<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frank Roebers</title>
	<atom:link href="http://www.frank-roebers.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frank-roebers.de</link>
	<description>mein digitales Leben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 17:39:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>gelesen: Little Brother &#8211; Cory Doctorow</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/08/30/gelesen-little-brother-cory-doctorow/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/08/30/gelesen-little-brother-cory-doctorow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1081</guid>
		<description><![CDATA[Da habe ich durch Zufall ein Buch erwischt, welches wohl eine Standard-Lektüre für Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei ist, oder noch werden dürfte.Doctorow ist ein kanadischer Blogger, der laut Forbes zu den 25 einflussreichsten Menschen im Internet zählt. Er ist außerdem Aktivist für die Liberalisierung des Urheberrechts, Datenschutz und gegen Digitale Rechteverwaltung. Er hat meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da habe ich durch Zufall ein Buch erwischt, welches wohl eine Standard-Lektüre für Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei ist, oder noch werden dürfte.Doctorow ist ein kanadischer Blogger, der laut Forbes zu den 25 einflussreichsten Menschen im Internet zählt. Er ist außerdem Aktivist für die Liberalisierung des Urheberrechts, Datenschutz und gegen Digitale Rechteverwaltung.</p>
	<p>Er hat meiner Meinung nach hiermit einen sehr bedeutenden und unglaublich lehrreichen Roman abgeliefert, welcher nicht nur Nachhilfe in technischen Fragen der Verschlüsselungs- und IT-Sicherheitstechnik liefert, sondern auch beeindruckend klar macht, was passieren kann, wenn der Staat im Kampf gegen den Terror glaubt, die Verfassung und die damit verbundenen Grund- und Menschenrechte außer Kraft setzen zu dürfen. Gnadenlos werden hier alle damit verbundenen Denkfehler der Sicherheitspolitiker im Rahmen einer äußerst fesselnden Erzählung aufgedeckt. Doctorow lässt so gut wie nichts aus der aktuellen Debatte aus. Foltermethoden, wie Waterboarding kommen genauso, wie Missbrauch von RFIDS oder sonstigen Missbräuchen privater Daten vor.</p>
	<p>Nebenbei lernt man noch eine Menge darüber, wie man sich bereits heute vor zu intensiver Schnüffelei des Staates schützen kann. Ich hatte vorher noch nichts über TOR (The Onion Router) gehört und kaum habe ich in dem Buch davon gelesen, kam heute gleich mal was zu dem Thema bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/npp099-anonymitat-und-das-tor-projekt/">netzpolitik.org</a>. Man kann diese Technik bereits heute für mehr Anonymität beim Surfen im Internet nutzen.</p>
	<p>Die Geschichte: Ein 17-jähriger Hacker gerät bei einem hybriden Online/Offline-Spiel in die Nähe eines Attentats in San Franzisko, das ähnliche Ausmaße wie 9/11 hat. Er wird zufällig festgenommen und auf eine Insel in der Bucht von San Franzisko mit Foltermethoden verhört. Als er endlich wieder freikommt, gründet er eine Widerstandsbewegung, welche sich hauptsächlich im Netz organisiert. Er wird damit zur meistgesuchten Person der USA. Wenn er erwischt wird, muss er damit rechnen, in ein geheimes Folter- und Internierungslager außerhalb der USA verschleppt zu werden.</p>
	<p>Die Überhöhungen sind so minimal, dass einem beim Lesen immer wieder das Entsetzen packt, wie nah man in den USA aber auch in Deutschland bereits an den beschriebenen Zuständen ist.</p>
	<p>Die Piratenparteil spielt in der Geschichte übrigens eine beachtliche Nebenrolle.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3499215500" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/08/30/gelesen-little-brother-cory-doctorow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Superfreakonomics &#8211; Levitt, Dubner</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/08/07/gelesen-superfreakonomics-levitt-dubner/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/08/07/gelesen-superfreakonomics-levitt-dubner/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 08:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1074</guid>
