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	<title>Frank Roebers &#187; Sachbuch</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>gelesen: Milliardär per Zufall, Die Gründung von Facebook &#8211; Ben Mezrich</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 Jahre nach Gründung auf den bisherigen Höhepunkt von 13 Mrd. Dollar gestiegen ist. Auch wenn die Bewertung mittlerweile wieder auf 4-7 Mrd Dollar gesunken ist, bleibt es einfach der Wahnsinn. In 2010 wird Facebook das erste Mal schwarze Zahlen schreiben und über 500 Mio. registrierte Nutzer.</p>
	<p>In diesem Buch wird die Gründungsgeschichte beschrieben. 2 echte Hardcore Nerds, welche alle Vorurteile bestätigen gründen in einem Havard Studentenwohnheim Facebook, um endlich an Frauen heranzukommen. Der eigentlich Kopf war von Anfang an Mark Zuckerberg. Er schrieb die Software, hatte die wesentlichen Ideen, die Facebook aus dem schon damals existierenden Meer der Social Networks herausragen ließ.</p>
	<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam, der Untertitel: &#8220;Eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft, und Betrug&#8221; beschreibt ganz gut, was einen erwartet. Es hebt sich damit sehr wohltuend von den anderen Bücher dieses Metiers heraus, die versuchen, Lehren aus der Geschichte von Facebook zu ziehen. Man lernt dort nicht, was man tun muss, um selber so etwas wie Facebook zu erfinden und erfolgreich werden zu lassen.</p>
	<p>Es ist einfach hervorragend gemachte Wirtschaftsunterhaltung.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3868812172" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Shakespeare, wie ich ihn sehe &#8211; Bill Bryson</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir hatte bereits &#8220;Eine kurze Geschichte von fast allem&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mir hatte bereits &#8220;<a href="http://www.frank-roebers.de/2005/10/12/eine-kurze-geschichte-von-fast-allem-gebundene-ausgabe/">Eine kurze Geschichte von fast allem</a>&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. </p>
	<p>Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor allem die heftig umstrittene Verfilmung von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PP?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00004S5PP">&#8220;Romeo und Julia&#8221; mit Leonardo di Caprio</a> hatte es mir angetan.</p>
	<p>Ich hatte immer mal wieder am Rande mitbekommen, dass es eine Diskussion darüber gibt, ob es William Shakespeare wirklich gegeben hat. Da trifft es sich gut, dass einer meiner Lieblingsautoren sich dieses Themas angenommen hat.</p>
	<p>Ich finde das Buch richtig gut. Man wird auf den aktuellen Stand der Shakespeare Forschung gebracht. Es ist erstaunlich, wie wenig man über diesen Schauspieler und Schriftsteller weiß, dessen Werke bis heute eine so herausragende Rolle spielen. Es gibt kein einziges sicheres Portrait von ihm, man kennt nicht seinen genauen Geburtstag. Ausgerechnet über seine kreativste Schaffensperiode weiß man weder, wo er war, was er ansonsten so getrieben hat. Trotzdem ist heute sicherer wissenschaftlicher Stand, dass es ihn gegeben hat und dass er sicher der Autor der ihm zugerechneten Werke ist.</p>
	<p>Bryson zeichnet nebenbei ein sehr plakatives Bild der Elisabethanischen englischen Epoche und des Londoner Lebens zu dieser Zeit.</p>
	<p>So kann auch humanistische Bildung Spaß machen.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=344247275X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchbesprechung: AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen &#8211; Dueck</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen.</p><br />
<p>Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele Arbeitsplätze wegfallen, wie schon vorher in der Landwirtschaft und dann in der Industrie. Er bietet einen Ausweg aus der drohenden Massenverelendung: Alle müssen Abitur machen und alle müssen studieren!</p><br />
<p>Wir haben schon heute zu wenig Fachkräfte bei Mathematikern, Informatikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Dieser Engpass wird sich weiter verschärfen, wenn nicht bald etwas geschieht. Schließlich müssen noch so viele höchst anspruchsvolle Aufgaben erledigt  werden und das geht nur mit top ausgebildetem Personal.</p><br />
