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	<title>Frank Roebers &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>gelesen: Milliardär per Zufall, Die Gründung von Facebook &#8211; Ben Mezrich</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 Jahre nach Gründung auf den bisherigen Höhepunkt von 13 Mrd. Dollar gestiegen ist. Auch wenn die Bewertung mittlerweile wieder auf 4-7 Mrd Dollar gesunken ist, bleibt es einfach der Wahnsinn. In 2010 wird Facebook das erste Mal schwarze Zahlen schreiben und über 500 Mio. registrierte Nutzer.</p>
	<p>In diesem Buch wird die Gründungsgeschichte beschrieben. 2 echte Hardcore Nerds, welche alle Vorurteile bestätigen gründen in einem Havard Studentenwohnheim Facebook, um endlich an Frauen heranzukommen. Der eigentlich Kopf war von Anfang an Mark Zuckerberg. Er schrieb die Software, hatte die wesentlichen Ideen, die Facebook aus dem schon damals existierenden Meer der Social Networks herausragen ließ.</p>
	<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam, der Untertitel: &#8220;Eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft, und Betrug&#8221; beschreibt ganz gut, was einen erwartet. Es hebt sich damit sehr wohltuend von den anderen Bücher dieses Metiers heraus, die versuchen, Lehren aus der Geschichte von Facebook zu ziehen. Man lernt dort nicht, was man tun muss, um selber so etwas wie Facebook zu erfinden und erfolgreich werden zu lassen.</p>
	<p>Es ist einfach hervorragend gemachte Wirtschaftsunterhaltung.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3868812172" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchbesprechung: AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen &#8211; Dueck</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
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		<description><![CDATA[Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen.</p><br />
<p>Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele Arbeitsplätze wegfallen, wie schon vorher in der Landwirtschaft und dann in der Industrie. Er bietet einen Ausweg aus der drohenden Massenverelendung: Alle müssen Abitur machen und alle müssen studieren!</p><br />
<p>Wir haben schon heute zu wenig Fachkräfte bei Mathematikern, Informatikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Dieser Engpass wird sich weiter verschärfen, wenn nicht bald etwas geschieht. Schließlich müssen noch so viele höchst anspruchsvolle Aufgaben erledigt  werden und das geht nur mit top ausgebildetem Personal.</p><br />
<p>Das Ganze muss noch begleitet werden mit einem massiven flächendeckendem Ausbau der dafür wichtigsten Infrastruktur: dem Breitbandinternet. 1GB/s müssen es mindestens werden.</p><br />
<p>Im Laufe des Buches bekommt man immer mehr Lust auf die Zukunft und verspürt den Drang, diese in dem dort beschriebenen Sinne mit zu gestalten. Ich musste es jedenfalls beim Lesen immer mal wieder weglegen, weil es mich zu neuen Ideen für unser Geschäft inspiriert hat, die ich mir dann erst dringend aufschreiben musste.</p><br />
<p>Bewertung *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3821865148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Free &#8211; Chris Anderson, meine Eindrücke</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Sein Vorgängerbuch &#8220;The Longtail&#8221; gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war. Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sein Vorgängerbuch <a href="http://www.frank-roebers.de/2006/11/04/the-long-tail-chris-anderson/">&#8220;The Longtail&#8221;</a> gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war.</p>
	<p>Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in der digitalen Welt. Eine Wertschöpfungskette nach der anderen wird durch die Digitalisierung zerstört. Die Frage ist, ob und welche neuen Möglichkeiten sich ergeben, trotzdem auch in Zukunft mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen. Man liest in dem Buch nichts wirklich Neues. Die von ihm beschriebenen Strategien, wie man auch in den neuen &#8220;Freeconomics&#8221; Geld verdienen kann, konnte man an vielen anderen Stellen schon nachlesen, nicht zuletzt auch im Piratenwiki.</p>
	<p>Das Buch ist höchstens für die Leser noch interessant, die sich noch nie mit diesem Thema befasst haben.</p>