		<description><![CDATA[4 Jahre nach dem Knaller Freakonomics kommt nun der Nachfolger vom gleichen Autorenteam. Die Financial Times behauptet es wäre ganz ähnlich nur besser als sein Vorgänger geraten. Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist ein würdiger Nachfolger und es ist genauso gut, wie sein Vorgänger und allein das ist eine beachtliche Leistung. Es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>4 Jahre nach dem Knaller <a href="http://www.frank-roebers.de/2006/08/31/freakonomics-levitt-dubner/">Freakonomics</a> kommt nun der Nachfolger vom gleichen Autorenteam. Die Financial Times behauptet es wäre ganz ähnlich nur besser als sein Vorgänger geraten. Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist ein würdiger Nachfolger und es ist genauso gut, wie sein Vorgänger und allein das ist eine beachtliche Leistung.</p>
	<p>Es geht dieses Mal wieder überwigend um Mikroökonomie. Der Untertitel &#8220;Nichts ist so wie es scheint&#8221; zieht sich als Programm durch das ganze Buch. Bei der Untersuchung des Wirtschaftszweige Prostitition, Kindersitze und der Selbstmordattentäter kommen die beiden immer wieder zu sehr überraschenden Erkenntnissen. </p>
	<p>Wie schon im ersten Buch wird auch hier wieder ein Klassiker der Literatur auseinandergenommen. Dieses Mal erwischt es den Klassiker des Mordes an Kitty Genovese, wo angeblich 38 Leute tatenlos zugesehen haben. Nicht nur, dass sie nicht eingeschritten sind, sie haben nicht einmal per Telefon die Polizei oder Rettungssanitäter gerufen. Dieser Fall erschütterte 1964 die gesamte Welt und fehlt seitdem in keinem Buch über Verhaltensforschung und Altruismus. Allein ich besitze 5 Bücher, in dem der Fall beschrieben wurde.</p>
	<p>Der Fall wird hier neu aufgerollt und er stellt sich plötzlich völlig anders und auch leichter erklärbar dar. Ich verrate hier nicht die Auflösung, es ist zu spannend zu lesen.</p>
	<p>Am meisten aufgewühlt hat mich das Kapitel über die &#8220;Klimakatastrophe&#8221;. Hier werden nicht nur alle Zweifel noch mal diskutiert, die man an der aktuellen Darstellung einer möglichen Klimaerwärmung haben kann. Was ich bislang nicht wusste, ist dass es schon seit längerem ein einfaches ungefährliches Mittel gibt, eine gefährlich werdende Klimaerwärmung wirksam zu verlangsamen, zu stoppen und sogar umzukehren. Nathan Myhrvold hat mit seinen bei Microsoft verdienten Milliarden ein Unternehmen geründet, welches ein Patent auf dieses Verfahren besitzt. Man weiß sicher, dass nach heftigen Vulkansausbrüchen Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre geschleudert wird und dort zu einer signifikanten Abkühlung der Atmosphäre führt. Man braucht also nur gesteuert Schwefeldioxid in die Atmosphäre zu pumpen und die Erwärmung wäre beendet. Die Technologien dafür gibt es und das ganze Projekt würde weniger als 250 Mio USD kosten. Das sind ungefähr 50 Mio. USD weniger als Al Gore ausgibt, um die Menschheit in Angst und Schrecken wegen der &#8220;Klimakatastrophe&#8221; zu versetzen. Schwefeldioxid baut sich innerhalb weniger Monate wieder ab. Wir haben es also mit einem steuerbaren und reversiblen Effekt zu tun.</p>
	<p>Ich hatte vor der Lektüre des Buches noch nie etwas davon gehört. Ich werde das Thema jedenfalls weiter verfolgen und recherchieren. Wenn das stimmt, was hier beschrieben wird, frage ich mich, warum man noch nicht häufiger davon gehört und gelesen hat.</p>
	<p>Allein wegen dieses Kapitels bekommt das Buch von mir *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3570501221" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/08/07/gelesen-superfreakonomics-levitt-dubner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Investment Punk &#8211; Gerald Hörhan</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/07/30/gelesen-investment-punk-gerald-horhan/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/07/30/gelesen-investment-punk-gerald-horhan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 20:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1071</guid>
