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	<title>Frank Roebers &#187; zeitlose Klassiker</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>gelesen: Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers &#8211; Walter Isaacson</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 19:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist es bei mir endgültig amtlich. Das war mein letztes Buch über Apple und Steve Jobs. Es war ein würdiger Abschluss der Reihe von Büchern, die ich zu diesem faszinierenden Thema gelesen habe. Es reicht jetzt aber auch. Das ausgerechnet die Biografie, die er selbst autorisiert hat, diejenige sein wird, die mit Abstand am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nun ist es bei mir endgültig amtlich. Das war mein letztes Buch über Apple und Steve Jobs. Es war ein würdiger Abschluss der Reihe von Büchern, die ich zu diesem faszinierenden Thema gelesen habe. Es reicht jetzt aber auch.</p>
	<p>Das ausgerechnet die Biografie, die er selbst autorisiert hat, diejenige sein wird, die mit Abstand am schonungslosesten mit ihm umgeht, hätte ich jetzt so auch nicht erwartet. Isaacson stellt beide Facetten dieser Persönlichkeit ausführlich dar: Das motivierende produktversessende Genie und den Tyrannen mit einer ausgeprägten narzistischen Störung. Er geht erstaunlich nah an die familiären Hintergründe, die voller Dramen sind. Die Geschichte von Apple wurde schon besser beschrieben als hier. Aber die vielen komplizierten Beziehungen, die er hatte, konnten nur beschrieben werden, wenn man wie der Autor lange Interviews mit Jobs führen durfte.</p>
	<p>Das Fazit des Buches teile ich: An Steve Jobs wird man sich wohl auch noch in Hundert Jahren erinnern. Er war ein absolutes Ausnahmetalent.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=B005QSBWPI" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Afghanistan, jetzt weiß ich erst&#8230; &#8211; Artur Schwitalla</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 12:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine meine Beorderungen als Reserveoffizier war in den letzten Jahren in der Panzerlehrbrigade 9 in Munster. Dort war der Autor dieses Buches, Oberst Schwitalla, in dieser Zeit der stellvertretende Brigadekommandeur und damit mein Chef. Wir haben von SYNAXON aus mit dieser Brigade im Bereich der Fortbildung kooperiert. Wir hatten u.a. die Offiziere des Stabes zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eine meine Beorderungen als Reserveoffizier war in den letzten Jahren in der Panzerlehrbrigade 9 in Munster. Dort war der Autor dieses Buches, Oberst Schwitalla, in dieser Zeit der stellvertretende Brigadekommandeur und damit mein Chef. Wir haben von SYNAXON aus mit dieser Brigade im Bereich der Fortbildung kooperiert. Wir hatten u.a. die Offiziere des Stabes zu einer Fortbildung bei uns. SYNAXON durfte dieses Jahr mit 20 Gästen an der Informationslehrübung der Bundeswehr in Munster teilnehmen. </p>
	<p>Am Vorabend hat Oberst Schwitalla einen sehr bewegenden und beeindruckenden Vortrag über seine Zeit als Kommandeur des Provincial Reconstruction Teams in Feyzabad gehalten.</p>
	<p>Dieses Buch ist die Langversion dieses Vortrags. Es gibt mittlerweile einige Bücher, die über den deutschen Afghanistan &#8211; Einsatz geschrieben wurden. Diese stammen alle von unteren Dienstgraden und setzen sich sehr kritisch mit den Umständen des Einsatzes auseinander. Die militärischen Führer und die Politiker kommen in diesen Büchern fast ausnahmslos nicht gut weg. Dies ist meines Wissens das erste Buch eines Kommandeurs zu dem Thema. Und es ist gut, dass man auch einmal aus dieser Perspektive erfährt, welche Aufträge die Bundeswehr in Afghanistan wahrnimmt, und was sie dabei erlebt.</p>
