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	<title>Frank Roebers &#187; Roman</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>gelesen: For the Win &#8211; Doctorow</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 15:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sein erstes Buch <a href="http://www.frank-roebers.de/2010/08/30/gelesen-little-brother-cory-doctorow/">Little Brother</a> hat die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt. Nun hat Cory Doctorow seinen 2. Roman abgeliefert. Dieses Mal geht es um die virtuellen Wirtschaftsräume der Multiplayer Online Spiele, wie wir sie heute bereits von Second Life oder World of Warcraft kennen. Er hat die Geschichte leicht in die Zukunft verlegt, wobei mir beim Lesen nicht ganz klar geworden ist, was von seiner Geschichte nicht auch heute schon stattfinden könnte.</p>
	<p>Er beschreibt, wie in den virtuellen Welten echte Kinder aus Schwellenländern ausgebeutet werden und sich anfangen in einer Webgewerkschaft, den Webblys zu organisieren. Die Regierungen der Staaten und die Bosse der Kinderarbeiter gehen mit unglaublicher Härte gegen die streikenden Webblys vor. Die Webbewegung breitet sich epidemisch aus und organisiert einerseits einen Massenstreik und bringt mit virtuellen Finanztransaktionen die Spielewelten ins Wanken. Das Ganze ist in eine packende Geschichte verpackt, deren Ausgang ich hier mit Rücksicht auf alle künftigen Leser  nicht verraten werde.</p>
	<p>Ich schätze, das Leser, die sich noch nie in einer virtuellen Welt aufgehalten haben, zunächst Schwierigkeiten haben werden, der Geschichte zu folgen. Die Mühe lohnt sich aber trotzdem. Neben guter spannender Unterhaltung bekommt man, wie in seinem ersten Buch eine Menge an Unterricht über die Themen Okönomie, Online-Spielen, Umgang autoritärer Staaten mit Unruhestiftern uvm. geboten.</p>
	<p>Ich finde nicht, dass Doctorow ein besseres Buch als sein Erstling vorgelegt hat, aber es ist genau so gut.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3453267524" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Jeder stirbt für sich allein &#8211; Fallada</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einiges an verstörender Literatur zum Dritten Reich hinter mir und hatte nach dem wirklich erschütternden Die Wohlgesinnten eigentlich mit dem Thema abgeschlossen. Die Geschichte hinter dem Roman &#8220;Jeder stirbt für sich allein&#8221; war dann aber doch zu faszinierend, als dass ich an dem Buch vorbei konnte. Der Autor Hans-Fallada war selber Zeitzeuge und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe einiges an verstörender Literatur zum Dritten Reich hinter mir und hatte nach dem wirklich erschütternden <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833306289/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3833306289">Die Wohlgesinnten</a><img class=" yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr yzpxwowcffvwkghftqqr" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3833306289" border="0" alt="" width="1" height="1" /> eigentlich mit dem Thema abgeschlossen.</p>
	<p>Die Geschichte hinter dem Roman &#8220;Jeder stirbt für sich allein&#8221; war dann aber doch zu faszinierend, als dass ich an dem Buch vorbei konnte. Der Autor Hans-Fallada war selber Zeitzeuge und wurde nach dem 2. Weltkrieg gebeten, die Gerichtsakten zweier Deutschen literarisch zu verarbeiten, die wegen der Produktion und Verteilung von handgeschriebenen Postkarten im Berlin der 40er Jahre hingerichtet wurden. Das Lektorat hat den daraus entstandenen Roman sehr stark geglättet und gekürzt. Nun wurde mehr als 60 Jahre nach dem Tod des Autors die Urschrift unbearbeitet und ungekürzt noch mal veröffentlicht und wurde plötzlich und unerwartet zum Bestseller.</p>