	<p>Als Fazit bleibt, dass es zunehmend schwerer werden wird, mit Bits&#038;Bytes allein Geld zu verdienen. Die Wertschöpfung wird sich immer stärker in Richtung der aus den Werken abgeleiteten Dienstleistungen bewegen. Ansonsten wird man auf Freemium Modelle oder Quersubventionen aus Werbeeinnahmen ausweichen müssen.</p>
	<p>Das ist allerdings kein Grund zum Pessimismus. Dieser neue Markt ist schon heute riesig und er wird noch weiter wachsen. Bereits heute dürften beispielsweise im deutschen IT-Mittelstand Umsätze aus Lizenzeinnahmen für digitale Güter deutlich kleiner sein, als die Einnahmen die sich aus der Individualisierung, der Wartung und laufenden Betreuung von Software bewegen.</p>
	<p>Richtig hart wird es wohl nur für die großen Unternehmen werden, die sich einfach nicht auf diese neuen Herausforderungen einlassen wollen und statt dessen nach dem Gesetzgeber rufen. Da sind Anderson und ich einer Meinung: Selbst die hartnäckigsten Kriminalisierungsbestrebungen werden den Trend nicht aufhalten können, dass die meisten digitalen Güter kostenlos im Netz verfügbar sein werden.</p>
	<p>Bewertung: ***</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3593390884&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Was würde Google tun &#8211; Jeff Jarvis</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 16:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Bücher, die muss man beim Lesen immer mal wieder weg legen weil sie einen inspirieren, über neue Ideen fürs Geschäft nachzudenken. Dieses Buch gehört dazu. Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch, was auch am Titel lag. Dieser klingt nach einem unsäglichem Wirtschaftsbuch, in dem allgemein Bekanntes lauwarm neu aufbereitet wird. Zumindest in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es gibt Bücher, die muss man beim Lesen immer mal wieder weg legen weil sie einen inspirieren, über neue Ideen fürs Geschäft nachzudenken. Dieses Buch gehört dazu. Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch, was auch am Titel lag. Dieser klingt nach einem unsäglichem Wirtschaftsbuch, in dem allgemein Bekanntes lauwarm neu aufbereitet wird.</p>
	<p>Zumindest in der ersten Hälfte des Buches war ich positiv überrascht. Es steht zwar nichts sensationell Neues drin. Fast alles was er dort beschreibt, kann man in anderen früheren Büchern, wie Wikinomics, The Longtail u.a. nachlesen. Aber die Art und Weise, wie Jarvis über die Prinzipien von Google schreibt, wühlte mich immer wieder auf. Ich hatte jedenfalls sofort Lust, die Strategie von <a href="http://www.synaxon.de">SYNAXON </a>mal auf den Kopf zu stellen. Auch, was er über den Einzelhandel schreibt ist hochinspierend und wird sicher nicht ohne Einfluss auf die künftige <a href="http://www.pcspezialist.de">PC-SPEZIALIST</a> Strategie bleiben.</p>
	<p>In der 2. Hälfte flacht das Buch allerdings erheblich ab. Jarvis subsumiert Dinge unter die Google Strategie, die ich eher anderen Unternehmen zuschreiben würde. Er nutzt den Begriff Google synomym für Web 2.0 und Enterprise 2.0 und das halte ich für absolut nicht gerechtfertigt.</p>
	<p>Er ist hoffnungslos verliebt in Google und seine beiden Gründer, und hält sie einfach für omnipotent. Dadurch ist sein Blick ziemlich vernebelt. Er glaubt, dass man quasi alle Probleme dieser Erde durch die Google Prinzipien lösen kann. Diese These halte ich für enorm gewagt. Auch seine Geschäftsideen, die er reihenweise generiert, halte ich überwiegend für zu naiv.</p>
	<p>Richtig gut finde ich hingegen wieder seine Ausführungen zur Privatsphäre im Netz. Er ist noch deutlich weiter gegangen, als viele andere und hat sogar über seine Krankheiten gebloggt. Hier würden jetzt viele aufschreien. Bei ihm hatte das den positiven Effekt, dass er wertvolle Hinweise von seinen Lesern bekommen hat, wie man am Besten mit der Krankheit umgeht.</p>
	<p>Insgesamt ein lesenswertes Buch.</p>