	<p>Oberst Schwitalla ist ein Kommandeur, wie man es sich idealtypisch wünschen würde: Verantwortungsbewusst, führungs- und durchsetzungsstark und sehr um das Wohl seiner unterstellten Soldaten bemüht. So habe ich ihn in Munster kennen gelernt und das ist auch der Eindruck, den er bei den Gästen seines Vortrags hinterlassen hat. Die Mission, die er in Afghanistan zu erledigen hatte, war schwierig. Obwohl Feyzabad kein Einsatzschwerpunkt der Taliban darstellt, ist der Einsatz durch korrupte Beamte und massiv bewaffnete organisierte Kriminalität durchaus gefährlich. In den 7 Monaten seines Einsatzes wurden die Soldaten 11 Mal beschossen, mehrere Sprengstoffanschläge angedroht und einer durchgeführt. Das Lager wurde 4 Mal mit Raketen und Panzerfäusten beschossen. Die Lage dort wurde während dieser Zeit durch den militärischen Nachrichtendiesnt durchgehend als &#8220;ruhig aber nicht stabil&#8221; eingestuft.</p>
	<p>Der Auftrag bestand darin, mit militärischen Mitteln die Sicherheit so weit zu gewährleisten, dass die zivilen Kräfte dort Aufbauarbeit leisten können. Dabei ging es in erster Linie darum, Hilfe bei Naturkatastrophen zu leisten, dringend benötigte Brunnen zur Wasserversorgung zu bauen und vor allem Schulen zu errichten und mit Betriebsmitteln auszustatten.</p>
	<p>Obrest Schwitalla zieht ein positives Fazit des PRT-Konzeptes. In einem der ärmsten Gegenden der Welt, in der die Menschen mit 0,40 Euro pro Tag auskommen müssen und in der eine Analphabentenquote von über 90% herrscht ist Bildung der Schlüssel für eine positive Entwicklung. Und es scheint zu funktionieren. Über 90% der Eltern schicken ihre Kinder zur Schule obwohl sie wissen, dass damit eine neue Zeit eingeläutet wird, in der sie erheblich an Macht verlieren werden. Wer gebildet ist, wird sich nicht mehr sol leicht in die mittelalterliche Machtstruktur einfügen. Schwitalla ist sich aber auch sicher, dass dieser Prozess noch viele Jahre dauern wird. Ob dieser Prozess nach Abzug der westlichen Truppen weiter gehen kann, wird sich zeigen.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3937885218" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>&nbsp;</p>

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		<title>gelesen: Jeder stirbt für sich allein &#8211; Fallada</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Roman]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe einiges an verstörender Literatur zum Dritten Reich hinter mir und hatte nach dem wirklich erschütternden Die Wohlgesinnten eigentlich mit dem Thema abgeschlossen. Die Geschichte hinter dem Roman &#8220;Jeder stirbt für sich allein&#8221; war dann aber doch zu faszinierend, als dass ich an dem Buch vorbei konnte. Der Autor Hans-Fallada war selber Zeitzeuge und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe einiges an verstörender Literatur zum Dritten Reich hinter mir und hatte nach dem wirklich erschütternden <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833306289/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3833306289">Die Wohlgesinnten</a><img class=" yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833306289" border="0" alt="" width="1" height="1" /> eigentlich mit dem Thema abgeschlossen.</p>
	<p>Die Geschichte hinter dem Roman &#8220;Jeder stirbt für sich allein&#8221; war dann aber doch zu faszinierend, als dass ich an dem Buch vorbei konnte. Der Autor Hans-Fallada war selber Zeitzeuge und wurde nach dem 2. Weltkrieg gebeten, die Gerichtsakten zweier Deutschen literarisch zu verarbeiten, die wegen der Produktion und Verteilung von handgeschriebenen Postkarten im Berlin der 40er Jahre hingerichtet wurden. Das Lektorat hat den daraus entstandenen Roman sehr stark geglättet und gekürzt. Nun wurde mehr als 60 Jahre nach dem Tod des Autors die Urschrift unbearbeitet und ungekürzt noch mal veröffentlicht und wurde plötzlich und unerwartet zum Bestseller.</p>