	<p>Fallada schildert den Fall mit einer derart bedrückenden und intensiven Stimmung, die das Buch meiner Meinung nach einzigartig macht. Er beschreibt, wie ein Handwerksmeister und seine Frau ihren Sohn im Frankreichfeldzug verliert. Beide waren vorher mitlaufende Funktionäre im Nazi-System. Nun aber beschließen sie Postkarten zu schreiben und in Berlin zu verteilen, mit denen sie die Deutschen über das wahre Gesicht des Hitler-Regimes aufklären wollen. Natürlich wird durch die Gestapo gegen sie ermittelt und nach mehr als 2 Jahren werden sie gefasst. Sie ziehen unabsichtich Freunde und Familienmitglieder in die Ermittlungen und damit ins Verderben.</p>
	<p>Es wird klar, wie viel Mut erforderlich war, auch nur die kleinste Abweichung gegen das damals herrschende System zu wagen.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3351033494" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Eine Billion Dollar- Eschbach</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 10:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist bis jetzt das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe und da waren schon ein paar echte Knaller dabei. Das Buch ist eine Art Bildungsroman, in dem einerseits eine spannende Geschicfte erzählt wird und andererseits wissenschaftliche Zusammenhänge einfließen. Das funktioneirt hier sehr ähnlich, wie bei Frank Schätzings &#8220;Der Schwarm&#8221; oder &#8220;Limit&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das ist bis jetzt das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe und da waren schon ein paar echte Knaller dabei. Das Buch ist eine Art Bildungsroman, in dem einerseits eine spannende Geschicfte erzählt wird und andererseits wissenschaftliche Zusammenhänge einfließen. Das funktioneirt hier sehr ähnlich, wie bei Frank Schätzings &#8220;Der Schwarm&#8221; oder &#8220;Limit&#8221;.</p>
	<p>Die Story allein ist schon ziemlich packend. 1495 hat eine florentinischer Kaufmann eine Vision und legt darauf hin nach heutiger Kaufkraft 10.000 Euro an. Er beauftragt eine Anwaltsfamilie das Geld so anzulegen, dass es sich 500 Jahre mit Zins und Zinseszins vermehrt. 500 Jahre später soll es dann sein jüngster noch lebender Nachfahre erben und mit dem Geld der Menschheit die Zukunft zurück geben. In den 500 Jahen wächst das Vermögen mit einem durschnschnittlichen Zins von 4% auf eine Billion Dollar an. Der Erbe ist ein Pizzataxifahrer in New York, der mit dem Erbe über Nacht zum mit Abstand reichsten Menschen der Erde wird.</p>
	<p>Eschbach beschreibt eindrücklich, wie sich das Leben durch solch ein Vermögen auf dramatische Weise verändert. Seine Zinseinnahmen betragen 100 Mio. Dollar pro Tag. Er macht sich nach einem kurzen Ausflug in das Luxusleben auf die Suche nach den drängensten Problem der Menschheit, um die Prophezeiung zu erfüllen. Man erfährt als Leser eine Menge über Geldtheorie, Umweltprobleme, Modelrechnungen und globale Zusammenhänge in der Wirtschaft. Das Buch ist von der ersten Seite packend geschrieben, so dass man es nicht mehr so gerne aus der Hand legt.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p>Aus einem mir nicht erfindlichen Grund kann ich nicht auf die Kindle-Version verlinken, deswegen hier ausnahmsweise ausschließlich die Holzfassung für analoge Romantiker:</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=3404150406" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Limit &#8211; Frank Schätzing</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß bedruckten Seiten gemacht.</p>
	<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich finde dieses Buch großartig. Es ist der beste Science Fiction Roman den ich bislang gelesen habe. Schätzing verbindet hier auf einmalige Weise eine relative komplexe Geschichte mit mehreren parallelen Handlungssträngen, einen sehr gelungenen Spannungsaufbau und eine Beschreibung der Zukunft, die nicht unrealistisch erscheint. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und es komt gerade zum Schluss noch eine Wendung, die zumindest ich garnicht mehr erwartet hätte. Man legt dieses Buch nur sehr ungern zwischendurch wieder aus der Hand.</p>
	<p>Er mischt reale Personen, wie David Bowie mit fiktiven Fuguren, deren reale Vorbilder allerdings deutlich erkennbar sind. So ist z.B. Richard Branson deutlich als Vorbild in der Figur Julian Orley zu erkennen.</p>