<p>Das Ganze muss noch begleitet werden mit einem massiven flächendeckendem Ausbau der dafür wichtigsten Infrastruktur: dem Breitbandinternet. 1GB/s müssen es mindestens werden.</p><br />
<p>Im Laufe des Buches bekommt man immer mehr Lust auf die Zukunft und verspürt den Drang, diese in dem dort beschriebenen Sinne mit zu gestalten. Ich musste es jedenfalls beim Lesen immer mal wieder weglegen, weil es mich zu neuen Ideen für unser Geschäft inspiriert hat, die ich mir dann erst dringend aufschreiben musste.</p><br />
<p>Bewertung *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3821865148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft &#8211; Levitin</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik und warum wirkt sie so stark auf uns?</p>
	<p>Levitin geht auf viele wissenschaftliche Disziplinen ein, die sich mit diesen Fragen befassen. Der Leser erfährt einiges über die physikalischen Grundlagen, mathematische Zusammenhänge, Kognitionspsychologie, neuronale Aspekte, Genetik u.v.m. </p>
	<p>Der Autor ist selber Wissenschaftler und Musiker. Ihm gelingt eine sehr verständliche aber trotzdem nicht zu oberflächliche Bearbeitung des Themas. </p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3827420784&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Von Menschen und Ratten &#8211; Lauren Slater</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern. Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern.</p>
	<p>Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu bringen sind, jemanden zu Tode zu quälen. Über 60 Prozent der Probanden haben damals einen vermeindlich schlechten Schüler bei falschen Antworten bis zu einer tödlichen Stromstärke bestraft. Sie wussten nicht, dass der Schüler ein Schauspieler war und dass sie in Wirklichkeit gar keine Stromschläge bekommen haben. Slater beschreibt das mit einer erzählerischen Dichte, dass man beim Lesen körperlich gestresst wird. Natürlich fragt man sich sofort, wie man selber reagiert hätte und hofft insgeheim, dass man zu der Minderheit zählt, die sich letztlich weigert.</p>
	<p>Neben der Dichte der Erzählung macht sie sich immer noch zusätzlich auf die Suche nach den Menschen, die sich diese Experimente ausgedacht haben und zeichnet ein detailliertes Charakterbild, bei dem nicht alle der Berühmtheiten gut weg kommen. Schließlich lässt sie dann noch die Gegner der Experimente und der daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Wort kommen und bringt die vermeintliche Gewissheit dann wieder ins Wanken. Letztlich überlässt sie dem Leser die Entscheidung, was man aus dem Gelesenen für Schlüsse zieht.</p>
	<p>Es werden Experimente zur Autoritätshörigkeit, Sucht, Hilfsverhalten, Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen, Liebe und Psychochirurgie beschrieben.</p>
	<p>Diese Buch ist meiner Meiunung nach völlig zu Recht 2005 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt worden und hat zahlreiche weitere Preise gewonnen. Slater gehört in die Liga der besten lebenden populärwissenschaftlichen Schriftsteller der Welt, die viel dazu beitragen, dass wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Bevölkerung finden.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3407221878&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buch: Die Piratenpartei &#8211; Bartels</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 10:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch gibt es als kostenlosen Download und in der Papierversion. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, es mir in der Papierversion zu besorgen. Allerdings ist das pdf so angenehm auf meinem Notebook zu lesen gewesen, dass ich auf die Papiervariante verzichtet habe. Das spart Platz und Resourcen. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieses Buch gibt es als<a href="http://ebooks.contumax.de/nb"> kostenlosen Download</a> und in der Papierversion. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, es mir in der Papierversion zu besorgen. Allerdings ist das pdf so angenehm auf meinem Notebook zu lesen gewesen, dass ich auf die Papiervariante verzichtet habe. Das spart Platz und Resourcen. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, wie ich dem Autor jetzt einfach Geld zukommen kann, ohne gleich ein Buch kaufen zu müssen. Da wäre ein paypal Button auf der Seite nicht verkehrt.</p>
