<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frank Roebers &#187; Naturwissenschaften</title>
	<atom:link href="http://www.frank-roebers.de/category/lesen-fur-kohle/natur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frank-roebers.de</link>
	<description>mein digitales Leben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 13:53:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>gelesen: Die Fahndung nach dem Ich &#8211; Georg Northoff</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 17:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1044</guid>
		<description><![CDATA[Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen. Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen.</p>
	<p>Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm meiner Meinung nach nicht vollständig gelungen. Er bettet diese doch sehr anspruchsvolle Materie in ein völlig misslungenes Krimikonstrukt, welches immer wieder sehr bemüht wirkt und dem Buch wirklich kein Stück weiter hilft. Glücklicherweise macht der &#8220;Krimiteil&#8221; max 5% des Buches aus, der Rest ist dann ein eher normales Sachbuch.</p>
	<p>Northoff fordert seinen Lesern deutlich mehr Konzentration und Aufmerksamkeit ab, als seine amerikanischen Kollegen. Das Buch ist streckenweise sehr anstrengend.</p>
	<p>Letztlich finde ich das allerdings Buch sehr gelungen. Es führt einen durch den Stand der aktuellen Forschung zum Thema Gehirn und Bewusstsein und macht eine Tour durch die für diesen Forschungsgegenstand relevanten Wissenschaftsgebiete wie: Neuro-Pychologie, Immunologie, Psychoanalyse, Psychiatrie, Kognitionspsychologie, Kulturanthropologie u.a.</p>
	<p>Für mich war das Buch eine Vertiefung des Stoffes aus  <a href="http://www.frank-roebers.de/2007/11/13/wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele-precht/">&#8220;Wer bin ich und wenn ja, wie viele&#8221; von Precht</a> und hat sich deswegen für mich gelohnt.</p>
	<p>Bewertung:***</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/06/06/gelesen-die-fahndung-nach-dem-ich-georg-northoff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchrezension: Limit &#8211; Frank Schätzing</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/03/21/buchrezension-limit-frank-schatzing/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2010/03/21/buchrezension-limit-frank-schatzing/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1001</guid>
		<description><![CDATA[Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß bedruckten Seiten gemacht.</p>
	<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich finde dieses Buch großartig. Es ist der beste Science Fiction Roman den ich bislang gelesen habe. Schätzing verbindet hier auf einmalige Weise eine relative komplexe Geschichte mit mehreren parallelen Handlungssträngen, einen sehr gelungenen Spannungsaufbau und eine Beschreibung der Zukunft, die nicht unrealistisch erscheint. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und es komt gerade zum Schluss noch eine Wendung, die zumindest ich garnicht mehr erwartet hätte. Man legt dieses Buch nur sehr ungern zwischendurch wieder aus der Hand.</p>
	<p>Er mischt reale Personen, wie David Bowie mit fiktiven Fuguren, deren reale Vorbilder allerdings deutlich erkennbar sind. So ist z.B. Richard Branson deutlich als Vorbild in der Figur Julian Orley zu erkennen.</p>
	<p>So weit ich das beurteilen kann, ist das Buch hervorragend recherchiert. In den Danksagungen am Schluss bekommt man einen kleinen Eindruck, welche Quellen er genutzt hat hat, um möglichst viel Sachkunde in die Geschichte zu bekommen. Da kommen Astronauten, Physiker, Sinologen, Vorstände von Energieerzeugungsunternehmen, Informatiker, Kriminalisten u.v.m. vor.</p>
	<p>Schätzing geht das Risiko ein, eine relativ nahe Zukunft zu beschreiben. Das macht die Geschichte einerseits fassbarer, andererseits, dürften die meisten seiner Leser den beschriebenen Zeitraum  (2025) noch erleben und damit seine Visionen einer Überprüfung unterziehen können. Aber es ist ja keine Prognose, sondern eine wissenschaftliche Fiktion.</p>