	<p>So weit ich das beurteilen kann, ist das Buch hervorragend recherchiert. In den Danksagungen am Schluss bekommt man einen kleinen Eindruck, welche Quellen er genutzt hat hat, um möglichst viel Sachkunde in die Geschichte zu bekommen. Da kommen Astronauten, Physiker, Sinologen, Vorstände von Energieerzeugungsunternehmen, Informatiker, Kriminalisten u.v.m. vor.</p>
	<p>Schätzing geht das Risiko ein, eine relativ nahe Zukunft zu beschreiben. Das macht die Geschichte einerseits fassbarer, andererseits, dürften die meisten seiner Leser den beschriebenen Zeitraum  (2025) noch erleben und damit seine Visionen einer Überprüfung unterziehen können. Aber es ist ja keine Prognose, sondern eine wissenschaftliche Fiktion.</p>
	<p>Das Buch handelt von einem Großunternehmen (welches Orley gehört) , welches mithilfe von geostationären Raumstationen die Idee der Weltraumaufzüge realisiert hat und damit die wirtschaftliche Nutzung von Helium 3 Reserven auf dem Mond ermöglicht. Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Fusionsreaktor für Helium 3 entwickelt und damit die Energieprobleme der Menscheit für die nächsten 400 Jahre gelöst. Das hat enorme Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und natürlich auf die Ölindustrie.</p>
	<p>Orley ist mit einer Gruppe von Milliardären und Meinungsmachern auf dem Weg zum Mond, um sie als Investoren zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, dass irgendeine Katastrophe aufzieht.</p>
	<p>Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben. Schätzing kann hervorragend konfliktgeladene Dialoge schreiben. Solange aber noch alles in Ordnung ist, haben die Dialoge Rosamunde Pilcher Niveau und schmerzen ein wenig. Glücklicherweise ist nur die ersten 50 Seiten noch alles in Ordnung <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Und ich finde, etwas weniger Gewalt hätte der Geschichte eher genutzt als geschadet.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3462037048&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Ruhm, Kehlmann</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 07:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Verrisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe noch ein leicht gespanntes Verhältnis zu seinen Werken. Einerseits war &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221; nicht zu unrecht so lange in den Bestsellerlisten, aber anderseits dachte ich beim lesen, dass er doch noch ein kleines Stück von der Brillanz Tellkamps oder Erpenbecks weg ist. Manches liest sich ein bisschen zu affektiert und zu gewollt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe noch ein leicht gespanntes Verhältnis zu seinen Werken. Einerseits war &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3499241005?tag=frankroebers-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3499241005&#038;adid=14CMKYXRZ1N4F5MNE0EP&#038;">Die Vermessung der Welt</a>&#8221; nicht zu unrecht so lange in den Bestsellerlisten, aber anderseits dachte ich beim lesen, dass er doch noch ein kleines Stück von der Brillanz <a href="http://www.lese-raum.de/?p=256">Tellkamps </a>oder <a href="http://www.lese-raum.de/?p=252">Erpenbecks </a>weg ist. Manches liest sich ein bisschen zu affektiert und zu gewollt auf genial getrimmt.</p>
	<p>Trotzdem gehört er für mich zu den besten lebenden deutschen Schrifstellern. Darum war ein ausdrückliche persönliche Empfehlung nur ein weiterer Anstoß, auch dieses Buch zu lesen. Der Anfang war dann wieder so wie oben beschrieben: zu gewollt auf genial gemacht, aber leicht daneben geschossen. Irgendwie springt der Funke bei mir nicht über. Er schreibt 9 kurze Geschichten, die miteinander teilweise lose, teilweise eng verwoben sind. Ab Geschichte 3 steigt seine Form gewaltig an. Hier lässt er erahnen, was man von ihm noch alles in späteren Jahren erwarten kann.<br />
Z.B. die Geschichten über eine krebskranke pensionierte Lehrerin, die zu einem Sterbehilfeverein nach Zürich reist oder einen Schauspieler, der sich selber imitiert und sich dabei verliert, sind grandios und verstörend. Es geht ab da auf hohem Niveau weiter.</p>