	<p>Dieses Buch ist schon fast ein Pflichtlehrbuch für jeden, der in der Piratenpartei ein Amt oder Mandat anstrebt. Wenn jeder, der wacker im <a href="http://wiki.piratenpartei.de/">Piratenwiki</a> oder auf den Mailinglisten mitdiskutiert, dieses Buch gelesen hätte, würden alle viel Zeit sparen, weil man nicht immer wieder über das Gleiche diskutieren müsste.</p>
	<p>Hier wird sehr anschaulich die Geschichte der Piratenpartei mit ihren Anfängen in Schweden und Deutschland beschrieben und man bekommt dadurch ein sehr gutes Gefühl dafür, wie die Positionen der Piraten zustandegekommen sind.</p>
	<p>Die einzelnen Positionen werden ausführlich und leicht verständlich beschrieben, was aufgrund der Komplexität der von den Piraten behandelten Themen nicht einfach ist. Vor allem der Abschnitt zum Urheberrecht ist meiner Meinung nach besser gelungen, als bei Lessig. Weiterhin gibt es u.a. einen Vergleich der Positionen der etablierten Parteien zu den Pirateninhalten.</p>
	<p>Es fehlt in dem Buch kein einziges Reizthema, mit dem sich Piraten in der öffentlichen Diskussion auseinandersetzen müssen: Tauss, Netzsperrendebatte, Einthemenpartei usw.</p>
	<p>Man merkt dem Autor an, dass er versucht, eine neutrale beschreibende Distanz zu den Piraten zu wahren. Es schimmert aber immer wieder durch, dass er ein großer Fan der Piraten ist.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p>Das Buch ist über amzon zurzeit nicht verfügbar, kann aber <a href="http://ebooks.contumax.de/nb">direkt über den Verlag bestellt werden</a>.</p>

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		<title>Free &#8211; Chris Anderson, meine Eindrücke</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein Vorgängerbuch &#8220;The Longtail&#8221; gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war. Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sein Vorgängerbuch <a href="http://www.frank-roebers.de/2006/11/04/the-long-tail-chris-anderson/">&#8220;The Longtail&#8221;</a> gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war.</p>
	<p>Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in der digitalen Welt. Eine Wertschöpfungskette nach der anderen wird durch die Digitalisierung zerstört. Die Frage ist, ob und welche neuen Möglichkeiten sich ergeben, trotzdem auch in Zukunft mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen. Man liest in dem Buch nichts wirklich Neues. Die von ihm beschriebenen Strategien, wie man auch in den neuen &#8220;Freeconomics&#8221; Geld verdienen kann, konnte man an vielen anderen Stellen schon nachlesen, nicht zuletzt auch im Piratenwiki.</p>
	<p>Das Buch ist höchstens für die Leser noch interessant, die sich noch nie mit diesem Thema befasst haben.</p>
	<p>Als Fazit bleibt, dass es zunehmend schwerer werden wird, mit Bits&#038;Bytes allein Geld zu verdienen. Die Wertschöpfung wird sich immer stärker in Richtung der aus den Werken abgeleiteten Dienstleistungen bewegen. Ansonsten wird man auf Freemium Modelle oder Quersubventionen aus Werbeeinnahmen ausweichen müssen.</p>
	<p>Das ist allerdings kein Grund zum Pessimismus. Dieser neue Markt ist schon heute riesig und er wird noch weiter wachsen. Bereits heute dürften beispielsweise im deutschen IT-Mittelstand Umsätze aus Lizenzeinnahmen für digitale Güter deutlich kleiner sein, als die Einnahmen die sich aus der Individualisierung, der Wartung und laufenden Betreuung von Software bewegen.</p>
	<p>Richtig hart wird es wohl nur für die großen Unternehmen werden, die sich einfach nicht auf diese neuen Herausforderungen einlassen wollen und statt dessen nach dem Gesetzgeber rufen. Da sind Anderson und ich einer Meinung: Selbst die hartnäckigsten Kriminalisierungsbestrebungen werden den Trend nicht aufhalten können, dass die meisten digitalen Güter kostenlos im Netz verfügbar sein werden.</p>
	<p>Bewertung: ***</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3593390884&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<item>