	<p>Das Buch handelt von einem Großunternehmen (welches Orley gehört) , welches mithilfe von geostationären Raumstationen die Idee der Weltraumaufzüge realisiert hat und damit die wirtschaftliche Nutzung von Helium 3 Reserven auf dem Mond ermöglicht. Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Fusionsreaktor für Helium 3 entwickelt und damit die Energieprobleme der Menscheit für die nächsten 400 Jahre gelöst. Das hat enorme Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und natürlich auf die Ölindustrie.</p>
	<p>Orley ist mit einer Gruppe von Milliardären und Meinungsmachern auf dem Weg zum Mond, um sie als Investoren zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, dass irgendeine Katastrophe aufzieht.</p>
	<p>Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben. Schätzing kann hervorragend konfliktgeladene Dialoge schreiben. Solange aber noch alles in Ordnung ist, haben die Dialoge Rosamunde Pilcher Niveau und schmerzen ein wenig. Glücklicherweise ist nur die ersten 50 Seiten noch alles in Ordnung <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Und ich finde, etwas weniger Gewalt hätte der Geschichte eher genutzt als geschadet.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3462037048&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2010/03/21/buchrezension-limit-frank-schatzing/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchrezension: Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft &#8211; Levitin</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/12/28/buchrezension-der-musik-instinkt-die-wissenschaft-einer-menschlichen-leidenschaft-levitin/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/12/28/buchrezension-der-musik-instinkt-die-wissenschaft-einer-menschlichen-leidenschaft-levitin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=965</guid>
		<description><![CDATA[Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik und warum wirkt sie so stark auf uns?</p>
	<p>Levitin geht auf viele wissenschaftliche Disziplinen ein, die sich mit diesen Fragen befassen. Der Leser erfährt einiges über die physikalischen Grundlagen, mathematische Zusammenhänge, Kognitionspsychologie, neuronale Aspekte, Genetik u.v.m. </p>
	<p>Der Autor ist selber Wissenschaftler und Musiker. Ihm gelingt eine sehr verständliche aber trotzdem nicht zu oberflächliche Bearbeitung des Themas. </p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3827420784&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/12/28/buchrezension-der-musik-instinkt-die-wissenschaft-einer-menschlichen-leidenschaft-levitin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchrezension: Von Menschen und Ratten &#8211; Lauren Slater</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/11/15/buchrezension-von-menschen-und-ratten-lauren-slater/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/11/15/buchrezension-von-menschen-und-ratten-lauren-slater/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern. Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern.</p>
	<p>Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu bringen sind, jemanden zu Tode zu quälen. Über 60 Prozent der Probanden haben damals einen vermeindlich schlechten Schüler bei falschen Antworten bis zu einer tödlichen Stromstärke bestraft. Sie wussten nicht, dass der Schüler ein Schauspieler war und dass sie in Wirklichkeit gar keine Stromschläge bekommen haben. Slater beschreibt das mit einer erzählerischen Dichte, dass man beim Lesen körperlich gestresst wird. Natürlich fragt man sich sofort, wie man selber reagiert hätte und hofft insgeheim, dass man zu der Minderheit zählt, die sich letztlich weigert.</p>
	<p>Neben der Dichte der Erzählung macht sie sich immer noch zusätzlich auf die Suche nach den Menschen, die sich diese Experimente ausgedacht haben und zeichnet ein detailliertes Charakterbild, bei dem nicht alle der Berühmtheiten gut weg kommen. Schließlich lässt sie dann noch die Gegner der Experimente und der daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Wort kommen und bringt die vermeintliche Gewissheit dann wieder ins Wanken. Letztlich überlässt sie dem Leser die Entscheidung, was man aus dem Gelesenen für Schlüsse zieht.</p>
	<p>Es werden Experimente zur Autoritätshörigkeit, Sucht, Hilfsverhalten, Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen, Liebe und Psychochirurgie beschrieben.</p>
