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	<title>Frank Roebers &#187; Roman</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>Buchrezension: Limit &#8211; Frank Schätzing</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß bedruckten Seiten gemacht.</p>
	<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich finde dieses Buch großartig. Es ist der beste Science Fiction Roman den ich bislang gelesen habe. Schätzing verbindet hier auf einmalige Weise eine relative komplexe Geschichte mit mehreren parallelen Handlungssträngen, einen sehr gelungenen Spannungsaufbau und eine Beschreibung der Zukunft, die nicht unrealistisch erscheint. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und es komt gerade zum Schluss noch eine Wendung, die zumindest ich garnicht mehr erwartet hätte. Man legt dieses Buch nur sehr ungern zwischendurch wieder aus der Hand.</p>
	<p>Er mischt reale Personen, wie David Bowie mit fiktiven Fuguren, deren reale Vorbilder allerdings deutlich erkennbar sind. So ist z.B. Richard Branson deutlich als Vorbild in der Figur Julian Orley zu erkennen.</p>
	<p>So weit ich das beurteilen kann, ist das Buch hervorragend recherchiert. In den Danksagungen am Schluss bekommt man einen kleinen Eindruck, welche Quellen er genutzt hat hat, um möglichst viel Sachkunde in die Geschichte zu bekommen. Da kommen Astronauten, Physiker, Sinologen, Vorstände von Energieerzeugungsunternehmen, Informatiker, Kriminalisten u.v.m. vor.</p>
	<p>Schätzing geht das Risiko ein, eine relativ nahe Zukunft zu beschreiben. Das macht die Geschichte einerseits fassbarer, andererseits, dürften die meisten seiner Leser den beschriebenen Zeitraum  (2025) noch erleben und damit seine Visionen einer Überprüfung unterziehen können. Aber es ist ja keine Prognose, sondern eine wissenschaftliche Fiktion.</p>
	<p>Das Buch handelt von einem Großunternehmen (welches Orley gehört) , welches mithilfe von geostationären Raumstationen die Idee der Weltraumaufzüge realisiert hat und damit die wirtschaftliche Nutzung von Helium 3 Reserven auf dem Mond ermöglicht. Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Fusionsreaktor für Helium 3 entwickelt und damit die Energieprobleme der Menscheit für die nächsten 400 Jahre gelöst. Das hat enorme Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und natürlich auf die Ölindustrie.</p>
	<p>Orley ist mit einer Gruppe von Milliardären und Meinungsmachern auf dem Weg zum Mond, um sie als Investoren zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, dass irgendeine Katastrophe aufzieht.</p>
	<p>Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben. Schätzing kann hervorragend konfliktgeladene Dialoge schreiben. Solange aber noch alles in Ordnung ist, haben die Dialoge Rosamunde Pilcher Niveau und schmerzen ein wenig. Glücklicherweise ist nur die ersten 50 Seiten noch alles in Ordnung <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Und ich finde, etwas weniger Gewalt hätte der Geschichte eher genutzt als geschadet.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3462037048&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Ruhm, Kehlmann</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 07:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Verrisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe noch ein leicht gespanntes Verhältnis zu seinen Werken. Einerseits war &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221; nicht zu unrecht so lange in den Bestsellerlisten, aber anderseits dachte ich beim lesen, dass er doch noch ein kleines Stück von der Brillanz Tellkamps oder Erpenbecks weg ist. Manches liest sich ein bisschen zu affektiert und zu gewollt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe noch ein leicht gespanntes Verhältnis zu seinen Werken. Einerseits war &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3499241005?tag=frankroebers-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3499241005&#038;adid=14CMKYXRZ1N4F5MNE0EP&#038;">Die Vermessung der Welt</a>&#8221; nicht zu unrecht so lange in den Bestsellerlisten, aber anderseits dachte ich beim lesen, dass er doch noch ein kleines Stück von der Brillanz <a href="http://www.lese-raum.de/?p=256">Tellkamps </a>oder <a href="http://www.lese-raum.de/?p=252">Erpenbecks </a>weg ist. Manches liest sich ein bisschen zu affektiert und zu gewollt auf genial getrimmt.</p>