		<title>Buchbesprechung: So regiert die Kanzlerin &#8211; Heckel</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein wenig unentschlossen, wie ich dieses Buch finden soll. Einerseits ist mir klar, dass Politik immer nur so lange einfach wirkt, wie man sie nicht selber machen muss. Andererseits wird mir schon ein wenig mulmig wenn ich lese, wie zum Teil Entscheidungen über unsere Zukunft zustande kommen. Da spielen in unserer heutigen Parteiendemokratie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin ein wenig unentschlossen, wie ich dieses Buch finden soll. Einerseits ist mir klar, dass Politik immer nur so lange einfach wirkt, wie man sie nicht selber machen muss. Andererseits wird mir schon ein wenig mulmig wenn ich lese, wie zum Teil Entscheidungen über unsere Zukunft zustande kommen. Da spielen in unserer heutigen Parteiendemokratie Faktoren eine Rolle, die nicht gerade zur Verbesserung der Entscheidungsqualität beitragen. Es geht allzuoft und allzusehr um Machterhalt einzelner Personen statt um die beste Entscheidung.</p>
	<p>Das Buch beschreibt einzelne Situationen aus der jüngsten Vergangenheit. Man wird Zeuge, wie die Entscheidungen vorbereitet und getroffen wurden, als die Finanzkrise fast zum Kollaps des weltweiten Finanzsystems geführt hat. Unsere Demokratie hat in dieser Situation gezeigt, dass sie in Notsituationen trotz der föderalen Struktur sehr wohl in der Lage ist, auch sehr schnell zu handeln. Das gleiche gilt auch für die internationale Politikszene. Auch diese konnte erstaunlich schnell reagieren. Ob die Entscheidungen richtig waren, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen.</p>
	<p>Die Autorin ist ganz offensichtlich ein großer Fan von Angela Merkel. Die Kanzlerin kommt nicht nur gut weg, das Buch liest sich eher wie eine Werbeschrift. Ich glaube allerdings, dass sie trotz dieser positiven Grundeinstellung ein einigermaßen treffendes Bild von Merkel zeichnet. Ich habe sie im Gegensatz zu ihrem Amtsvorgänger nie persönlich gesehen. Aber wer sie aus meinem Umfeld getroffen hat, berichtet mit ähnlicher Tendenz. Man erfährt in dem Buch nicht nur, wie sie arbeitet und ihre Position absichert, man kann hier auch dezidiert nachlesen, welche Idenn sie für die Zukuft hat und wie sie sie umsetzen will. Leider fehlen hier alle Aspekte, welche die Netzpolitik betreffen, aber dafür sind ja auch die Piraten da&#8230;</p>
	<p>Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn sie weiter unser Land als Kanzlerin regieren würde. Sie genießt im Ausland ein außerordentliches Ansehen und ich wüsste momentan auch niemanden, den ich lieber an ihrer Position sehen würde.</p>
	<p>Bewertung: ***</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3492053319&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension Freie Kultur &#8211; Lawrence Lessig</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dürfte wohl keinen Punkt des Partei- und auch des Wahlprogramms der PIRATEN geben, der so schwer zu vermitteln ist, wie die Frage nach der Neuregelung des Urhebenrrechts. Die PIRATEN stehen im Ruf, Kulturschaffende und Softwareentwickler wirtschaftlich ruinieren zu wollen, weil sie u.a. die völlige Beseitigung des digitalen Rechtemanangements (DRM) und die legale freie private [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es dürfte wohl keinen Punkt des Partei- und auch des Wahlprogramms der PIRATEN geben, der so schwer zu vermitteln ist, wie die Frage nach der Neuregelung des Urhebenrrechts. Die PIRATEN stehen im Ruf, Kulturschaffende und Softwareentwickler wirtschaftlich ruinieren zu wollen, weil sie u.a. die völlige Beseitigung des digitalen Rechtemanangements (DRM) und die legale freie private Kopie im Internet fordern. Letztlich kommt auch der Name der Partei aus diesem wesentlichen Kern des Forderungskatalogs.</p>
	<p>Das häufigste Missverständnis besteht darin, dass viele glauben, Urheber sollen mit ihrer Arbeit kein Geld mehr verdienen dürfen, da ja alles frei kopierbar sein soll.</p>
	<p>Das Urheberrecht ist kein triviales Thema. Die Dokumente der PIRATEN zu den Hintergründen sind eher ungeeignet, den interessierten juristischen Laien in die Lage zu versetzen die Ideen der PIRATEN fundiert begründet zu verbreiten. Das Programm der PIRATEN basiert in diesem Punkt auf den Arbeiten des Stanford-Rechstsprofessors Lawrrence Lessig. Lessig ist einer der prominentesten Kritiker des aktuell geltenden Urheberrechts. Er ist u.a. Mitbegründer von <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a>. Sein populärstes Buch ist &#8220;Freie Kultur&#8221;.</p>