	<p>Diese Buch ist meiner Meiunung nach völlig zu Recht 2005 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt worden und hat zahlreiche weitere Preise gewonnen. Slater gehört in die Liga der besten lebenden populärwissenschaftlichen Schriftsteller der Welt, die viel dazu beitragen, dass wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Bevölkerung finden.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3407221878&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/11/15/buchrezension-von-menschen-und-ratten-lauren-slater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Gott würfelt &#8211; Mlodinov</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/06/03/wenn-gott-wurfelt-mlodinov/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/06/03/wenn-gott-wurfelt-mlodinov/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 15:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=330</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking &#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin auf dieses Buch u.a. durch einen Blogeintrag von Damian Sicking <a href="http://damian-sicking.blog.de/2009/05/07/planung-ersetzt-zufall-irrtum-gestern-zufall-ersetzen-6073603/#trackbackForm">&#8220;Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum&#8221; war gestern &#8211; Der Zufall ist durch nichts zu ersetzen</a> aufmerksam geworden. Der Titel führt in die Irre, Gott oder Religion kommen in dem Buch nicht ein einziges Mal vor. Der Untertitel ist da schon klarer: Wie der Zufall unser Leben bestimmt.</p>
	<p>Mladinov ist nicht nur ein Physikprofessor, der am Caltech Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik lehrt, sondern auch der Co-Autor von Stephen Hawking bei dem Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621975?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499621975">Die kürzeste Geschichte der Zeit</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=frankroebers-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499621975" border="0" alt="" width="1" height="1" /> Das ist zwar auch schwere Kost, aber noch das am leichtesten zu verstehende Buch von Hawking.</p>
	<p>Ich bin ein bisschen gespalten, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits sind die Kapitel über Wahrscheinlichkeitsrechnung in großen Teilen für mich unverständlich geblieben, obwohl ich mich wirklich angstrengt habe. Ein paar Dinge habe ich verstanden, die mir vorher so noch nicht klar gewesen sind, aber z.B. die Ausführungen zu dem Bayeschen Theorem sind echt zu heftig. Ich habe mir ein Zitat zum Trost gemerkt: Es gibt kein anderes Gebiet in der Mathematik, dass auch die größten Experten zu mehr schweren Fehlern verleitet, wie die Wahrscheinlichkeitsrechnung.</p>
	<p>Im Teil Statistik ist mir dann auch klar geworden, woran das Problem der Verständlichkeit liegt. Aufgrund meiner Six Sigma Ausbildung kenne ich mich in Statistik ganz gut aus. Mit diesem Hintergrundwissen, versteht man auch alles ganz gut, was Mladinov schreibt. Ich fürchte, wem dieses Wissen fehlt, wird auch in diesem Kapitel oft die Ausführungen nicht nachvollziehen können. Vielleicht ist es einfach nicht möglich, Physik oder Mathematik populärwissenschaftlich ohne Formeln und den mathematischen Hintergrund zu beschreiben, ohne entweder gefährlich oberflächlich oder unverständlich zu werden.</p>
	<p>Die zweite Hälfte des Buches hingegen ist auch ohne wissenschaftlichen Hintergrund mühelos nachzuvollziehen. Hier beschreibt er, wie schwach Menschen darin sind, Zufälle zu erkennen und mit ihnen richtig umzugehen. Wir haben eine überstarke Neigung, Muster auch in zufälligen Ergebnissen zu erkennen und ziehen daraus oft Fehlschlüsse. Mladinov liefert hier zahlreiche Besipiele und wertvolle Empfehlungen, wie man mit dem Einfluss des Zufalls am Besten umgehen sollte. Die verrate ich hier aber nicht, kauft einfach über den Link unten das Buch und lest selber.