		<description><![CDATA[Wenn es einen klaren Retro Trend dieses Jahr gibt, dann ist es der Punk. Musikalisch erfährt er in einer modernisierten Form eine grandiose Rückkehr, wie man dieses Jahr auch auf dem Hurricane Festival klar sehen und hören konnte. Es gibt eine neue Wirtschaftszeitung mit dem schönen Namen Business Punk. Und nun gibt es auch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn es einen klaren Retro Trend dieses Jahr gibt, dann ist es der Punk. Musikalisch erfährt er in einer modernisierten Form eine grandiose Rückkehr, wie man dieses Jahr auch auf dem<a href="http://www.frank-roebers.de/2010/07/04/hurricane-2010/"> Hurricane Festival</a> klar sehen und hören konnte. Es gibt eine neue Wirtschaftszeitung mit dem schönen Namen <a href="http://www.business-punk.com/">Business Punk</a>. Und nun gibt es auch noch ein Buch mit dem Titel &#8220;Investment Punk&#8221;. Mir als echtem alten Punkrockveteran (<a href="http://www.frank-roebers.de/musik/">der Beweis ist hier</a>) geht diese Einvernahme natürlich deutlich zu weit- Widerstehen konnte ich dem Buchtitel dann aber doch nicht.</p>
	<p>Der Bezug zum Punk ist schon sehr konstruiert und bemüht. Eigentlich geht es um etwas anderes: Ein erfolgreicher Investor verhöhnt die Mittelschicht und beschreibt genüßlich ihr baldiges Ende und ihre vermeintlich kranken Lebensentwürfe.  Der Autor ist einem auf Anhieb unsympathisch mit seiner belehrenden Überheblichkeit.</p>
	<p>Das ändert aber nichts daran, dass das meiste, was er dort in der Sache beschreibt richtig ist. Vielen Lesern dürfte das Buch erhebliches Unbehagen bereiten. Zu deutlich bekommen sie in vielen Dingen einen sehr unschönes Spiegelbild vorgehalten: Wie sie von ihren Arbeitgebern und  ihren Banken abgezockt werden. Wie sehr Konsumzwänge Freiheit nehmen und einen in eine Falle nach der anderen tappen lässt.</p>
	<p>Hier wird auf unangenehme aber für viele sicher sehr lehrreiche Weise erklärt, wie man richtig investiert, nach welchen Prinzipien sich Vermögen aufbauen lässt und vor allem, wie es todsicher nicht funktioniert.</p>
	<p>So banal das Meiste ist, so fürchte ich, so neu dürfte es für viele sein.</p>
	<p>Bewertung ***</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3990010085" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/07/30/gelesen-investment-punk-gerald-horhan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Milliardär per Zufall, Die Gründung von Facebook &#8211; Ben Mezrich</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/07/26/gelesen-milliardar-per-zufall-die-grundung-von-facebook-ben-mezrich/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/07/26/gelesen-milliardar-per-zufall-die-grundung-von-facebook-ben-mezrich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1066</guid>
		<description><![CDATA[Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 Jahre nach Gründung auf den bisherigen Höhepunkt von 13 Mrd. Dollar gestiegen ist. Auch wenn die Bewertung mittlerweile wieder auf 4-7 Mrd Dollar gesunken ist, bleibt es einfach der Wahnsinn. In 2010 wird Facebook das erste Mal schwarze Zahlen schreiben und über 500 Mio. registrierte Nutzer.</p>
	<p>In diesem Buch wird die Gründungsgeschichte beschrieben. 2 echte Hardcore Nerds, welche alle Vorurteile bestätigen gründen in einem Havard Studentenwohnheim Facebook, um endlich an Frauen heranzukommen. Der eigentlich Kopf war von Anfang an Mark Zuckerberg. Er schrieb die Software, hatte die wesentlichen Ideen, die Facebook aus dem schon damals existierenden Meer der Social Networks herausragen ließ.</p>
	<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam, der Untertitel: &#8220;Eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft, und Betrug&#8221; beschreibt ganz gut, was einen erwartet. Es hebt sich damit sehr wohltuend von den anderen Bücher dieses Metiers heraus, die versuchen, Lehren aus der Geschichte von Facebook zu ziehen. Man lernt dort nicht, was man tun muss, um selber so etwas wie Facebook zu erfinden und erfolgreich werden zu lassen.</p>
	<p>Es ist einfach hervorragend gemachte Wirtschaftsunterhaltung.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3868812172" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/07/26/gelesen-milliardar-per-zufall-die-grundung-von-facebook-ben-mezrich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hurricane 2010</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/07/04/hurricane-2010/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/07/04/hurricane-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 19:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1054</guid>