	<p>meine Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3453155378&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension Freie Kultur &#8211; Lawrence Lessig</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/07/30/buchrezension-freie-kultur-lawrence-lessig/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Es dürfte wohl keinen Punkt des Partei- und auch des Wahlprogramms der PIRATEN geben, der so schwer zu vermitteln ist, wie die Frage nach der Neuregelung des Urhebenrrechts. Die PIRATEN stehen im Ruf, Kulturschaffende und Softwareentwickler wirtschaftlich ruinieren zu wollen, weil sie u.a. die völlige Beseitigung des digitalen Rechtemanangements (DRM) und die legale freie private [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es dürfte wohl keinen Punkt des Partei- und auch des Wahlprogramms der PIRATEN geben, der so schwer zu vermitteln ist, wie die Frage nach der Neuregelung des Urhebenrrechts. Die PIRATEN stehen im Ruf, Kulturschaffende und Softwareentwickler wirtschaftlich ruinieren zu wollen, weil sie u.a. die völlige Beseitigung des digitalen Rechtemanangements (DRM) und die legale freie private Kopie im Internet fordern. Letztlich kommt auch der Name der Partei aus diesem wesentlichen Kern des Forderungskatalogs.</p>
	<p>Das häufigste Missverständnis besteht darin, dass viele glauben, Urheber sollen mit ihrer Arbeit kein Geld mehr verdienen dürfen, da ja alles frei kopierbar sein soll.</p>
	<p>Das Urheberrecht ist kein triviales Thema. Die Dokumente der PIRATEN zu den Hintergründen sind eher ungeeignet, den interessierten juristischen Laien in die Lage zu versetzen die Ideen der PIRATEN fundiert begründet zu verbreiten. Das Programm der PIRATEN basiert in diesem Punkt auf den Arbeiten des Stanford-Rechstsprofessors Lawrrence Lessig. Lessig ist einer der prominentesten Kritiker des aktuell geltenden Urheberrechts. Er ist u.a. Mitbegründer von <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a>. Sein populärstes Buch ist &#8220;Freie Kultur&#8221;.</p>
	<p>Er vertritt dort u.a. die Meinung, dass die Verwertungsgesellschaften in den letzten Jahren durch massive Lobbyarbeit einen unzumutbaren Rechtszustand herbeigeführt haben, welcher dazu führen wird, dass Kreativität und Kultur nachhaltig verhindert wird, was letztlich wieder der Gesellschaft einen großen Schaden zufügt.</p>
	<p>Er ist nicht der Meinung, dass Urheber nicht mehr vergütet werden sollen. Er stellt allerdings fest, dass das Internet eine Wirklichkeit geschaffen hat, mit der das geltende Recht nicht mehr fertig wird. Als Reaktion werden durch die Gesetzesnovellen Millionen eigentlich rechtschaffender Bürger kriminalisiert. Lessig vergleicht das mit den Problemen des Grundstückrechtes bei Aufkommen des Flugverkehrs. Als es noch keine Flugzeuge gegeben hat, reichte das Grundstücksrecht unbegrenzt in den Himmel hinein. Dies wurde mit Aufkommen des Flugverkehrs zu einem Problem. Jeder Flug hätte mit jedem Grundstückseigentümer einzeln bezüglich der Überflugsrechte verhandelt werden müssen. Das hätte zum sicheren Ende der Fliegerei geführt. Ähnlich ist es tatsächlich mit der heutigen digitalen Technologie. Das absolute geistige Eigentum kollidiert massiv mit den technischen Möglichkeiten des digitalen Raumes.</p>
	<p>Diese Möglichkeiten wurden bei Schaffung des Urheberrechtes nicht vorhergesehen. Die Gesetzgeber gehen nun auf Druck der Lobbiisten den Weg der Verschärfung des Urheberrechtes zu Lasten der Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten. Dies ist das Gleiche, als wenn man damals die Rechte der Grundstückseigentümer zu Lasten Flugzeuge durchgesetzt hätte. Ein ernstzunehmender Ausgleich der Interessen der Nutzer und der Urheber findet zurzeit jedenfalls nicht statt.</p>
	<p>Lessig schlägt vor, nicht einen Weg des entweder oder zu gehen, sondern wenigstens den Versuch eines fairen Ausgleichs der Interessen zu unternehmen, weil die Gesellschaft als Ganzes dadurch massiv profitieren würde.</p>
	<p>Seine konkreten Vorschläge:<br />
<ul><br />
<li>Urheberrecht soll nicht mehr automatisch entstehen, sondern einen formalen Akt der Anmeldung erfordern. Dies schützt dann nur noch diejenigen, die den Schutz auch in Anspruch nehmen wollen und stellt nicht automatisch alles, was jemals produziert wurde unter Schutz. Es macht vor allem die Klärung der Recht für Nachbearbeitungen einfacher.</li><br />
<li>Urheberrecht soll nicht mehr einfach so für sehr lange Zeiten (zB 90 Jahre) gelten, sondern alle 5 Jahre mit einem sehr einfachen Antrag (verbunden mit einer symbolischen Gebühr) verlängerbar sein. Dadurch wird jeder Urheber dazu gebracht, regelmäßig darüber nachzudenken, ob er sein Werk nicht doch lieber gemeinfrei stellen möchte.</li><br />