</p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-9" title="stars-4-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-4-0.gif" alt="stars-4-0.gif" width="64" height="12" /></p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3498045148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/06/03/wenn-gott-wurfelt-mlodinov/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Big Bang Simon Singh</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/05/27/big-bang-simon-singh/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/05/27/big-bang-simon-singh/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 18:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Bücher, die sind so gut, dass es sich lohnt, sie mehr als einmal zu lesen. Big Bang von Simon Singh gehört für mich dazu. Ich hatte dieses Buch bereits 2006 das erste mal absolviert und hier beschrieben. Vor ein paar Wochen sind mir ein paar Stellen aus dem Buch wieder eingefallen, als ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es gibt Bücher, die sind so gut, dass es sich lohnt, sie mehr als einmal zu lesen. Big Bang von Simon Singh gehört für mich dazu. Ich hatte dieses Buch bereits 2006 das erste mal absolviert und <a href="http://www.lese-raum.de/?p=19">hier beschrieben</a>.</p>
	<p>Vor ein paar Wochen sind mir ein paar Stellen aus dem Buch wieder eingefallen, als ich meine Vorlesung an der FHM Bielefeld zu Web 2.0 und Enterprise 2.0 vorbereitet hatte. Das hatte ich dann zum Anlass genommen, mir das Buch noch mal vorzunehmen. Obwohl ich eingentlich nur 2 Stellen nachschlagen wollte, habe ich es dann wieder komplett gelesen.</p>
	<p>Er beschreibt die Geschichte der Kosmologie unglaublich packend und absolut laienverständlich, ohne dabei zu oberflächlich zu werden. Beim zweiten Lesen fallen einem ja immer Dinge auf, die einem beim ersten Mal durchgerutscht sind. Das Beste fand ich dieses Mal, wie er den Kampf der alten Theorien gegen die neuen dargestellt hat. Aus heutiger Sicht ist jedem klar, dass nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums steht. Aber im 15 Jharhundert war dies alles andere als leicht zu erkennen.</p>
	<p>Als die ersten Wissenschaftler anfingen, dass geozentrische Modell in Frage zu stellen, hatten sie eine Menge Widerstände zu überwinden und das waren nicht nur kirchliche. Das heliozentrische Modell konnte eine Menge Beobachtungen einfacher erklären, als das geozenrische. Aber es hatte auch echte Schwächen. So konnte es zum Beispiel anfänglich nicht die Schwerkraft erklären, oder die Bahn des Mars. Erst als Kepler drauf kam, dass die Planeten keine kreisförmigen Bahnen zogen, sondern elipsoide, konnte zumindest die Bahn einiger Planeten besser erklärt werden. Singh stellt immer wieder die alten und die neuen Modelle gegenüber und stellt die damaligen Stärken und Schwächen gegenüber. Das trägt sehr zum tiefen Verständnis der außerordentlichen Leistungen der Wissenschaftler dar. In sich überlappenden historische Zeitlinien erschließt dieses Buch die wesentliche Erkenntnisse, die zum immer besseren Verständnis des Universums beitragen. Man wird als Leser Zeuge, wie erst die Sonne ins Zentrum des Universums rückte, dann die Grenzen unserer Galaxie gesprengt werden, die Relativitätstehorie enstand, festgestellt wurde, dass sich unserer Universum ausdehnt und wie nach und nach das Modell des Urknalls ensteht. Es werden nicht nur die Wissenschaftler, die Streitstände, sonder auch immer die wesentlichen Ideen und Prämissen der jeweiligen Schritte dargestellt. Und das passiert spannend wie ein Krimi.</p>
	<p>Das Buch war eine gute Vorbereitung für das nächste Buch zu dem gleichen, Thema das ich gerade lese: Hawkings neues Universum.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3446205985&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/05/27/big-bang-simon-singh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Macht der Meme, Blackmore</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/02/21/die-macht-der-meme-blackmore/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/02/21/die-macht-der-meme-blackmore/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 07:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Dawkins]]></category>
		<category><![CDATA[Drawin]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Meme]]></category>
		<category><![CDATA[Memetik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=280</guid>