	<p>Fallada schildert den Fall mit einer derart bedrückenden und intensiven Stimmung, die das Buch meiner Meinung nach einzigartig macht. Er beschreibt, wie ein Handwerksmeister und seine Frau ihren Sohn im Frankreichfeldzug verliert. Beide waren vorher mitlaufende Funktionäre im Nazi-System. Nun aber beschließen sie Postkarten zu schreiben und in Berlin zu verteilen, mit denen sie die Deutschen über das wahre Gesicht des Hitler-Regimes aufklären wollen. Natürlich wird durch die Gestapo gegen sie ermittelt und nach mehr als 2 Jahren werden sie gefasst. Sie ziehen unabsichtich Freunde und Familienmitglieder in die Ermittlungen und damit ins Verderben.</p>
	<p>Es wird klar, wie viel Mut erforderlich war, auch nur die kleinste Abweichung gegen das damals herrschende System zu wagen.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3351033494" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Eine Billion Dollar- Eschbach</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 10:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist bis jetzt das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe und da waren schon ein paar echte Knaller dabei. Das Buch ist eine Art Bildungsroman, in dem einerseits eine spannende Geschicfte erzählt wird und andererseits wissenschaftliche Zusammenhänge einfließen. Das funktioneirt hier sehr ähnlich, wie bei Frank Schätzings &#8220;Der Schwarm&#8221; oder &#8220;Limit&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das ist bis jetzt das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe und da waren schon ein paar echte Knaller dabei. Das Buch ist eine Art Bildungsroman, in dem einerseits eine spannende Geschicfte erzählt wird und andererseits wissenschaftliche Zusammenhänge einfließen. Das funktioneirt hier sehr ähnlich, wie bei Frank Schätzings &#8220;Der Schwarm&#8221; oder &#8220;Limit&#8221;.</p>
	<p>Die Story allein ist schon ziemlich packend. 1495 hat eine florentinischer Kaufmann eine Vision und legt darauf hin nach heutiger Kaufkraft 10.000 Euro an. Er beauftragt eine Anwaltsfamilie das Geld so anzulegen, dass es sich 500 Jahre mit Zins und Zinseszins vermehrt. 500 Jahre später soll es dann sein jüngster noch lebender Nachfahre erben und mit dem Geld der Menschheit die Zukunft zurück geben. In den 500 Jahen wächst das Vermögen mit einem durschnschnittlichen Zins von 4% auf eine Billion Dollar an. Der Erbe ist ein Pizzataxifahrer in New York, der mit dem Erbe über Nacht zum mit Abstand reichsten Menschen der Erde wird.</p>
	<p>Eschbach beschreibt eindrücklich, wie sich das Leben durch solch ein Vermögen auf dramatische Weise verändert. Seine Zinseinnahmen betragen 100 Mio. Dollar pro Tag. Er macht sich nach einem kurzen Ausflug in das Luxusleben auf die Suche nach den drängensten Problem der Menschheit, um die Prophezeiung zu erfüllen. Man erfährt als Leser eine Menge über Geldtheorie, Umweltprobleme, Modelrechnungen und globale Zusammenhänge in der Wirtschaft. Das Buch ist von der ersten Seite packend geschrieben, so dass man es nicht mehr so gerne aus der Hand legt.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p>Aus einem mir nicht erfindlichen Grund kann ich nicht auf die Kindle-Version verlinken, deswegen hier ausnahmsweise ausschließlich die Holzfassung für analoge Romantiker:</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3404150406" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: The Big Short &#8211; Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte &#8211; Michael Lewis</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 07:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist einfach ein unfassbarer Skandal, der hier beschrieben wird! Ich kann nicht verstehen, wie so ein Buch monatelang auf Platz 1 in den amerikanischen Bestsellerlisten stehen kann, ohne einen Volksaufstand auszulösen. Lewis beschreibt einen beispiellosen Raubzug einiger Wallstreet-Firmen, der letztlich fast dazu führt (oder noch dazu führen wird), dass das globale Finanzsystem zusammenbricht. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist einfach ein unfassbarer Skandal, der hier beschrieben wird! Ich kann nicht verstehen, wie so ein Buch monatelang auf Platz 1 in den amerikanischen Bestsellerlisten stehen kann, ohne einen Volksaufstand auszulösen. Lewis beschreibt einen beispiellosen Raubzug einiger Wallstreet-Firmen, der letztlich fast dazu führt (oder noch dazu führen wird), dass das globale Finanzsystem zusammenbricht.</p>
	<p>Es geht um die Subprime Krise Mitte 2007. Niedrige Zinsen lösen einen Boom bei Immobilienkäufen in den USA aus. Das allein wäre bereits ein enormes Geschäft gewesen aber die Banken wollen mehr. Sie lockern immer weiter die Vergabekriterien der Darlehn, bis schließlich Käufer ohne Eigenkapital und ohne Einkommen mehrere Häuser kaufen können. Weil dies natürlich viel zu riskant für die darlehnsgebenden Banken ist, lassen sie sich etwas Neues einfallen. Sie packen tausende dieser Darlehn zusammen und mischen gute und schlechte Bonitäten und verkaufen diese Pakete weiter. Diese Pakete werden von Ratingagenturen bewertet, erstaunlicherweise meist mit dem besten Rating AAA. Das bedeutet, diese Pakete sollen genauso sicher sein, wie Staatsanleihen zB von Deutschland. Aber auch das reicht den Banken nicht. Sie nehmen dann auch noch die schlechtesten Darlehen dieser Pakete und fassen sie in neuen Paketen zusammen. Hier befinden sich also nur noch die ganz faulen Eier. Und nun geschieht das Wunder: Auch diese neuen Pakete werden wieder AAA bewertet! Die emittierenden Banken haben systematisch Mitarbeiter der Ratingagenturen abgeworben und diese kannten alle Lücken und Schwächen der Bewertungssysteme. Diese wurden dann gezielt genutzt, um für Schrottpapiere beste Ratings zu bekommen.</p>
	<p>Einige Banken, wie zB die Deutsche Bank, erkennen 1-2 Jahre vor dem Platzen, dass dieses System irgendwann kollabieren muss. Statt sofort den Vertrieb dieser Papiere einzustellen, wird fröhlich weiter verkauft und gleichzeitig spekulieren sie gegen ihre eigenen Kunden auf den Zusammenbruch des Immobiluenmarktes (going Short, daher auch der Titel des Buches) und erzielen damit Milliardeneinnahmen. Insgesamt sind wohl mehr als eine Billion USD an Immobilendarlehn und darauf basierende Wertpapiere auf Null gerauscht und vernichtet worden.</p>
	<p>Lewis beschreibt diese Vorgänge im Stil eines packenden Romans und man hofft als Leser die ganze Zeit, dass er den Spuk als Fiktion auflöst. Aber das glückliche Ende kommt leider bis zur letzten Zeile des Buches nicht.</p>
	<p>Das Buch gewinnt durch einen Bericht eines Ausschusses des US-Senats neue Aktualität: <strong><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757097,00.html">Eine Schlangengrube voller Gier, Interessenkonflikte und  Missetaten&#8221; &#8211; mit scharfen Worten prangert ein US-Senatsausschuss die  Rolle der Banken in der Finanzkrise an. Auch die Deutsche Bank wird  gebrandmarkt: Ein ganzes Kapitel widmet sich ihren riskanten  Hypothekengeschäften (über Spiegel online)</a></strong></p>