	<p>Trotzdem gehört er für mich zu den besten lebenden deutschen Schrifstellern. Darum war ein ausdrückliche persönliche Empfehlung nur ein weiterer Anstoß, auch dieses Buch zu lesen. Der Anfang war dann wieder so wie oben beschrieben: zu gewollt auf genial gemacht, aber leicht daneben geschossen. Irgendwie springt der Funke bei mir nicht über. Er schreibt 9 kurze Geschichten, die miteinander teilweise lose, teilweise eng verwoben sind. Ab Geschichte 3 steigt seine Form gewaltig an. Hier lässt er erahnen, was man von ihm noch alles in späteren Jahren erwarten kann.<br />
Z.B. die Geschichten über eine krebskranke pensionierte Lehrerin, die zu einem Sterbehilfeverein nach Zürich reist oder einen Schauspieler, der sich selber imitiert und sich dabei verliert, sind grandios und verstörend. Es geht ab da auf hohem Niveau weiter.</p>
	<p>Bis er einen bösen Lapsus abliefert: Er beschreibt einen mittdreißiger Blogger und Forenschreiber. Hier wird sehr deutlich, dass er über etwas schreibt, von dem er keine eigenen echten Erfahrungen gemacht hat. Der Sprachstil hier ist ungefähr so gut getroffen, als wenn ein 60 jähriger Pastor versucht, einen auf HipHopper zu machen. Das ist richtig peinlich! So wie er das in dieser Geschichte darstellt, schreibt kein echter Blogger, nicht mal die ganz schlechten und peinlichen. Auch in den übelsten Auswüchsen bei <a href="http://german-bash.org/action/show/id/242772">German-Bash</a> gibt es so was nicht. Nicht nur der Sprachstil ist hier völlig daneben. Diese Geschichte ist voller fachlicher Fehler. Er bringt Foren und Blogs durcheinander, benutzt den Begriff Nerd falsch, bringt technische Begriffe in falsche Bedeutungszusammenhänge usw.</p>
	<p>Das Blöde ist: Auch dieses Buch steht wieder in den Bestsellerlisten. Das lesen Hunderdtausende von deutschen internetaversen Bildungsbürgern, die Blog sowieso für einen Schreibfehler halten und nun glauben, dass es immer richtig war, sich nicht mit diesen irren Internetjunkies zu befassen. Das wäre allein nicht weiter schlimm, aber ich fürchte, sie werden dann noch massiver ihre Kinder dabei behindern, sich zu normalen Menschen mit sinnvoller Internetnutzung zu entwickeln.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3498035436&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-6" title="stars-1-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-1-0.gif" alt="stars-1-0.gif" width="64" height="12" /></p>

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		<title>Der Turm &#8211; Tellkamp</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Roman]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist ein sehr sperriges Buch, bei dem ich mir den Zugang hart erarbeiten musste. Aber wenn sich ein Autor die Mühe macht, 1.000 Seiten vollzuschreiben und damit einen Bestseller landet, gebe ich erst ab Seite 100 auf. Das ich nicht zu früh aufgegeben habe, hat sich später richtig gelohnt. Es geht um die letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dies ist ein sehr sperriges Buch, bei dem ich mir den Zugang hart erarbeiten musste. Aber wenn sich ein Autor die Mühe macht, 1.000 Seiten vollzuschreiben und damit einen Bestseller landet, gebe ich erst ab Seite 100 auf. Das ich nicht zu früh aufgegeben habe, hat sich später richtig gelohnt.<br />
Es geht um die letzten 7 Jahre der DDR aus der Sicht der Bewohner eines alten Villenviertels in Dresden. Das Buch hat buddenbroksches Format (steht so auf dem Klappentext). Man braucht eine Weile (ca. 100 Seiten eben), bis man durch die komplexe Personenstruktur durchblickt und sich an die wirklich ungewohnte Sprachvielfalt gewöhnt hat. Tellkamp könnte hier auch sprachlich einen großen Wurf mit Potenzial auf einen zeitlosen Klassiker gemacht haben.<br />
Ich war 1987 selber für ein paar Wochen in der DDR und sogar in der Nähe des Handlungortes. Soweit ich das als Wessi nachvollziehen kann, hat er die Stimmung in dem Land in dieser Zeit sehr gut getroffen. Ich hatte trotzdem bis zu diesem Buch nicht den Eindruck, verstanden zu haben, wie es eigentlich zu der friedlichen Revolution 1989 gekommen ist, hier wird es im Verlaufe des Buches sehr klar.<br />