		<description><![CDATA[Musikalisch betrachtet fand ich das 2010er Hurricane deutlich besser als 2009 und das war schon nicht schlecht. Nach Veranstalterangaben waren dieses Jahr ca. 10.000 Besucher mehr da als 2009. Es fühlte sich allerdings an, als wären es mehr als doppelt so viele Besucher gewesen. Das Festival war eindeutig überbesucht und das hat den Spaß stellenweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Musikalisch betrachtet fand ich das 2010er Hurricane deutlich besser als 2009 und das war schon nicht schlecht. Nach Veranstalterangaben waren dieses Jahr ca. 10.000 Besucher mehr da als 2009. Es fühlte sich allerdings an, als wären es mehr als doppelt so viele Besucher gewesen.</p>
	<p>Das Festival war eindeutig überbesucht und das hat den Spaß stellenweise ganz schön geschmälert. Die Toiletten waren ab der Mitte des 2. Tages zur Hälfte nicht mehr zu gebrauchen. Während man 2009 ganz entspannt von einem Auftritt zum nächsten gehen konnte, war dies dieses Mal nicht möglich. Selbst wenn man teilweise eine halbe Stunde vor Beginn da war, konnte man nicht sicher sein, dass man beispielsweise noch ins Zelt kam. Das hat dann auch zu erheblichen Sicherheitsproblemen geführt. Bei Bonaparte war vor dem Zelt so viel Randale durch Besucher, die nicht mehr hereingekommen sind, das fast abgebrochen werden musste. Im weißen Zelt wurden nach dem Auftritt von Frittenbude alle weiteren Konzerte des Samstags gleich abgesagt, weil es zu gefährlich wurde. Auch bei den großen Bühnen im freien kam man ohne Gefahr bei einigen Bands nicht mehr wirklich in Hörweite.</p>
	<p>Vom Wetter her gab es keine Hitzeprobleme. Es blieb bis auf 2-3 kurze Schauer die ganze Zeit trocken, es war aber bei starkem Wind mit 10-15 Grad ganz schön kalt.</p>
	<p>Ich habe dieses Mal wieder ein paar Bands gesehen, die ich vorher noch nicht kannte und die eine echte Bereicherung meines Portfolios geworden sind.</p>
	<p><strong>Diese Konzerte habe ich gesehen:</strong></p>
	<p><strong>Jennifer Rostock</strong><br />
Sie klang wie &#8220;Ideal&#8221; während der Neuen Deutschen Welle. Das war musikalisch gar nicht schlecht aber es fiel schwer sich bei ihr auf die Musik zu konzentrieren. Sie hatte an dem Tag den Preis für das furchtbarste Outfit sicher in der Tasche und man konnte trotzdem wie bei einem Verkehrsunfall nicht wegschauen. Man hörte Kommentare wie: Sieht aus wie eine englische Prostituierte und irgendwie war das eine treffende Beschreibung.</p>
	<p><strong>Paramore</strong><br />
Bewährt und gut. Starke Sängerin.</p>
	<p><strong>Kashmir</strong><br />
Eine Neuentdeckung für mich und der erste wirklich starke Auftritt des Tages.</p>
	<p><strong>The Temper Trap</strong><br />
Kannte ich auch noch nicht. Die Jungs aus Australien hatten dort 2009 ihr erstes starkes Jahr und man wird sicher auch in Deutschland noch eine Menge von ihnen hören.</p>
	<p><strong>Danko Jones</strong><br />
Grundsolides Handwerk aber wenig aufregend, gute Aufwärmübung für:</p>
	<p><strong>Beatsteaks</strong><br />
Die Meister der Livemusik. Keine andere Band hat an dem Tag das Publikum gleich von Anfang an so im Griff gehabt wie sie. Perfekter Sound, perfekte Show, die 90 Minuten vergingen wie im Fluge. Wenn man die mal live gesehen hat, ist man für die Alben verloren. Der Unterschied in der Energie ist einfach zu heftig. Der Auftritt war so gut, dass sich am nächsten Tag Billy Talent zu einer schon fast peinlichen Huldigung genötigt sah.</p>
	<p><strong>Florence&#038; the Machine</strong><br />
Vertreterin einer relativ neuen Musikgattung aus England zu der auch Bat for Lashes gehört. elektroniklastig mit Anleihen aus den 80ern mit schönen Melodien.</p>
	<p><strong>Coheed &#038; Cambria</strong><br />
Ich fand sie dieses Mal ein bisschen müde und farblos. Ganz im Gegensatz zu:</p>
	<p><strong>Deftones</strong><br />
Mannomann, haben die einen Druck gemacht. Die haben das Publikum so in Wallung gebracht, dass hier die erste Sicherheitsunterbrechung fällig wurde, um Tote und Verletzte zu vermeiden. Der Sänger war sichtlich geschockt von der Randale im Publikum. Trotzdem hat er nach der Unterbrechung nicht die Handbremse gezogen.</p>
	<p><strong>Skunk Anansie</strong><br />
Was für eine Stimme. Auch nach 15 Jahren immer noch in Topform. An dem Tag hat sie zwar das mit Abstand hässlichste Outfit geboten, das hat der Show aber dann doch nicht geschadet.</p>