	<p>Und wir müssen den ganzen Mist mit unseren Steuern bezahlen, während die Banken mittlerweile wieder fröhlich weiterzocken. Kein Buch hat mich dieses Jahr so aufgeregt wie dieses. </p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3593393573" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Tribal Leadership: Leveraging Natural Groups to Build a Thriving Organization &#8211; Logan, King</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 06:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist eins der Bücher, um die ich normalerweise einen Bogen gemacht hätte. Sowohl der Titel als auch die Klappentexte klingen zu sehr nach einem weiteren völlig beliebigen Managementmodell, was einen nicht wirklich weiterbringt. Meistens geht das schief, wenn sich Autoren auf die Suche nach Erfolgsfaktoren von Unternehmen machen. Was mich dann doch neugierig gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das ist eins der Bücher, um die ich normalerweise einen Bogen gemacht hätte. Sowohl der Titel als auch die Klappentexte klingen zu sehr nach einem weiteren völlig beliebigen Managementmodell, was einen nicht wirklich weiterbringt. Meistens geht das schief, wenn sich Autoren auf die Suche nach Erfolgsfaktoren von Unternehmen machen.</p>
	<p>Was mich dann doch neugierig gemacht hat, ist die mehrfache Erwähnung in <a href="http://www.frank-roebers.de/2011/03/24/gelesen-delivering-happiness-a-path-to-profits-passion-and-purpose-hsieh/">Zappos &#8211; Delivering Happiness</a> und eine dringende Empfehlung von <a href="http://www.e-ffectivity.biz/?page_id=76">Martin Weiß</a>, der mich zurzeit bei der Überarbeitung des SYNAXON Leitbildes unterstützt. Bevor ich dann das Buch gekauft habe, hatte ich mir einen Kurzvortrag von David Logan zu seinem 5 Stufen Modell der Führung angesehen. </p>
	<p><object width="334" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param> <param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DavidLogan_2009-medium.flv&#38;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DavidLogan-2009.embed_thumbnail.jpg&#38;vw=320&#38;vh=240&#38;ap=0&#38;ti=651&#38;lang=eng&#38;introDuration=15330&#38;adDuration=4000&#38;postAdDuration=830&#38;adKeys=talk=david_logan_on_tribal_leadership;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=the_rise_of_collaboration;event=The+Rise+of+Collaboration;tag=Business;tag=Culture;tag=communication;tag=leadership;tag=society;&#38;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="334" height="326" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DavidLogan_2009-medium.flv&#38;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DavidLogan-2009.embed_thumbnail.jpg&#38;vw=320&#38;vh=240&#38;ap=0&#38;ti=651&#38;lang=eng&#38;introDuration=15330&#38;adDuration=4000&#38;postAdDuration=830&#38;adKeys=talk=david_logan_on_tribal_leadership;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=the_rise_of_collaboration;event=The+Rise+of+Collaboration;tag=Business;tag=Culture;tag=communication;tag=leadership;tag=society;"></embed></object></p>
	<p>Ich war sofort angefixt. Das Modell deckt sich mit meinen eigenen Beobachtungen und scheint auf Anhieb geeignet, um eine Organisation weiter zu entwickeln.</p>
	<p>Ich finde das Buch insgesamt etwas zu langatmig. Das ändert aber nichts daran, dass ich das 5 Stufen Modell der beiden für das Beste zur Zeit Verfügbare halte.</p>
	<p>Neben vielen Geschichten zu Unternehmen und Menschen in den einzelnen Stufen findet man in dem Buch eine Menge praktischer Hilfen, was es möglich macht, ohne weitere Quellen mit dem Modell zu arbeiten.</p>
	<p>MIr gefällt besonders, dass die Autoren, ihre Methode der zugrundeliegenden Studie detailliert beschreiben und auch mal eine P-Wert einer Signifikanzanalyse bringen. Das ist für Six Sigma Fans natürlich großartig.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=0061251305" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<item>