		<description><![CDATA[Seit mehr als 300 Jahren arbeitet die Wissenschaft hart daran, die Menschheit von seinem selbstgebauten Sockel zu stoßen. Alst erstes musste verkraftet werden, dass die Erde nicht im Zentrum des Universums steht, kurz danach war es nicht einmal mehr die Sonne. Dann kam Darwin und machte klar, dass der Mensch auch nur ein Ergebnis der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Seit mehr als 300 Jahren arbeitet die Wissenschaft hart daran, die Menschheit von seinem selbstgebauten Sockel zu stoßen. Alst erstes musste verkraftet werden, dass die Erde nicht im Zentrum des Universums steht, kurz danach war es nicht einmal mehr die Sonne. Dann kam Darwin und machte klar, dass der Mensch auch nur ein Ergebnis der Evolution ist (wenn auch ein ziemlich erfolgreiches). Dawkins machte uns zu bloßen Vehikeln egoistischer Gene, ließ uns aber wenigstens noch den Glauben, dass unser Leben eine zumindest teilweise vom freien menschlichen Willen selbstbestimmte Angelegenheit ist.  Schon Dawkins Vorstellung davon, wie stark uns unsere Gene an die Leine genommen haben und dass wir letztlich nur das Ergebnis eines ziemlich stumpfen Algorithmus ohne Sinn und Ziel sein sollen, ist schwer zu verkraften. Er hatte in seinem Buch &#8220;Das egoistische Gen&#8221; allerdings schon den nächsten Schlag in das Kontor der menschlichen Eitelkeit vorbereitet: Die Meme.</p>
	<p>Den Elfmeter, den er nachfolgenden Wissenschaftlern hingelegte, verwandelt nun Susan Blackmore in dem Buch &#8220;Die Macht der Meme&#8221; und beendet damit erst einmal vorläufig die jahrhundertelange Demontage unseres Selbstbildes.<br />
Das Prinzip der biologischen Evolution ist verallgemeinerungsfähig. Es besteht im Wesentlichen aus 3 Elementen: Replikation, Variation, Selektion. Gene sind erstaunlich leistungsfähige aber nicht die einzig denkbaren Replikatoren. Wenn ein Replikator erst einmal in der Welt ist und die Merkmale einer gewissen Langlebigkeit mit hoher Wiedergabetreue beim Kopiervorgang vereint, beginnt die Evolution.<br />
Das menschliche Hirn ist hat ein besonderes Talent, nämlich das zur Imitation, kombiniert mit einem relativ guten Gedächtnis. Damit kann es der Wirt für einen weiteren Replikator sein: dem Mem.</p>
	<p>Meme sind ersteinmal Informationseinheiten. Allerdings teilen sie ein paar Eigenschaften mit den Genen. Sie replizieren. Durch unser Gedächtnis haben wir ihnen die Umgebung für das zweite Evolutionserfordernis, die Langlebigkeit, durch unsere Imitatationsfähikgkeit geben wir ihnen das dritte erforderliche Element, die Widergabetreue. Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben wir die Wiedergabetreue und Langlebigkeit durch Schrift und heute durch die Digitalisierung erheblich erhöht. Es kam zu einer erheblichen Wechselwirkung der beiden Replikatoren Gene und Meme. Meme haben auch die genetische Evolution beim Menschen mit beeinflusst. Blackmore nennt das eine Koevolution der beiden Replikatoren.</p>
	<p>Sie erklärt damit ein paar menschliche Eigenschaften deutlich schlüssiger und widerspruchsfreier als frühere Erklärungsansätze. Z.B. warum wir nicht aufhören können zu denken, warum wir so viel reden, warum so viele Menschen religiös sind. Meme nutzen uns als Wirt um ihren Kampf untereinander durch uns zu führen.</p>
	<p>Die wirklich beunruhigende Schlussfolgerung von ihr daraus: Der freie Wille ist eine Illusion.</p>
	<p>Diese Behauptung ist nicht wirklich neu und sensationell. Das Neue ist die Herleitung. Und diese wirkt auf den ersten Blick so schlüssig und leider auch zwingend, dass einem als Leser erst mal nichts einfällt, warum es auch anders sein könnte.</p>
	<p>In meinem Innern bin ich überzeugt, dass zwar ihr Modell der Koevolution richtig ist, aber ihre Schlussforgerung in Bezug auf die fehlende Möglichkeit der Willensfreiheit falsch. Wir sind in unserem Verhalten sehr stark durch Gene, Meme und Reize aus der Umwelt determiniert. Aber es bleibt meiner Meinung nach immer noch ein kleiner aber entscheidender Raum für einen freien Willen. Ich hoffe, es findet sich bald jemand, der das wissenschaftlich belegen kann.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3827416019&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif" width="64" height="12" class="alignnone size-full wp-image-10" /></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/02/21/die-macht-der-meme-blackmore/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sintflutprinzip, ein Mathematik-Roman &#8211; Dueck</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2008/12/31/das-sintflutprinzip-ein-mathematik-roman-dueck/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2008/12/31/das-sintflutprinzip-ein-mathematik-roman-dueck/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=249</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen. Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe jetzt eine Zeit ohne meinen aktuellen Lieblingsautor verbracht und das war wohl auch gut so. Ich finde, man sollte seine Bücher nicht ohne Lücke hintereinander weg lesen.</p>