	<p>Er vertritt dort u.a. die Meinung, dass die Verwertungsgesellschaften in den letzten Jahren durch massive Lobbyarbeit einen unzumutbaren Rechtszustand herbeigeführt haben, welcher dazu führen wird, dass Kreativität und Kultur nachhaltig verhindert wird, was letztlich wieder der Gesellschaft einen großen Schaden zufügt.</p>
	<p>Er ist nicht der Meinung, dass Urheber nicht mehr vergütet werden sollen. Er stellt allerdings fest, dass das Internet eine Wirklichkeit geschaffen hat, mit der das geltende Recht nicht mehr fertig wird. Als Reaktion werden durch die Gesetzesnovellen Millionen eigentlich rechtschaffender Bürger kriminalisiert. Lessig vergleicht das mit den Problemen des Grundstückrechtes bei Aufkommen des Flugverkehrs. Als es noch keine Flugzeuge gegeben hat, reichte das Grundstücksrecht unbegrenzt in den Himmel hinein. Dies wurde mit Aufkommen des Flugverkehrs zu einem Problem. Jeder Flug hätte mit jedem Grundstückseigentümer einzeln bezüglich der Überflugsrechte verhandelt werden müssen. Das hätte zum sicheren Ende der Fliegerei geführt. Ähnlich ist es tatsächlich mit der heutigen digitalen Technologie. Das absolute geistige Eigentum kollidiert massiv mit den technischen Möglichkeiten des digitalen Raumes.</p>
	<p>Diese Möglichkeiten wurden bei Schaffung des Urheberrechtes nicht vorhergesehen. Die Gesetzgeber gehen nun auf Druck der Lobbiisten den Weg der Verschärfung des Urheberrechtes zu Lasten der Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten. Dies ist das Gleiche, als wenn man damals die Rechte der Grundstückseigentümer zu Lasten Flugzeuge durchgesetzt hätte. Ein ernstzunehmender Ausgleich der Interessen der Nutzer und der Urheber findet zurzeit jedenfalls nicht statt.</p>
	<p>Lessig schlägt vor, nicht einen Weg des entweder oder zu gehen, sondern wenigstens den Versuch eines fairen Ausgleichs der Interessen zu unternehmen, weil die Gesellschaft als Ganzes dadurch massiv profitieren würde.</p>
	<p>Seine konkreten Vorschläge:<br />
<ul><br />
<li>Urheberrecht soll nicht mehr automatisch entstehen, sondern einen formalen Akt der Anmeldung erfordern. Dies schützt dann nur noch diejenigen, die den Schutz auch in Anspruch nehmen wollen und stellt nicht automatisch alles, was jemals produziert wurde unter Schutz. Es macht vor allem die Klärung der Recht für Nachbearbeitungen einfacher.</li><br />
<li>Urheberrecht soll nicht mehr einfach so für sehr lange Zeiten (zB 90 Jahre) gelten, sondern alle 5 Jahre mit einem sehr einfachen Antrag (verbunden mit einer symbolischen Gebühr) verlängerbar sein. Dadurch wird jeder Urheber dazu gebracht, regelmäßig darüber nachzudenken, ob er sein Werk nicht doch lieber gemeinfrei stellen möchte.</li><br />
<li>Kennzeichnungspflicht: Es soll klar erkennbar sein, was geschützt ist und was man einfach so verwenden kann. Was nicht gekennzeichnet ist, ist nicht geschützt.</li><br />
<li>Freie Nutzung: sicherlich die umstrittenste Forderung. Hier liegt aber auch das populärste Missverständnis zu diesem Thema. Hier ist nicht frei im Sinne von gratis gemeint. Lessig fordert ausdrücklich eine Vergütung für den Urheber. Allerdings sollte diese Pauschal und sehr einfach geregelt sein. Der Urheber soll nicht mehr bestimmen können, was nun genau mit seinem Werk geschieht. Er darf die Nutzung nicht mehr so ausführlich beschränken, wie das heute mit dem DRM geschieht. Wer sich die Lizenzbestimmungen von Napster oder iTunes ansieht, versteht was Lessig meint. Ein Napster Kunde zahlt, 9,99 Euro pro Monat für einen volumenmäßig unbegrenzten Download. Er muss aber bei der Nutzung hoch komplizierte Beschränkungen beachten, um sich nicht rechtswidrig zu verhalten. Er darf zB die Musik eigentlich nicht auf einem iPod abspielen. Hier verlangt Lessig klare Regeln. Wer nutzt, der soll zahlen, ist dann aber nicht mehr beschränkt in der Nutzung. Das ist was anderes als ein rechtsfreier Raum! Außerdem wären dann endlich auch Werke, wie &#8220;Lord of the Weeds&#8221; (zu sehen u.a. auf youtube) nicht mehr durch Filmgesellschaften verhinderbar. Das wäre durchaus ein Gewinn.</li><br />