<li>Kennzeichnungspflicht: Es soll klar erkennbar sein, was geschützt ist und was man einfach so verwenden kann. Was nicht gekennzeichnet ist, ist nicht geschützt.</li><br />
<li>Freie Nutzung: sicherlich die umstrittenste Forderung. Hier liegt aber auch das populärste Missverständnis zu diesem Thema. Hier ist nicht frei im Sinne von gratis gemeint. Lessig fordert ausdrücklich eine Vergütung für den Urheber. Allerdings sollte diese Pauschal und sehr einfach geregelt sein. Der Urheber soll nicht mehr bestimmen können, was nun genau mit seinem Werk geschieht. Er darf die Nutzung nicht mehr so ausführlich beschränken, wie das heute mit dem DRM geschieht. Wer sich die Lizenzbestimmungen von Napster oder iTunes ansieht, versteht was Lessig meint. Ein Napster Kunde zahlt, 9,99 Euro pro Monat für einen volumenmäßig unbegrenzten Download. Er muss aber bei der Nutzung hoch komplizierte Beschränkungen beachten, um sich nicht rechtswidrig zu verhalten. Er darf zB die Musik eigentlich nicht auf einem iPod abspielen. Hier verlangt Lessig klare Regeln. Wer nutzt, der soll zahlen, ist dann aber nicht mehr beschränkt in der Nutzung. Das ist was anderes als ein rechtsfreier Raum! Außerdem wären dann endlich auch Werke, wie &#8220;Lord of the Weeds&#8221; (zu sehen u.a. auf youtube) nicht mehr durch Filmgesellschaften verhinderbar. Das wäre durchaus ein Gewinn.</li><br />
</ul><br />
Ich halte die Vorschläge Lessig für wegweisend. Die aktuelle Rechtslage auch in Deutschland ist zu einseitig auf die Interessen der Verwertungsgesellschaften gerichtet. Die PIRATEN haben sich die Forderungen Lessigs zu eigen gemacht. Sie werden dafür immer wieder auf übelste und polemische Art in die Ecke gestellt und es wird ihnen vorgeworfen, den Ruin der Urheber im Sinn zu haben. Das Gegenteil ist richtig. Die Umsetzung der Forderungen der Piraten würden den Urhebern ziemlich sicher mehr Geld einbringen als der heutige Zustand der Kriminalisierung von Millionen von Menschen. Die immer noch eher schwache Nutzung der Möglichkeiten des legalen kostenpflichtigen Downloads hängen auch mit dem DRM-Wahnsinn zusammen.</p>
	<p>Dieses Buch gehört jedenfalls in den Bücherschrank jedes PIRATENS (nachdem er es natürlich gelesen hat).</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3937514155&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Direktkarriere &#8211; Gunter Dueck</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 17:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Gunter Dueck räumt mit allen Lehren der traditionellen Karriereleitfäden auf. Er behauptet, dieses Buch sei eine Ironie. In seiner eigenen Besprechung des Buches stellt er fest, dass das Manager-Magazin in der Buchbesprechung gar nicht gemerkt hat, dass dieses Buch nicht ernst gemeint ist und es allen Ernstes als einen Ratgeber bezeichnet. Nun ja, dass mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gunter Dueck räumt mit allen Lehren der traditionellen Karriereleitfäden auf. Er behauptet, dieses Buch sei eine Ironie. In seiner <a href="http://www.omnisophie.com/lit_direkt_karriere.html">eigenen Besprechung des Buches</a> stellt er fest, dass das Manager-Magazin in der Buchbesprechung gar nicht gemerkt hat, dass dieses Buch nicht ernst gemeint ist und es allen Ernstes als einen Ratgeber bezeichnet.</p>
	<p>Nun ja, dass mit der Ironie ist bei diesem Werk so eine Sache. Ich fürchte, dass die dort ausgesprochenen Empfehlungen für einen schnellen Aufstieg in vielen Unternehmen so ziemlich das Wirkungsvollste ist, was jemals zu diesem Thema geschrieben wurde.</p>
	<p>Dueck beschreibt die unterschiedlichen Anforderungen für die Karrierestufen des Abteilungsleiter, des Mittel- und des Topmanagements. Keine der Stufen kommt dabei besonders gut weg. Im wesentlichen empfiehlt er die jeweils für die Karrierstufe passende Neurose so gut wie möglich zu schauspielern, bis man dann endlich am Ziel seiner Träume sich ganz der mansichen Selbstliebe hingeben darf.</p>
	<p>Dabei fehlen natürlich nicht die Beschreibungen der Rituale der Wirtschaft, die jeder zur Genüge schon selber erlebt hat. Praktischerweise schreibt er gleich die passenden Musterreden für die unterschiedlichen Managertypen. Die ironische Überspitzung ist dabei minimal.</p>
