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Buchbesprechung: AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen – Dueck

Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen.

Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele Arbeitsplätze wegfallen, wie schon vorher in der Landwirtschaft und dann in der Industrie. Er bietet einen Ausweg aus der drohenden Massenverelendung: Alle müssen Abitur machen und alle müssen studieren!

Wir haben schon heute zu wenig Fachkräfte bei Mathematikern, Informatikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Dieser Engpass wird sich weiter verschärfen, wenn nicht bald etwas geschieht. Schließlich müssen noch so viele höchst anspruchsvolle Aufgaben erledigt werden und das geht nur mit top ausgebildetem Personal.

Das Ganze muss noch begleitet werden mit einem massiven flächendeckendem Ausbau der dafür wichtigsten Infrastruktur: dem Breitbandinternet. 1GB/s müssen es mindestens werden.

Im Laufe des Buches bekommt man immer mehr Lust auf die Zukunft und verspürt den Drang, diese in dem dort beschriebenen Sinne mit zu gestalten. Ich musste es jedenfalls beim Lesen immer mal wieder weglegen, weil es mich zu neuen Ideen für unser Geschäft inspiriert hat, die ich mir dann erst dringend aufschreiben musste.

Bewertung *****

Join the discussion 4 Comments

  • RalfLippold sagt:

    Frank, danke für Deine Rezension. Nachdem ich Gunter Dueck am Donnerstag in Leipzig auf dem Neujahrsempfang des BVMW live erleben durfte, steht das Buch und die Umsetzung seiner Vision (#OpenEducation) auf dem Anschaffungs- bzw. Umsetzungsplan.

    Zukunft wird heute geschrieben, und wir sind die Autoren!

  • Manchmal wünsche ich mir, Dueck würde eine politische Karriere anstreben.

  • Winfried Düsterhöft sagt:

    Hallo Frank,

    auch ich habe das Buch gelesen und sah mich sehr bestätigt in meiner Denke. Da passt einmal mehr meine Philosophie:

    “ Es sind die Phantasten die die Welt bewegen, nicht die Erbsenzähler “

    In diesem Sinne !

  • Ein paar Realisten sollten aber auch am Ruder stehen.

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