</ul><br />
Ich halte die Vorschläge Lessig für wegweisend. Die aktuelle Rechtslage auch in Deutschland ist zu einseitig auf die Interessen der Verwertungsgesellschaften gerichtet. Die PIRATEN haben sich die Forderungen Lessigs zu eigen gemacht. Sie werden dafür immer wieder auf übelste und polemische Art in die Ecke gestellt und es wird ihnen vorgeworfen, den Ruin der Urheber im Sinn zu haben. Das Gegenteil ist richtig. Die Umsetzung der Forderungen der Piraten würden den Urhebern ziemlich sicher mehr Geld einbringen als der heutige Zustand der Kriminalisierung von Millionen von Menschen. Die immer noch eher schwache Nutzung der Möglichkeiten des legalen kostenpflichtigen Downloads hängen auch mit dem DRM-Wahnsinn zusammen.</p>
	<p>Dieses Buch gehört jedenfalls in den Bücherschrank jedes PIRATENS (nachdem er es natürlich gelesen hat).</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3937514155&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Wenn Gott würfelt &#8211; Mlodinov</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 15:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking &#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking <a href="http://damian-sicking.blog.de/2009/05/07/planung-ersetzt-zufall-irrtum-gestern-zufall-ersetzen-6073603/#trackbackForm">&#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen</a> aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie der Zufall unser Leben bestimmt.</p>
	<p>Mladinov ist nicht nur ein Physikprofessor, der am Caltech Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik lehrt, sondern auch der Co-Autor von Stephen Hawking bei dem Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621975?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499621975">Die kürzeste Geschichte der Zeit</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=frankroebers-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499621975" border="0" alt="" width="1" height="1" /> Das ist zwar auch schwere Kost, aber noch das am leichtesten zu verstehende Buch von Hawking.</p>
	<p>Ich bin ein bisschen gespalten, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits sind die Kapitel über Wahrscheinlichkeitsrechnung in großen Teilen für mich unverständlich geblieben, obwohl ich mich wirklich angstrengt habe. Ein paar Dinge habe ich verstanden, die mir vorher so noch nicht klar gewesen sind, aber z.B. die Ausführungen zu dem Bayeschen Theorem sind echt zu heftig. Ich habe mir ein Zitat zum Trost gemerkt: Es gibt kein anderes Gebiet in der Mathematik, dass auch die größten Experten zu mehr schweren Fehlern verleitet, wie die Wahrscheinlichkeitsrechnung.</p>
	<p>Im Teil Statistik ist mir dann auch klar geworden, woran das Problem der Verständlichkeit liegt. Aufgrund meiner Six Sigma Ausbildung kenne ich mich in Statistik ganz gut aus. Mit diesem Hintergrundwissen, versteht man auch alles ganz gut, was Mladinov schreibt. Ich fürchte, wem dieses Wissen fehlt, wird auch in diesem Kapitel oft die Ausführungen nicht nachvollziehen können. Vielleicht ist es einfach nicht möglich, Physik oder Mathematik populärwissenschaftlich ohne Formeln und den mathematischen Hintergrund zu beschreiben, ohne entweder gefährlich oberflächlich oder unverständlich zu werden.</p>
	<p>Die zweite Hälfte des Buches hingegen ist auch ohne wissenschaftlichen Hintergrund mühelos nachzuvollziehen. Hier beschreibt er, wie schwach Menschen darin sind, Zufälle zu erkennen und mit ihnen richtig umzugehen. Wir haben eine überstarke Neigung, Muster auch in zufälligen Ergebnissen zu erkennen und ziehen daraus oft Fehlschlüsse. Mladinov liefert hier zahlreiche Besipiele und wertvolle Empfehlungen, wie man mit dem Einfluss des Zufalls am Besten umgehen sollte. Die verrate ich hier aber nicht, kauft einfach über den Link unten das Buch und lest selber.</p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-9" title="stars-4-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif" alt="stars-4-0.gif" width="64" height="12" /></p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3498045148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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