	<p><strong>Porcupine Tree</strong><br />
Die beste Neuentdeckung für mich beim diesjährigen Hurricane. Die Musik ist schwer einzuordnen. Irgendwo zwischen Pink Floyd und Metallica. Der Sound hat überzeugt. Es waren sehr schöne melodische Lieder kombiniert mit Druck dabei. Ich habe mir sofort danach das aktuelle Album besorgt.</p>
	<p><strong>Bonaparte</strong><br />
Der Wahnsinn in Musik und Show gepackt. Bei Wikipedia wird das ganze als Visual Trash Punk bezeichnet. So ganz passt das nicht, aber mir fällt dazu auch nichts Passenderes ein. Von der ersten Sekunde an kochte das Zelt und hier wurde dann die zweite Sicherheitsunterbrechung fällig. Wer das noch nicht gesehen hat, kann sich nur schwer vorstellen, wie bizarr die Show ist. 4 Musiker und 6 Komparsen (oder Ausdruckstänzer) turnen in den absurdesten Verkleidungen auf der Bühne herum und hauen mit punkähnlicher Musik voll rein. Muss man einfach mal gesehen haben.</p>
	<p><strong>Billy Talent</strong><br />
Eine der wenigen Gruppen, deren Alben mir besser gefallen haben als dieser Liveauftritt. Das war alles ein bisschen zu bemüht und glatt. Vor allem die Schleimerei des Sängers ist mir gehörig auf den Keks gegangen. Technisch und vom Sound her perfekt. Mich hat diese Band hier als Fan verloren.</p>
	<p><strong>Massive Attack</strong><br />
Großes Kino, der beste Sound des Tages und alle Klassiker wurden gespielt. Einfach gut.</p>
	<p><strong>Dendemann</strong><br />
Nachdem Dendemann letztes Jahr hier den Auftritt richtig vergeigt hat, wollte er dieses Jahr zeigen, dass er es doch drauf hat. Erstaunlich fand ich, dass man ihn nach dieser Pleite in 2009 auf die große Bühne gelassen hat. Der Mann ist lernfähig. Er hat den längsten und gründlichsten Soundcheck des Tages hingelegt. Er kam mit einer vollständigen Band. Alle Bandmitglieder, Dendemann eingeschlossen, hatten schon ein sehr merkwürdiges Bühnenoutfit, wo man nicht so recht erkennen konnte, ob das ironisch gemeint war. Fakt ist, so schlimm sahen in den 80ern nicht mal Mofafahrer aus. Ich weiß nicht wo man heute solche Klamotten bekommen kann. Dazu passend die schlimmsten Verliererfrisuren, die man sich vorstellen kann. Mittelscheitel und Popelbremse!</p>
	<p>Musikalisch war es dieses Mal erste Sahne und er hat das Publikum sofort voll im Griff gehabt. Dendemann ist zumindest musikalisch rehabilitiert. Optisch ist da nichts mehr zu retten. Ich schätze, die mussten schon sehr auf ihre Künstlerpässe hinweisen, um überhaupt auf die Bühne zu kommen.</p>
	<p><strong>Turbostaat</strong><br />
Mein persönlicher Höhepunkt des Festivals. Ich fand die Jungs schon vorher gut und vor allem die letzen Alben „Vormann Leiss“ und „Das Island Manöver“ laufen bei mir jede Woche mindestens einmal . Hier haben wir es mit einer sehr modernen Punkvariante zu tun, die musikalisch deutlich komplexer und präziser ist, als das was man sonst so aus dem Genre geboten bekommt. Der Sänger sieht aus wie Jogi Löw, benimmt sich glücklicherweise aber nicht so.  Einer der Gitarristen steht so übel ab, dass man ihm lieber nicht alleine Nachts begegnen möchte und hat einen ganz klassischen Ramones Körperbau. Das sieht man auch nicht mehr oft.</p>
	<p>Vollalarm ab der ersten Sekunde und das Publikum kannte erstaunlicherweise alle Texte und ging sofort mit. Die Jungs sind also definitiv ein nicht mehr so elitärer Geheimtipp, wie ich dachte. Auch der Sänger war sichtlich überrascht über die Textsicherheit der Zuschauer und wirkte immer wieder so, als wenn er es gar nicht fassen konnte, dass so viele Menschen sie so gut finden.</p>
	<p>Was ich bemerkenswert fand, war mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit das ganze Konzert über die Gitarren bearbeitet wurden. Ich hätte auch in meinen besten Tagen das Tempo keine zwei Lieder gehalten, dann wäre mit der rechte Arm abgefallen. Da wurde nicht nach Metallica Art mit Minimalhub aus dem Handgelenk gearbeitet, sondern die Anschläge kamen aus dem ganzen Unterarm mit großer Amplitude. Das war schon körperlich beeindruckend. Was noch erstaunlicher war: Das ganze erzeugte nicht den punktypischen Lärmbrei, sonder war so präzise auf den Punkt gespielt, dass alles schön klanglich ausdifferenziert blieb. Das war einfach großartig.</p>