	<p>Dieses Buch ist deswegen so wertvoll, weil es die viele Verhaltensweisen ungeschminkt beschreibt, die zu aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise geführt haben. Es ist ein bisschen wie eine Immunisierungskur gegen eine Art von Karrierristen, die eigentlich immer allen schaden und nur Katastrophen verursachen.</p>
	<p>Ich fürchte nur, als Leitfaden für eine Direktkarriere wird es immer weniger taugen. Jedenfalls möchte ich das in meinem Optimismus glauben.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3821859768&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Wenn Gott würfelt &#8211; Mlodinov</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/06/03/wenn-gott-wurfelt-mlodinov/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 15:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking &#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking <a href="http://damian-sicking.blog.de/2009/05/07/planung-ersetzt-zufall-irrtum-gestern-zufall-ersetzen-6073603/#trackbackForm">&#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen</a> aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie der Zufall unser Leben bestimmt.</p>
	<p>Mladinov ist nicht nur ein Physikprofessor, der am Caltech Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik lehrt, sondern auch der Co-Autor von Stephen Hawking bei dem Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621975?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499621975">Die kürzeste Geschichte der Zeit</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=frankroebers-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499621975" border="0" alt="" width="1" height="1" /> Das ist zwar auch schwere Kost, aber noch das am leichtesten zu verstehende Buch von Hawking.</p>
	<p>Ich bin ein bisschen gespalten, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits sind die Kapitel über Wahrscheinlichkeitsrechnung in großen Teilen für mich unverständlich geblieben, obwohl ich mich wirklich angstrengt habe. Ein paar Dinge habe ich verstanden, die mir vorher so noch nicht klar gewesen sind, aber z.B. die Ausführungen zu dem Bayeschen Theorem sind echt zu heftig. Ich habe mir ein Zitat zum Trost gemerkt: Es gibt kein anderes Gebiet in der Mathematik, dass auch die größten Experten zu mehr schweren Fehlern verleitet, wie die Wahrscheinlichkeitsrechnung.</p>
	<p>Im Teil Statistik ist mir dann auch klar geworden, woran das Problem der Verständlichkeit liegt. Aufgrund meiner Six Sigma Ausbildung kenne ich mich in Statistik ganz gut aus. Mit diesem Hintergrundwissen, versteht man auch alles ganz gut, was Mladinov schreibt. Ich fürchte, wem dieses Wissen fehlt, wird auch in diesem Kapitel oft die Ausführungen nicht nachvollziehen können. Vielleicht ist es einfach nicht möglich, Physik oder Mathematik populärwissenschaftlich ohne Formeln und den mathematischen Hintergrund zu beschreiben, ohne entweder gefährlich oberflächlich oder unverständlich zu werden.</p>
	<p>Die zweite Hälfte des Buches hingegen ist auch ohne wissenschaftlichen Hintergrund mühelos nachzuvollziehen. Hier beschreibt er, wie schwach Menschen darin sind, Zufälle zu erkennen und mit ihnen richtig umzugehen. Wir haben eine überstarke Neigung, Muster auch in zufälligen Ergebnissen zu erkennen und ziehen daraus oft Fehlschlüsse. Mladinov liefert hier zahlreiche Besipiele und wertvolle Empfehlungen, wie man mit dem Einfluss des Zufalls am Besten umgehen sollte. Die verrate ich hier aber nicht, kauft einfach über den Link unten das Buch und lest selber.</p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-9" title="stars-4-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif" alt="stars-4-0.gif" width="64" height="12" /></p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3498045148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Hawkings neues Universum  &#8211; Rüdiger Vaas</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 08:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir ja schon mehrfach die Zähne an Hawking ausgebissen und meine frustrierenden Erlebnisse als Leser hier beschrieben. Eine kurze Geschichte der Zeit war für mich völlig unverständlich und hat mich an meinem Verstand zweifeln lassen. Schon besser bin ich mit Die kürzeste Geschichte der Zeit klar gekommen, aber auch das war schon sehr schwere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe mir ja schon mehrfach die Zähne an Hawking ausgebissen und meine frustrierenden Erlebnisse als Leser hier beschrieben. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499605554?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499605554">Eine kurze Geschichte der Zeit</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=frankroebers-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499605554" border="0" alt="" width="1" height="1" /> war für mich völlig unverständlich und hat mich an meinem Verstand zweifeln lassen.</p>