	<p>Bis er einen bösen Lapsus abliefert: Er beschreibt einen mittdreißiger Blogger und Forenschreiber. Hier wird sehr deutlich, dass er über etwas schreibt, von dem er keine eigenen echten Erfahrungen gemacht hat. Der Sprachstil hier ist ungefähr so gut getroffen, als wenn ein 60 jähriger Pastor versucht, einen auf HipHopper zu machen. Das ist richtig peinlich! So wie er das in dieser Geschichte darstellt, schreibt kein echter Blogger, nicht mal die ganz schlechten und peinlichen. Auch in den übelsten Auswüchsen bei <a href="http://german-bash.org/action/show/id/242772">German-Bash</a> gibt es so was nicht. Nicht nur der Sprachstil ist hier völlig daneben. Diese Geschichte ist voller fachlicher Fehler. Er bringt Foren und Blogs durcheinander, benutzt den Begriff Nerd falsch, bringt technische Begriffe in falsche Bedeutungszusammenhänge usw.</p>
	<p>Das Blöde ist: Auch dieses Buch steht wieder in den Bestsellerlisten. Das lesen Hunderdtausende von deutschen internetaversen Bildungsbürgern, die Blog sowieso für einen Schreibfehler halten und nun glauben, dass es immer richtig war, sich nicht mit diesen irren Internetjunkies zu befassen. Das wäre allein nicht weiter schlimm, aber ich fürchte, sie werden dann noch massiver ihre Kinder dabei behindern, sich zu normalen Menschen mit sinnvoller Internetnutzung zu entwickeln.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3498035436&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-6" title="stars-1-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-1-0.gif" alt="stars-1-0.gif" width="64" height="12" /></p>

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		<title>Der Turm &#8211; Tellkamp</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein sehr sperriges Buch, bei dem ich mir den Zugang hart erarbeiten musste. Aber wenn sich ein Autor die Mühe macht, 1.000 Seiten vollzuschreiben und damit einen Bestseller landet, gebe ich erst ab Seite 100 auf. Das ich nicht zu früh aufgegeben habe, hat sich später richtig gelohnt. Es geht um die letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dies ist ein sehr sperriges Buch, bei dem ich mir den Zugang hart erarbeiten musste. Aber wenn sich ein Autor die Mühe macht, 1.000 Seiten vollzuschreiben und damit einen Bestseller landet, gebe ich erst ab Seite 100 auf. Das ich nicht zu früh aufgegeben habe, hat sich später richtig gelohnt.<br />
Es geht um die letzten 7 Jahre der DDR aus der Sicht der Bewohner eines alten Villenviertels in Dresden. Das Buch hat buddenbroksches Format (steht so auf dem Klappentext). Man braucht eine Weile (ca. 100 Seiten eben), bis man durch die komplexe Personenstruktur durchblickt und sich an die wirklich ungewohnte Sprachvielfalt gewöhnt hat. Tellkamp könnte hier auch sprachlich einen großen Wurf mit Potenzial auf einen zeitlosen Klassiker gemacht haben.<br />
Ich war 1987 selber für ein paar Wochen in der DDR und sogar in der Nähe des Handlungortes. Soweit ich das als Wessi nachvollziehen kann, hat er die Stimmung in dem Land in dieser Zeit sehr gut getroffen. Ich hatte trotzdem bis zu diesem Buch nicht den Eindruck, verstanden zu haben, wie es eigentlich zu der friedlichen Revolution 1989 gekommen ist, hier wird es im Verlaufe des Buches sehr klar.<br />
Aus der Sicht der Familie Hoffman, bestehend u.a. aus einem Handchirurgen, einem Schüler und Wehrpflichtigen, einem Lektor und Zensor wird erzählt, wie kaputt, verrottet, verlogen und aussichtslos umweltzerstörend die DDR zum Schluss war und mit welchen für Wessies unvorstellbaren Mängeln die Menschen leben mussten.<br />
Man wird Zeuge, wie der Staat nicht nur nicht mehr in der Lage ist, die grundlegensten Bedürfnisse nach Gesundheitswesen, sauberen, intakten Wohnraum, Strom, Heizung und zum Schluss sogar Lebensmittel zu befriedigen, sondern wie er auch systematisch die für uns selbstverständliche Privatheit durch Wohnungsbelegungen und Schikanen bis in den Urlaub hinein zerstört.<br />