	<p><strong>Deichkind</strong><br />
Die Jungs waren der Headliner am Sonntag und es war klar, dass hier die Steppe toben würde. Wir wurden nicht enttäuscht, alle Deichkinder waren in großer Form, obwohl sie ganz schön rundlich geworden sind. Selbst Ferris MC sah zwar fertig wie immer aus, zeigte aber keine Konditionsschwächen. Die Show und die Kostüme waren bizarr wie immer und sie haben kein Lied ausgelassen, das ich gerne gehört hätte. Es ging gleich mit „Arbeit nervt“ los. Gefreut hat mich, dass sie auch aus der vorbizarren Ära noch „Bon Voyage“ gespielt haben. Traditionell kam als letztes „Remmi Demmi“ und damit war die Stimmung auch treffend beschrieben.</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/07/04/hurricane-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Die Fahndung nach dem Ich &#8211; Georg Northoff</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 17:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1044</guid>
		<description><![CDATA[Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen. Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen.</p>
	<p>Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm meiner Meinung nach nicht vollständig gelungen. Er bettet diese doch sehr anspruchsvolle Materie in ein völlig misslungenes Krimikonstrukt, welches immer wieder sehr bemüht wirkt und dem Buch wirklich kein Stück weiter hilft. Glücklicherweise macht der &#8220;Krimiteil&#8221; max 5% des Buches aus, der Rest ist dann ein eher normales Sachbuch.</p>
	<p>Northoff fordert seinen Lesern deutlich mehr Konzentration und Aufmerksamkeit ab, als seine amerikanischen Kollegen. Das Buch ist streckenweise sehr anstrengend.</p>
	<p>Letztlich finde ich das allerdings Buch sehr gelungen. Es führt einen durch den Stand der aktuellen Forschung zum Thema Gehirn und Bewusstsein und macht eine Tour durch die für diesen Forschungsgegenstand relevanten Wissenschaftsgebiete wie: Neuro-Pychologie, Immunologie, Psychoanalyse, Psychiatrie, Kognitionspsychologie, Kulturanthropologie u.a.</p>
	<p>Für mich war das Buch eine Vertiefung des Stoffes aus  <a href="http://www.frank-roebers.de/2007/11/13/wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele-precht/">&#8220;Wer bin ich und wenn ja, wie viele&#8221; von Precht</a> und hat sich deswegen für mich gelohnt.</p>
	<p>Bewertung:***</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Shakespeare, wie ich ihn sehe &#8211; Bill Bryson</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-shakespeare-wie-ich-ihn-sehe-bill-bryson/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-shakespeare-wie-ich-ihn-sehe-bill-bryson/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1040</guid>
		<description><![CDATA[Mir hatte bereits &#8220;Eine kurze Geschichte von fast allem&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mir hatte bereits &#8220;<a href="http://www.frank-roebers.de/2005/10/12/eine-kurze-geschichte-von-fast-allem-gebundene-ausgabe/">Eine kurze Geschichte von fast allem</a>&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. </p>
	<p>Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor allem die heftig umstrittene Verfilmung von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PP?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00004S5PP">&#8220;Romeo und Julia&#8221; mit Leonardo di Caprio</a> hatte es mir angetan.</p>
	<p>Ich hatte immer mal wieder am Rande mitbekommen, dass es eine Diskussion darüber gibt, ob es William Shakespeare wirklich gegeben hat. Da trifft es sich gut, dass einer meiner Lieblingsautoren sich dieses Themas angenommen hat.</p>
	<p>Ich finde das Buch richtig gut. Man wird auf den aktuellen Stand der Shakespeare Forschung gebracht. Es ist erstaunlich, wie wenig man über diesen Schauspieler und Schriftsteller weiß, dessen Werke bis heute eine so herausragende Rolle spielen. Es gibt kein einziges sicheres Portrait von ihm, man kennt nicht seinen genauen Geburtstag. Ausgerechnet über seine kreativste Schaffensperiode weiß man weder, wo er war, was er ansonsten so getrieben hat. Trotzdem ist heute sicherer wissenschaftlicher Stand, dass es ihn gegeben hat und dass er sicher der Autor der ihm zugerechneten Werke ist.</p>