		<title>gelesen: Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose &#8211; Hsieh</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch ist mir förmlich von unserem Finanzvorstand Mark Schröder aufgenötigt worden. Ich wollte diese Art von Büchern eigentlich nicht mehr lesen. Allein der Titel hätte mich vom Kauf abgehalten. Der klingt einfach zu sehr nach: &#8220;Du kannst es!&#8221; oder &#8220;Siegen lernen heißt gewinnen lernen!&#8221; also Managementspackoliteratur für Anfänger und führungstechnische Dünnbrettbohrer. Aber wenn ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das Buch ist mir förmlich von unserem Finanzvorstand Mark Schröder aufgenötigt worden. Ich wollte diese Art von Büchern eigentlich nicht mehr lesen. Allein der Titel hätte mich vom Kauf abgehalten. Der klingt einfach zu sehr nach: &#8220;Du kannst es!&#8221; oder &#8220;Siegen lernen heißt gewinnen lernen!&#8221; also Managementspackoliteratur für Anfänger und führungstechnische Dünnbrettbohrer.</p>
	<p>Aber wenn ein Finanzer so ein Buch vorschlägt, dann stimmt da etwas nicht. Die sind ja eignentlich nicht für substanzlose Bücher zu begeistern.<br />
Es geht um Zappos, ein Unternehmen was hier in Deutschland nicht so bekannt ist, weil es eine gute deutsche Kopie davon gibt: Zalando. Wir haben es also mit einer Geschichte aus dem Internetschuhhandel zu tun. Geschrieben hat es einer der Mitgründer und Chefs, Tony Hsieh.<br />
Die ersten 50 Seiten waren dann auch dann tatsächlich Quälerei. Die Geschichten aus seiner Kindheit sind zäh und mir ein bischen zu sehr auf Passung für die weitere Geschichte getrimmt.</p>
	<p>Aber dann geht es los. Hsieh gründet ein Unternehmen, welches sich mit Internetwerbung befasst. Sein Produkt verbreitet sich schnell, aber das Unternehmen verdient damit kein Geld. Er schlägt trotzdem ein Angebot über 1 Mio USD für das Unternehmen aus, obwohl er kaum weiß, wie er seine Miete bezahlen soll. Irgendwann taucht Microsoft auf und bietet im 40 Mio USD, wenn er mindestens ein Jahr nach dem Kauf im Unternehmen bleibt. Wenn er früher geht, gibt es nur 8 Mio. Der Vertrag wird unterzeichnet. Hsieh hält es keine 3 Monate aus und verlässt das Unternehmen. 32 Mio. sind weg.</p>
	<p>Er macht sich auf die Suche nach Investitonsmöglichkeiten und stößt auf Zappos. Spätestens ab dieser Stelle wird das Buch schon fast magisch. Er beschreibt die wichtigsten Entscheidungen und Fehler und lässt den Leser beim Denken zusehen. Er schafft bei Zappos eine einzigartige Unternehmenskultur, die als Vorbild für viele anderen Unternehmen taugt. Zappos schafft in weniger als 10 Jahren den Sprung über die Milliardenumsatzgröße und wird dann für über eine Milliarde an amazon verkauft.</p>
	<p>Nach The Longtail und <a href="http://www.frank-roebers.de/2007/01/25/wikinomics-how-mass-collabaoration-changes-everything-tapscott-williams/">Wikinomics </a>hat mich kein anderes Buch mehr so beeinflusst, wie dieses.</p>
	<p>Bewertung *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=0446563048" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Little Brother &#8211; Cory Doctorow</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/08/30/gelesen-little-brother-cory-doctorow/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Da habe ich durch Zufall ein Buch erwischt, welches wohl eine Standard-Lektüre für Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei ist, oder noch werden dürfte.Doctorow ist ein kanadischer Blogger, der laut Forbes zu den 25 einflussreichsten Menschen im Internet zählt. Er ist außerdem Aktivist für die Liberalisierung des Urheberrechts, Datenschutz und gegen Digitale Rechteverwaltung. Er hat meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da habe ich durch Zufall ein Buch erwischt, welches wohl eine Standard-Lektüre für Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei ist, oder noch werden dürfte.Doctorow ist ein kanadischer Blogger, der laut Forbes zu den 25 einflussreichsten Menschen im Internet zählt. Er ist außerdem Aktivist für die Liberalisierung des Urheberrechts, Datenschutz und gegen Digitale Rechteverwaltung.</p>