Aus der Sicht der Familie Hoffman, bestehend u.a. aus einem Handchirurgen, einem Schüler und Wehrpflichtigen, einem Lektor und Zensor wird erzählt, wie kaputt, verrottet, verlogen und aussichtslos umweltzerstörend die DDR zum Schluss war und mit welchen für Wessies unvorstellbaren Mängeln die Menschen leben mussten.<br />
Man wird Zeuge, wie der Staat nicht nur nicht mehr in der Lage ist, die grundlegensten Bedürfnisse nach Gesundheitswesen, sauberen, intakten Wohnraum, Strom, Heizung und zum Schluss sogar Lebensmittel zu befriedigen, sondern wie er auch systematisch die für uns selbstverständliche Privatheit durch Wohnungsbelegungen und Schikanen bis in den Urlaub hinein zerstört.<br />
Dabei werden weder die Funktionäre undifferenziert als korrupte Unmenschen beschrieben, noch die normalen Büger als willenlose Deppen. Vielschichtig und differenziert wird beschrieben, wie sich dieses System durchaus immer wieder nachvollziehbar legitimiert hat und letztlich doch an schweren Fehlern zugrundeging.<br />
Spätestens nach der Hälfte des Buches ist man vollständig gefangen in der Handlung.<br />
Es gab wenige Bücher, die mich in den letzten Jahren mehr berührt haben. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung für die Zeit nach der Wende.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3518420208&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers <img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif" width="64" height="12" class="alignnone size-full wp-image-10" /></p>

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		<title>Das Sintflutprinzip, ein Mathematik-Roman &#8211; Dueck</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen. Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen.</p>
	<p>Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, dass er erst einen Verlag für dieses Buch gefunden hat, als seine Folgebücher bereits Verkaufsschlager waren.</p>
	<p>Es geht hier um mathematische Optimierung. Abschnitte mit erzählerischen Romanelementen wechseln sich mit nüchternen Beschreibung seiner damaligen Arbeit bei IBM ab. Er hat sich damit befasst, wie man beispielsweise Tourenpläne von Speditionen oder Netzbelegungen von Datenleitungen mathematisch optimieren kann. Er beschreibt sehr bildhaft, an welche Grenzen Mathematiker im echten Leben gestoßen sind und dass ein mathematisches Optimum immer wieder heftig mit den vielen Nebenbedingungen kollidiert, die Menschen immer wieder an ein Verfahren stellen.</p>
	<p>Wie soll man beispielsweise damit umgehen, dass ein optimierte Tourenplan zwar 50% Ersparnis bringt, die Fahrer dann aber unzufrieden sind, weil sie nun Mittags nicht mehr bei Rosies Frikadellenschmiede halten können?</p>
	<p>Die wirkliche Stärke des Buches besteht meiner Meinung darin, dass man als Leser wirklich verstehen kann, welche mathematischen Ideen sich hinter diesen komplexen Problemen verbergen. Man lernt quasi spielerisch, wie das Lin-2-Opt, das Threshold Accept und viele andere Verfahren funktionieren und bildet sich -wahrscheinlich zu Unrecht &#8211; danach ein, dass man das alles auch wirklich verstanden hat. Das Threshold Accept Verfahren klingt z.B. für mich nach der einfachen Börsianer Regel &#8220;Verluste minimieren, Gewinne laufen lassen&#8221;.</p>
	<p>Da für mich mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse mindestesn so dringend in den Bildungskanon gehören, wie Heinrich Heine: unbedingt lesenswert, Herr Matussek!</p>
	<p>Das gilt natürlich auch für Entscheider in der Wirtschaft. Das in dem Buch erworbene Wissen ist sehr gut für wirtschaftliche Führungsentscheidungen zu gebrauchen.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=354033873X&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-10" title="stars-5-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" width="64" height="12" /></p>

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		<title>Die Bibel nach Biff, Moore</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch hätte ich ohne eine dringende Empfehlung ganz sicher nicht gelesen. Der Titel ist merkwürdig und der Untertitel lässt auch nichts gutes erwarten: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund. Das klingt ein bisschen nach einer Neuauflage von &#8220;Das Leben des Brian&#8221; von Montie Python. Christopher Moore wird im Klappentext mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieses Buch hätte ich ohne eine dringende Empfehlung ganz sicher nicht gelesen. Der Titel ist merkwürdig und der Untertitel lässt auch nichts gutes erwarten: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund.<br />