Dabei werden weder die Funktionäre undifferenziert als korrupte Unmenschen beschrieben, noch die normalen Büger als willenlose Deppen. Vielschichtig und differenziert wird beschrieben, wie sich dieses System durchaus immer wieder nachvollziehbar legitimiert hat und letztlich doch an schweren Fehlern zugrundeging.<br />
Spätestens nach der Hälfte des Buches ist man vollständig gefangen in der Handlung.<br />
Es gab wenige Bücher, die mich in den letzten Jahren mehr berührt haben. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung für die Zeit nach der Wende.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3518420208&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers <img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif" width="64" height="12" class="alignnone size-full wp-image-10" /></p>

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		<title>Das Sintflutprinzip, ein Mathematik-Roman &#8211; Dueck</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen. Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen.</p>
	<p>Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, dass er erst einen Verlag für dieses Buch gefunden hat, als seine Folgebücher bereits Verkaufsschlager waren.</p>
	<p>Es geht hier um mathematische Optimierung. Abschnitte mit erzählerischen Romanelementen wechseln sich mit nüchternen Beschreibung seiner damaligen Arbeit bei IBM ab. Er hat sich damit befasst, wie man beispielsweise Tourenpläne von Speditionen oder Netzbelegungen von Datenleitungen mathematisch optimieren kann. Er beschreibt sehr bildhaft, an welche Grenzen Mathematiker im echten Leben gestoßen sind und dass ein mathematisches Optimum immer wieder heftig mit den vielen Nebenbedingungen kollidiert, die Menschen immer wieder an ein Verfahren stellen.</p>
	<p>Wie soll man beispielsweise damit umgehen, dass ein optimierte Tourenplan zwar 50% Ersparnis bringt, die Fahrer dann aber unzufrieden sind, weil sie nun Mittags nicht mehr bei Rosies Frikadellenschmiede halten können?</p>
	<p>Die wirkliche Stärke des Buches besteht meiner Meinung darin, dass man als Leser wirklich verstehen kann, welche mathematischen Ideen sich hinter diesen komplexen Problemen verbergen. Man lernt quasi spielerisch, wie das Lin-2-Opt, das Threshold Accept und viele andere Verfahren funktionieren und bildet sich -wahrscheinlich zu Unrecht &#8211; danach ein, dass man das alles auch wirklich verstanden hat. Das Threshold Accept Verfahren klingt z.B. für mich nach der einfachen Börsianer Regel &#8220;Verluste minimieren, Gewinne laufen lassen&#8221;.</p>
	<p>Da für mich mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse mindestesn so dringend in den Bildungskanon gehören, wie Heinrich Heine: unbedingt lesenswert, Herr Matussek!</p>
	<p>Das gilt natürlich auch für Entscheider in der Wirtschaft. Das in dem Buch erworbene Wissen ist sehr gut für wirtschaftliche Führungsentscheidungen zu gebrauchen.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=354033873X&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-10" title="stars-5-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" width="64" height="12" /></p>

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		<title>Die Bibel nach Biff, Moore</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch hätte ich ohne eine dringende Empfehlung ganz sicher nicht gelesen. Der Titel ist merkwürdig und der Untertitel lässt auch nichts gutes erwarten: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund. Das klingt ein bisschen nach einer Neuauflage von &#8220;Das Leben des Brian&#8221; von Montie Python. Christopher Moore wird im Klappentext mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieses Buch hätte ich ohne eine dringende Empfehlung ganz sicher nicht gelesen. Der Titel ist merkwürdig und der Untertitel lässt auch nichts gutes erwarten: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund.<br />