	<p>Er hat meiner Meinung nach hiermit einen sehr bedeutenden und unglaublich lehrreichen Roman abgeliefert, welcher nicht nur Nachhilfe in technischen Fragen der Verschlüsselungs- und IT-Sicherheitstechnik liefert, sondern auch beeindruckend klar macht, was passieren kann, wenn der Staat im Kampf gegen den Terror glaubt, die Verfassung und die damit verbundenen Grund- und Menschenrechte außer Kraft setzen zu dürfen. Gnadenlos werden hier alle damit verbundenen Denkfehler der Sicherheitspolitiker im Rahmen einer äußerst fesselnden Erzählung aufgedeckt. Doctorow lässt so gut wie nichts aus der aktuellen Debatte aus. Foltermethoden, wie Waterboarding kommen genauso, wie Missbrauch von RFIDS oder sonstigen Missbräuchen privater Daten vor.</p>
	<p>Nebenbei lernt man noch eine Menge darüber, wie man sich bereits heute vor zu intensiver Schnüffelei des Staates schützen kann. Ich hatte vorher noch nichts über TOR (The Onion Router) gehört und kaum habe ich in dem Buch davon gelesen, kam heute gleich mal was zu dem Thema bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/npp099-anonymitat-und-das-tor-projekt/">netzpolitik.org</a>. Man kann diese Technik bereits heute für mehr Anonymität beim Surfen im Internet nutzen.</p>
	<p>Die Geschichte: Ein 17-jähriger Hacker gerät bei einem hybriden Online/Offline-Spiel in die Nähe eines Attentats in San Franzisko, das ähnliche Ausmaße wie 9/11 hat. Er wird zufällig festgenommen und auf eine Insel in der Bucht von San Franzisko mit Foltermethoden verhört. Als er endlich wieder freikommt, gründet er eine Widerstandsbewegung, welche sich hauptsächlich im Netz organisiert. Er wird damit zur meistgesuchten Person der USA. Wenn er erwischt wird, muss er damit rechnen, in ein geheimes Folter- und Internierungslager außerhalb der USA verschleppt zu werden.</p>
	<p>Die Überhöhungen sind so minimal, dass einem beim Lesen immer wieder das Entsetzen packt, wie nah man in den USA aber auch in Deutschland bereits an den beschriebenen Zuständen ist.</p>
	<p>Die Piratenparteil spielt in der Geschichte übrigens eine beachtliche Nebenrolle.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3499215500" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Shakespeare, wie ich ihn sehe &#8211; Bill Bryson</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir hatte bereits &#8220;Eine kurze Geschichte von fast allem&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mir hatte bereits &#8220;<a href="http://www.frank-roebers.de/2005/10/12/eine-kurze-geschichte-von-fast-allem-gebundene-ausgabe/">Eine kurze Geschichte von fast allem</a>&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. </p>
	<p>Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor allem die heftig umstrittene Verfilmung von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PP?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00004S5PP">&#8220;Romeo und Julia&#8221; mit Leonardo di Caprio</a> hatte es mir angetan.</p>
	<p>Ich hatte immer mal wieder am Rande mitbekommen, dass es eine Diskussion darüber gibt, ob es William Shakespeare wirklich gegeben hat. Da trifft es sich gut, dass einer meiner Lieblingsautoren sich dieses Themas angenommen hat.</p>