	<p>Schon besser bin ich mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621975?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499621975">Die kürzeste Geschichte der Zeit</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=frankroebers-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499621975" border="0" alt="" width="1" height="1" /> klar gekommen, aber auch das war schon sehr schwere Kost. Irgendwie lässt mich das Thema aber nicht los. Und nach dem 2. Lesen von <a href="http://www.lese-raum.de/?p=323">Simon Singhs Big Bang</a> fühlte ich mich zu einem neuen Anlauf motiviert und habe mir dieses Buch über Hawkings Ideen vorgenommen, in der Hoffnung, dass seine Ideen durch andere Autoren verständlicher beschrieben sein könnten als durch ihn selbst.</p>
	<p>Diese Hoffnung hat sich zumnindest zum Teil erfüllt. Das Buch beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung von Hawkings bisherigen Leben und steigt dann gleich in de Materie ein. Es geht im Wesentlichen um das Urknall Modell und den aktuellen Stand der Wissenschaft zu diesem Thema, zu dem Hawking Wesentliches beigetragen hat. Die neuen Modelle sind sehr kompliziert und ohne sehr weitreichende mathematische Kenntnisse nicht zu verstehen. Vaas unternimmt den Versuch, das Thema weitgehend ohne Mathematik zu erklären und scheitert damit, wie viele ander Autoren vor ihm. Man bekommt als Leser einen Überblick über die Kernideen und die Diskussionstände dazu und bleibt immer wieder verwirrt zurück. Ich zumindest habe den Eindruck gewonnen, dass man seit Einstein, Bohr, Schrödinger und Heisenberg nicht deutlich weiter gekommen ist und sich in immer weiter sich verkomplizierenden Modellen verliert.</p>
	<p>Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint Hawkings wesentliche Leistung zu sein, dass er das Pfadintegral Modell der aufsummierten Möglichkeiten, welches  Richard Feynman für Quanten entwickelt hat, auf das gesamte Universum anwendet.</p>
	<p>Die imaginäre Zeit, die Hawking eingeführt hat, um eine Singularität beim Urknall zu vermeiden, habe ich jedenfalls auch dieses Mal nicht kapiert. Vielleicht sollte ich es einfach sein lassen, es auch nur zu versuchen.</p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-8" title="stars-3-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-3-0.gif" alt="stars-3-0.gif" width="64" height="12" /></p>

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		<title>Management, die Kernkompetenzen &#8211; Bleis, Helpup</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/04/19/management-die-kernkompetenzen-bleis-helpup/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 16:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein Buch sucht, in dem in sehr komprimierter Form das aktuelle Wissen zum Thema Management behandelt wird, wird hier erstklassig bedient. Es verfolgt in mehrfacher Hinsicht einen anderen Ansatz als die meisten anderen Bücher zu diesem Thema. Es wurde thematisch anhand der heute für Manager erforderlichen Kernkometenzen aufgebaut. Das sind erfreulicherweise erstmal nur 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wer ein Buch sucht, in dem in sehr komprimierter Form das aktuelle Wissen zum Thema Management behandelt wird, wird hier erstklassig bedient. Es verfolgt in mehrfacher Hinsicht einen anderen Ansatz als die meisten anderen Bücher zu diesem Thema. Es wurde thematisch anhand der heute für Manager erforderlichen Kernkometenzen aufgebaut. Das sind erfreulicherweise erstmal nur 4 (Ausrichtungs,- Gestaltungs-, Interaktions- und Systemkompetenz).<br />