Das klingt ein bisschen nach einer Neuauflage von &#8220;Das Leben des Brian&#8221; von Montie Python. Christopher Moore wird im Klappentext mit Autoren, wie Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxie) und Terry Pratchett (Scheibenwelt Romane) gestellt. Das sind wirklich große Schuhe.<br />
Dieses Buch ist großartig. Es ist wirklich witzig geschrieben und selbst tiefreligiöse Christen dürften nicht in ihren Gefühle verletzt werden. Die Geschichte: In der Bibel findet der beste Freund von Jesus keine Erwähnung. Im Jahre 2002 wird er (Biff) von dem Engel Raziel von den Toten wieder auferweckt, um eine klaffende Lücke in der Bibel zu schließen. Im neuen Testament finden die ersten 30 Lebensjahre von Jesus so gut wie keine Beachtung, wenn man von der relativ kurzen Beschreibung seiner Geburt und einer kurzen Predigt als 12-Jähriger absieht. Raziel sperrt Biff in ein amerikanisches Hotelzimmer und lässt ihn seine Geschichte schreiben.<br />
Was dann kommt erinnert, in Teilen an das Erzählmuster von Forrest Gump. Es werden immer wieder ganz nebenbei erstaunliche Antworten auf ungelöste historische Fragen, wie z.B. der Herkunft um das Turiner Leichentuch, gegeben. Jesus geht mit Biff als 13 Jähriger auf eine lange Reise um die 3 Weisen zu suchen, die bei seiner Geburt erschienen sind. Er findet sie letztlich alle und wird von ihnen in unterschieldlichen östlichen Religionen (Taoismus, Hinduismus, Buddhismus) unterrichtet. Immer klarer wird sein Glaubensbild, dass sich erheblich vom alten Judentum unterscheidet. Nach seiner Rückkehr wird die altbekannte Geschichte seiner Tätigkeit als Messiahs weitergeschrieben, allerdings mit einem überraschenden Ende. Ein Höhepunkt des Buches ist die Schilderung, wie Biff und Jesus gemeinsam an der Bergpredigt arbeiten.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3442541824&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Nick Rivers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-9" title="stars-4-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif" alt="" width="64" height="12" /></a></p>

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		<title>Die Eleganz des Igels, Barbery</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 07:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Seiten sind eine Qual. Die Autorin dieses Romans scheint unbedingt rüber zu bringen wollen, wie unglaublich gebildet und belesen sie ist. Wenn man sich allerdings durch die ersten 100 Seiten durchgearbeitet hat, merkt man warum dieses Buch ein Bestseller wurde und möglicherweiese auch in 50 oder gar 100 Jahren noch ein wichtiges Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die ersten Seiten sind eine Qual. Die Autorin dieses Romans scheint unbedingt rüber zu bringen wollen, wie unglaublich gebildet und belesen sie ist. Wenn man sich allerdings durch die ersten 100 Seiten durchgearbeitet hat, merkt man warum dieses Buch ein Bestseller wurde und möglicherweiese auch in 50 oder gar 100 Jahren noch ein wichtiges Buch sein könnte.</p>
	<p>Die Geschichte ist eher schlicht und plätschert zunächst träge dahin. Eine 54 jährige Concierge in einem Luxusappartmenthaus und eine 12-jährige Bewohnerin dieses Hauses erzählen aus Ihrer Sicht über wenige Tage. Beide sind überintelligent und gebildet. Die Concierge versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass dies jemand merkt. Die 12 Jährige hat beschlossen, sich an ihrem 13. Geburtstag umzubringen.</p>
	<p>Als ein neuer Eigentümer in eine der Wohnungen einzieht, geraten die beiden Lebensentwürfe mächtig durcheinander. Die Geschichte nimmt einen ziemlich überraschenden Verlauf, den ich hier natürlich nicht verraten werde.</p>
	<p>Dieser Roman zeichnet sich durch eine  große philosophische und soziologische Tiefe aus und wird dann trotzdem noch sehr fesselnd. Keine leichte aber eine lohnende Lektüre.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3423246588&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Nick Rivers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif"><img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" /></a></p>

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