	<p>Ich finde das Buch richtig gut. Man wird auf den aktuellen Stand der Shakespeare Forschung gebracht. Es ist erstaunlich, wie wenig man über diesen Schauspieler und Schriftsteller weiß, dessen Werke bis heute eine so herausragende Rolle spielen. Es gibt kein einziges sicheres Portrait von ihm, man kennt nicht seinen genauen Geburtstag. Ausgerechnet über seine kreativste Schaffensperiode weiß man weder, wo er war, was er ansonsten so getrieben hat. Trotzdem ist heute sicherer wissenschaftlicher Stand, dass es ihn gegeben hat und dass er sicher der Autor der ihm zugerechneten Werke ist.</p>
	<p>Bryson zeichnet nebenbei ein sehr plakatives Bild der Elisabethanischen englischen Epoche und des Londoner Lebens zu dieser Zeit.</p>
	<p>So kann auch humanistische Bildung Spaß machen.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=344247275X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Limit &#8211; Frank Schätzing</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/03/21/buchrezension-limit-frank-schatzing/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß bedruckten Seiten gemacht.</p>
	<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich finde dieses Buch großartig. Es ist der beste Science Fiction Roman den ich bislang gelesen habe. Schätzing verbindet hier auf einmalige Weise eine relative komplexe Geschichte mit mehreren parallelen Handlungssträngen, einen sehr gelungenen Spannungsaufbau und eine Beschreibung der Zukunft, die nicht unrealistisch erscheint. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und es komt gerade zum Schluss noch eine Wendung, die zumindest ich garnicht mehr erwartet hätte. Man legt dieses Buch nur sehr ungern zwischendurch wieder aus der Hand.</p>
	<p>Er mischt reale Personen, wie David Bowie mit fiktiven Fuguren, deren reale Vorbilder allerdings deutlich erkennbar sind. So ist z.B. Richard Branson deutlich als Vorbild in der Figur Julian Orley zu erkennen.</p>
	<p>So weit ich das beurteilen kann, ist das Buch hervorragend recherchiert. In den Danksagungen am Schluss bekommt man einen kleinen Eindruck, welche Quellen er genutzt hat hat, um möglichst viel Sachkunde in die Geschichte zu bekommen. Da kommen Astronauten, Physiker, Sinologen, Vorstände von Energieerzeugungsunternehmen, Informatiker, Kriminalisten u.v.m. vor.</p>
	<p>Schätzing geht das Risiko ein, eine relativ nahe Zukunft zu beschreiben. Das macht die Geschichte einerseits fassbarer, andererseits, dürften die meisten seiner Leser den beschriebenen Zeitraum  (2025) noch erleben und damit seine Visionen einer Überprüfung unterziehen können. Aber es ist ja keine Prognose, sondern eine wissenschaftliche Fiktion.</p>
	<p>Das Buch handelt von einem Großunternehmen (welches Orley gehört) , welches mithilfe von geostationären Raumstationen die Idee der Weltraumaufzüge realisiert hat und damit die wirtschaftliche Nutzung von Helium 3 Reserven auf dem Mond ermöglicht. Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Fusionsreaktor für Helium 3 entwickelt und damit die Energieprobleme der Menscheit für die nächsten 400 Jahre gelöst. Das hat enorme Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und natürlich auf die Ölindustrie.</p>
	<p>Orley ist mit einer Gruppe von Milliardären und Meinungsmachern auf dem Weg zum Mond, um sie als Investoren zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, dass irgendeine Katastrophe aufzieht.</p>
	<p>Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben. Schätzing kann hervorragend konfliktgeladene Dialoge schreiben. Solange aber noch alles in Ordnung ist, haben die Dialoge Rosamunde Pilcher Niveau und schmerzen ein wenig. Glücklicherweise ist nur die ersten 50 Seiten noch alles in Ordnung <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Und ich finde, etwas weniger Gewalt hätte der Geschichte eher genutzt als geschadet.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3462037048&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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