Der Leser bekommt in dieser Gliederung eine gute komprimierte Zusammenfassung des aktuellen Standes der Wirtschaftswissenschaft. Die Instumente, die innerhalb der Kernkompetenzen beschrieben werden, sind nur kurz angerissen und dienen deswegen als gute Orientierung für weitere Vertiefung. Wenn es auch nur 4 Kernkomtenzen sind, befinden sich innerhalb dieser Aufteilung locker über 100 verschiedene Werkzeuge.<br />
Meiner Meinung nach gehört dieses Buch in den Bücherschrank jeder Führungskraft, die sich immer mal wieder mit den theoretischen Grundlagen ihrer Arbeit befassen möchte. Wenn man z.B. mal wieder sich mit der Frage zur optimalen Struktur eines Unternehmens (funktionale oder divisionale Gliederung, zentrale oder dezentrale Struktur) befassen muss, gibts hier eine sehr gelungene systematische Hilfestellung. Das gilt für alle in der täglichen Arbeit auftauchenden Aufgaben von Führungskräften. Deswegen ist es auch ziemlich gut für die Ausbildung von Führungsnachwuchs geeignet. Wir werden dieses Buch in unserem Unternehmen für diesen Zweck einsetzen.</p>
	<p>Die Autorin Prof. Dr. Antje Helpup war langjährige Aufsichtsrätin der SYNAXON AG.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3486587013&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif" width="64" height="12" class="alignnone size-full wp-image-10" /></p>

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		<title>Karrierefalle Internet &#8211; Eck</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 08:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe diese Buch lange Zeit aufgrund des Titels falsch eingeschätzt. Na toll, wieder einer der Herren, die vor den Gefahren des Internets warnen und raten, lieber nichts von sich preiszugeben, habe ich gedacht. Ratgeber für Menschen von gestern, wer braucht so was? Gut, dass es Untertitel gibt. Dieser führt hier nämlich in die richtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe diese Buch lange Zeit aufgrund des Titels falsch eingeschätzt. Na toll, wieder einer der Herren, die vor den Gefahren des Internets warnen und raten, lieber nichts von sich preiszugeben, habe ich gedacht. Ratgeber für Menschen von gestern, wer braucht so was?</p>
	<p>Gut, dass es Untertitel gibt. Dieser führt hier nämlich in die richtige Richtung: Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor es andere tun.</p>
	<p>Ich befasse mich selber seit 2 Jahren intensiv mit dem gleichen Thema und war gespannt, was Eck hier zu bieten hat.</p>
	<p>Beim Lesen kam dann die Überraschung, dass er zu 99% zu den gleichen Schlussfolgerungen gekommen ist, wie ich.</p>
	<p>Autoren, wie Eck stellen heute noch eine kleine Minderheitsmeinung dar. Ich bin mir aber sicher, dass seine Empfehlungen schon in wenigen Jahren zum Standardrepertoire der Lehre gehören werden.</p>
	<p>Man kann es kaum fassen, aber die wenigsten Unternehmen und Führungskräfte haben die Bedeutung der Online-Repututation erkannt. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie nichts tun, um sie positiv zu beeinflussen. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass die meisten immer noch der Meinung sind, dass es funktionieren kann, nichts über sich selber preiszugeben und dass die öffentliche Zurschaustellung im Internet persönlicher Informationen gefährlich oder eitler Popanz ist.</p>
	<p>Eck beschreibt ausführlich die Beduetung und die Mechanismen der Online-Reputation. Das Erfreulichste an dem Buch ist meiner Meinung, dass er eine absolut praxistaugliche Beschreibung der Möglichkeiten und Werkzeuge liefert, mit der man sofort loslegen kann, an seiner Reputation zu arbeiten.</p>
	<p>Ich habe beim Lesen nur einen kleinen Fehler entdeckt: Das was er über die Freigabemechanismen bei Wikipedia schreibt, stimmt einfach nicht so allgemein, wie er es darstellt. Man kann immer noch bei den meisten Artikeln editieren und die Änderungen erscheinen ohne weitere Freigabe im Internet. Das tatsächliche System ist nicht so einfach zu beschreiben und deutlich abgestufter.</p>
	<p>Ich nehme dieses Buch jedenfalls in meine Liste der Grundlagen zu Enterprise 2.0 auf und werde es jedem Kollegen von mir dringend empfehlen.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3446416285&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif" width="64" height="12" class="alignnone size-full wp-image-10" /></p>

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