	<p>Bryson zeichnet nebenbei ein sehr plakatives Bild der Elisabethanischen englischen Epoche und des Londoner Lebens zu dieser Zeit.</p>
	<p>So kann auch humanistische Bildung Spaß machen.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=344247275X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-shakespeare-wie-ich-ihn-sehe-bill-bryson/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Der dunkle Wächter &#8211; Carlos Ruiz Zafón</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-der-dunkle-wachter-carlos-ruiz-zafon/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-der-dunkle-wachter-carlos-ruiz-zafon/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1030</guid>
		<description><![CDATA[Da bin ich mal reingefallen. Ich dachte, es handelt sich bei diesem Buch um das neueste Werk von Zafón, dessen Bücher Spiel des Engels und Schatten des Windes ich richtig gut fand. Sollte es einen Hinweis auf dem Buch gegeben haben, dass es sich um eine Zweitvermarktung eines Frühwerkes des Autors handelt, welches sich eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da bin ich mal reingefallen. Ich dachte, es handelt sich bei diesem Buch um das neueste Werk von Zafón, dessen Bücher<a href="http://www.frank-roebers.de/2009/03/16/das-spiel-des-engels-zafon/"> Spiel des Engels</a> und Schatten des Windes ich richtig gut fand. Sollte es einen Hinweis auf dem Buch gegeben haben, dass es sich um eine Zweitvermarktung eines Frühwerkes des Autors handelt, welches sich eher in der Kategorie naives Jugendbuch einsortieren lässt, habe ich ihn jedenfalls übersehen.</p>
	<p>Dieses Buch kommt nicht mal ansatzweise an seine späteren Werke heran. Auch das gerade erschienene Buch von Zafón &#8220;Fürst des Nebels&#8221; ist ein Frühwerk und kein aktueller Titel von ihm. Ich warte dann jetzt mal lieber auf einen echten neuen Zafón.</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-der-dunkle-wachter-carlos-ruiz-zafon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Schrecklich amüsant- aber in Zukunft ohne mich; David Foster Wallace</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-schrecklich-amusant-aber-in-zukunft-ohne-mich-david-foster-wallace/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-schrecklich-amusant-aber-in-zukunft-ohne-mich-david-foster-wallace/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1024</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin durch Felix Schwenzel in wirres.net auf das Buch aufmerksam geworden. Ich hatte letztes Jahr  &#8220;Unendlicher Spaß&#8221; von David Foster Wallace angefangen und musste nach 1.300 von 1.800 Seiten kapitulieren. So viel genialen Wahnsinn habe ich dann letztlich doch nicht ertragen. Ich kenne viele, die das Buch ebenfalls angefangen haben, ich habe aber noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin durch <a href="http://wirres.net/article/articleview/5573/1/6/">Felix Schwenzel in wirres.net</a> auf das Buch aufmerksam geworden. Ich hatte letztes Jahr  &#8220;Unendlicher Spaß&#8221; von David Foster Wallace angefangen und musste nach 1.300 von 1.800 Seiten kapitulieren. So viel genialen Wahnsinn habe ich dann letztlich doch nicht ertragen. Ich kenne viele, die das Buch ebenfalls angefangen haben, ich habe aber noch niemanden getroffen, der es bis zum Ende geschafft hat. Vielleicht kann sich ja hier mal jemand melden, der hart genug gegen sich selber war und hier beschreiben, wie der Schluss des Buches so war und was es aus ihm gemacht hat.</p>
	<p>Felix Schwenzels Beschreibung klang sehr danach, dass dieses Buch hier deutlich lesbarer sein soll und so bin ich wieder mal der Versuchung für diesen Autor erlegen.</p>
	<p>Es handelt sich um eines der Frühwerke von Foster Wallace, wo sein Wahnsinn noch nicht so weit fortgeschritten war, der ihn letztlich in den Selbstmord trieb. Die Handlung ist sehr einfach. Foster-Wallace macht als Reisejournalist eine Fahrt auf einem Kreuzschiff in der Karibik und schreibt darüber.</p>
	<p>Mein Vorstandskollege <a href="http://andreaswenninger.blogspot.com/">Andreas Wenniger</a> hat direkt nach der Schule eine Zeit lang auf so einem Schiff gearbeitet, so dass mich aufgrund seiner Erzählungen nicht mehr vieles überraschen konnte, was in dem Buch beschrieben wird.</p>