Das klingt ein bisschen nach einer Neuauflage von &#8220;Das Leben des Brian&#8221; von Montie Python. Christopher Moore wird im Klappentext mit Autoren, wie Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxie) und Terry Pratchett (Scheibenwelt Romane) gestellt. Das sind wirklich große Schuhe.<br />
Dieses Buch ist großartig. Es ist wirklich witzig geschrieben und selbst tiefreligiöse Christen dürften nicht in ihren Gefühle verletzt werden. Die Geschichte: In der Bibel findet der beste Freund von Jesus keine Erwähnung. Im Jahre 2002 wird er (Biff) von dem Engel Raziel von den Toten wieder auferweckt, um eine klaffende Lücke in der Bibel zu schließen. Im neuen Testament finden die ersten 30 Lebensjahre von Jesus so gut wie keine Beachtung, wenn man von der relativ kurzen Beschreibung seiner Geburt und einer kurzen Predigt als 12-Jähriger absieht. Raziel sperrt Biff in ein amerikanisches Hotelzimmer und lässt ihn seine Geschichte schreiben.<br />
Was dann kommt erinnert, in Teilen an das Erzählmuster von Forrest Gump. Es werden immer wieder ganz nebenbei erstaunliche Antworten auf ungelöste historische Fragen, wie z.B. der Herkunft um das Turiner Leichentuch, gegeben. Jesus geht mit Biff als 13 Jähriger auf eine lange Reise um die 3 Weisen zu suchen, die bei seiner Geburt erschienen sind. Er findet sie letztlich alle und wird von ihnen in unterschieldlichen östlichen Religionen (Taoismus, Hinduismus, Buddhismus) unterrichtet. Immer klarer wird sein Glaubensbild, dass sich erheblich vom alten Judentum unterscheidet. Nach seiner Rückkehr wird die altbekannte Geschichte seiner Tätigkeit als Messiahs weitergeschrieben, allerdings mit einem überraschenden Ende. Ein Höhepunkt des Buches ist die Schilderung, wie Biff und Jesus gemeinsam an der Bergpredigt arbeiten.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3442541824&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Nick Rivers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-9" title="stars-4-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif" alt="" width="64" height="12" /></a></p>

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		<title>Die Eleganz des Igels, Barbery</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 07:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Seiten sind eine Qual. Die Autorin dieses Romans scheint unbedingt rüber zu bringen wollen, wie unglaublich gebildet und belesen sie ist. Wenn man sich allerdings durch die ersten 100 Seiten durchgearbeitet hat, merkt man warum dieses Buch ein Bestseller wurde und möglicherweiese auch in 50 oder gar 100 Jahren noch ein wichtiges Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die ersten Seiten sind eine Qual. Die Autorin dieses Romans scheint unbedingt rüber zu bringen wollen, wie unglaublich gebildet und belesen sie ist. Wenn man sich allerdings durch die ersten 100 Seiten durchgearbeitet hat, merkt man warum dieses Buch ein Bestseller wurde und möglicherweiese auch in 50 oder gar 100 Jahren noch ein wichtiges Buch sein könnte.</p>
	<p>Die Geschichte ist eher schlicht und plätschert zunächst träge dahin. Eine 54 jährige Concierge in einem Luxusappartmenthaus und eine 12-jährige Bewohnerin dieses Hauses erzählen aus Ihrer Sicht über wenige Tage. Beide sind überintelligent und gebildet. Die Concierge versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass dies jemand merkt. Die 12 Jährige hat beschlossen, sich an ihrem 13. Geburtstag umzubringen.</p>
	<p>Als ein neuer Eigentümer in eine der Wohnungen einzieht, geraten die beiden Lebensentwürfe mächtig durcheinander. Die Geschichte nimmt einen ziemlich überraschenden Verlauf, den ich hier natürlich nicht verraten werde.</p>
	<p>Dieser Roman zeichnet sich durch eine  große philosophische und soziologische Tiefe aus und wird dann trotzdem noch sehr fesselnd. Keine leichte aber eine lohnende Lektüre.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3423246588&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Nick Rivers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif"><img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" /></a></p>

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