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Lesen für KohleWirtschaft

Ökonomics, Tim Hartford

By 05.11.06Juni 26th, 20092 Comments

Na toll, kaum wurde mit Freakonomics ein Treffer gelandet, schon wird daraus eine Profitmaximierungsserie gebastelt, wie man es schon so oft erlebt hat. Immer wieder werden die gleichen Erkenntnisse in immer neuen irrelevanten Variationen zwischen 2 Buchdeckel gepresst. Das waren meine ersten Gedanken, als mir das sehr ähnliche Design auffiel und dann auch noch auf der Titelseite den Hinweis „Pflichtlektüre“ des Autors Steven Levitt von Freakonomics sah. Ich habe trotzdem ein wenig geblättert und konnte dann der Versuchung doch nicht widerstehen. Die Themen waren deutlich anders und im Nachhinein betrachtet hat sich der Kauf wirklich gelohnt. Hier entsteht eine neue Methode, auf unterhaltsame Weise wirtschaftliche Themen populärwissenschaftlich aufzuarbeiten. Neben Preistheorien wie Targetcosting werden die Spieltheorie, Insiderwissen, Globalisierung, Planwirtschaft uvm. äußerst lehrreich und unterhaltsam abgehandelt.
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2 Comments

  • Alex Möller sagt:

    „Allerdings wenn Sie nur ansatzweise so gestrickt sind wie ich, dann haben Sie es (das Buch) noch gar nicht gekauft.“ – das ist der zweite Satz des Vorwortes. Klingt in meinen Ohren sehr arrogant. Ich habe das Buch gar nicht gekauft, sondern mir ausgeliehen – das ist noch billiger und damit noch geschickter.

    Der Autor gibt sich selber als „Querdenker“ aus – wovon dann im Buch wenig zu spüren ist. Der Autor greift vor allem auf die klassischen Modelle wie die von Ricardo zurück, eine analytische oder gar kritische Auseinandersetzung mit diesen Thesen findet jedoch nicht statt. Ricardo war ein erfolgreicher Geschäftsmann – das muß als Autoritätsbeweis für die Richtigkeit seiner Thesen genügen.

    Und so wird das Buch zu dem üblichen Geschwätz, wie man es aus der Wirtschaftspolitik kennt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da der Autor genau diesem Kreis entspringt. Und so kam dann bei mir sehr schnell Langeweile auf. Das Buch richtet sich an alle, die hören wollen, wer Schuld ist – das scheint gut verkäuflich zu sein. Und so bleibt dem Leser weder die Beamtenschelte noch die These vom zu bequemen Kunden erspart, die sich nicht markwirtschaftlich verhalten.

    Dem Autor fehlt vor allem eines: Bildung! Sonst wäre ihm vielleicht aufgefallen, daß die meisten seiner Thesen bereits im antiken Athen populär waren. Und bei solch alten Zöpfen kann man das Buch getrost mit „alter Wein in neuen Schläuchen“ kategorisieren. Es handelt sich um BWL-lastiges Managergeschwätz, was zeigt wie wenig der Autor die Volkswirtschaft verstanden hat.

  • Bad news, everyone! Unfortunately, Matt Groening best series (you heard me) is going into that dark knight… again. Entertainment Weekly reports that Comedy Central has decided not to renew the show after the final set of 13 episodes starts airing in June

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