	<p>Foster Wallace hat eine schon fast übersteigerte Wahrnehmungsfähigkeit für menschliche Eigenarten und Schwächen, die er gekonnt niederschreibt. Er macht die Absurdität dieser Tourismusart sehr greifbar und schildert die unmöglichen Arbeitsbedingungen des Personals auf Kreuzfahrten. Dies geschieht allerdings auf eine eher subtile Art.</p>
	<p>Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht und ich habe mir mal gleich zwei weitere Bücher von Foster Wallace besorgt.</p>
	<p>Bewertung ****</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/05/gelesen-schrecklich-amusant-aber-in-zukunft-ohne-mich-david-foster-wallace/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gelesen: Feindesland &#8211; Oliver Uschmann</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/04/gelesen-feindesland-oliver-uschmann/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/04/gelesen-feindesland-oliver-uschmann/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1014</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Buch hat es mir beim Lesen nicht leicht gemacht. Einerseits habe ich es ausdrücklich als leichte Urlaubslektüre gekauft, andererseits verflacht es doch an einigen Stellen so sehr, dass man unangenehm an die Seichtigkeit der Werke Tommy Jauds (u.a. Resturlaub, Vollidiot, Millionär) erinnert wird. Eigentlich ist es eine sehr düstere Vision, die allerdings durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieses Buch hat es mir beim Lesen nicht leicht gemacht. Einerseits habe ich es ausdrücklich als leichte Urlaubslektüre gekauft, andererseits verflacht es doch an einigen Stellen so sehr, dass man unangenehm an die Seichtigkeit der Werke Tommy Jauds (u.a. Resturlaub, Vollidiot, Millionär) erinnert wird.</p>
	<p>Eigentlich ist es eine sehr düstere Vision, die allerdings durch den speziellen Humor von Uschmann eine sehr eigenartige Stimmung erzeugt, die erst zum Schluss richtig ins Finstere abrutscht. Ich werde hier den Schluss nicht verraten. Mich jedenfalls hat er sehr überrascht.</p>
	<p>Es geht um eine Mischung aus heute bereits realem Berlin und einer nur kurz in die Zukunft gesprungenen Fiktion. 4 akademisch geprägte Lebenskünstler kommen ziemlich pleite in Berlin an und versuchen Arbeit zu finden. Die aktuelle Regierung ist plötzlich schnell im Inkraftsetzen von erstmal völlig absurd klingenden Gesetzen geworden. Man versucht Nachhaltigeit, gesunde Lebensweise, Moral und Antidiskriminierung endlich in den Griff zu bekommen und greift nicht nur per Gesetz, sondern gleich mit Ausweitung der Exekutive durch. Wenn man genau hinsieht, merkt man allerdings, dass diese fiktiven Gesetze nur eine klitzekleine Steigerung des heute bereits bestehenden Rechts darstellen. Ich habe mich schon länger über die Qualität der aktuellen Gesetzgebeung geärgert. Hier wird dieser Wahnsinn der Show-Gesetzgebung literarisch verarbeitet.</p>
	<p>Während man in diesem teilfiktivem Berlin einerseits massiv um die o.g. hehren Werte kümmert, ist man weiter tatenlos gegenüber der Abdankung des Rechtsstaates in ganzen Statdtteilen, die von mafiösen Organisation regiert werden und von allen Einwohnern Schutzgeld erpressen.</p>
	<p>Es entsteht u.a. ein neuer Wirtschaftszweig von Agenturen, welche den auflagengeschüttelten Unternehmen die nun geforderten Quotenmarxisten, Homosexuellen und einarmige Mitarbeiter vermitteln. Wer die aktuellen Erweiterungsgesetze zum Antidiskriminierungsgesetz und die damit verbundene Diskussion in den Unternehmen vor allem zum Thema Pflichtdiversität mitverfolgt, bekommt spätestens beim Lesen dieses Buches eine Gänsehaut.</p>
	<p>Die Unlust Mitarbeitern anständige Gehälter zu zahlen bekommt ebenso ihr Fett weg, wie Werbeagenturen u.v.m.<br />
Es gibt auch eine schöne Beschreibung der Berliner Bloggerszene, in welcher Sascha Lobo beschrieben wird, ohne seinen Namen zu nennen. Er ist trotzdem gut erkennbar. Ohne diese Szene genau zu kennen, kann ich mir vorstellen, dass die Beschreibung einige Treffer enthält.</p>
	<p>Letztlich ist das Buch eine Beschreibung einer dümmlichen faschistoiden Gutmenschendiktatur und zeigt die Folgen auf, wenn Demokratie auf versagende Bildungssysteme trifft.</p>
	<p>Insgesamt finde ich das Buch ziemlich lesenswert.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/04/gelesen-feindesland-oliver-uschmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