	<p>Nun habe ich mir sein erstes Buch vorgenommen. Die Idee, einen Mathematik-Roman zu schreiben ist schon recht außergewöhnlich und so wundert es mich eigentlich auch nicht, dass er erst einen Verlag für dieses Buch gefunden hat, als seine Folgebücher bereits Verkaufsschlager waren.</p>
	<p>Es geht hier um mathematische Optimierung. Abschnitte mit erzählerischen Romanelementen wechseln sich mit nüchternen Beschreibung seiner damaligen Arbeit bei IBM ab. Er hat sich damit befasst, wie man beispielsweise Tourenpläne von Speditionen oder Netzbelegungen von Datenleitungen mathematisch optimieren kann. Er beschreibt sehr bildhaft, an welche Grenzen Mathematiker im echten Leben gestoßen sind und dass ein mathematisches Optimum immer wieder heftig mit den vielen Nebenbedingungen kollidiert, die Menschen immer wieder an ein Verfahren stellen.</p>
	<p>Wie soll man beispielsweise damit umgehen, dass ein optimierte Tourenplan zwar 50% Ersparnis bringt, die Fahrer dann aber unzufrieden sind, weil sie nun Mittags nicht mehr bei Rosies Frikadellenschmiede halten können?</p>
	<p>Die wirkliche Stärke des Buches besteht meiner Meinung darin, dass man als Leser wirklich verstehen kann, welche mathematischen Ideen sich hinter diesen komplexen Problemen verbergen. Man lernt quasi spielerisch, wie das Lin-2-Opt, das Threshold Accept und viele andere Verfahren funktionieren und bildet sich -wahrscheinlich zu Unrecht &#8211; danach ein, dass man das alles auch wirklich verstanden hat. Das Threshold Accept Verfahren klingt z.B. für mich nach der einfachen Börsianer Regel &#8220;Verluste minimieren, Gewinne laufen lassen&#8221;.</p>
	<p>Da für mich mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse mindestesn so dringend in den Bildungskanon gehören, wie Heinrich Heine: unbedingt lesenswert, Herr Matussek!</p>
	<p>Das gilt natürlich auch für Entscheider in der Wirtschaft. Das in dem Buch erworbene Wissen ist sehr gut für wirtschaftliche Führungsentscheidungen zu gebrauchen.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=354033873X&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <img class="alignnone size-full wp-image-10" title="stars-5-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" width="64" height="12" /></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2008/12/31/das-sintflutprinzip-ein-mathematik-roman-dueck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endgame, Jensen</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2008/11/17/endgame-jensen/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2008/11/17/endgame-jensen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Verrisse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[Untertitel: Die Zivilisation als Problem. Es befindet sich ein Aufkleber auf dem Buch: &#8220;Das wichtigste Buch der letzten 10 Jahre!&#8221; Press-Action Award Jury Ich sympathisiere durchaus mit Autor(in)en, wie Naomi Klein, die sich sehr kritisch mit den Auswüchsen des Kapitalismus und unserer Konsumkultur auseinandersetzen. Dieses Buch geht vom Titel her in die gleiche Richtung. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Untertitel: Die Zivilisation als Problem. Es befindet sich ein Aufkleber auf dem Buch: &#8220;Das wichtigste Buch der letzten 10 Jahre!&#8221; Press-Action Award Jury</p>
	<p>Ich sympathisiere durchaus mit Autor(in)en, wie Naomi Klein, die sich sehr kritisch mit den Auswüchsen des Kapitalismus und unserer Konsumkultur auseinandersetzen. Dieses Buch geht vom Titel her in die gleiche Richtung. Was einen dort dann allerdings tatsächlich erwartet, lässt einem immer wieder fassungslos den Atem stocken. Jensen hasst die westliche Zivilisation mindestens genauso wie es Osama bin Laden oder die Taliban tun. Das Ganze Buch ist eine offene Aufforderung, Attentate gegen Sachen aber auch gegen Menschen zu verüben. Mindestens 25% des Buches befasst sich mit der Frage, warum Pazifismus in dieser Situation der Welt völlig fehl anm Platze ist.<br />
Er selber ist zu feige, die Aktionen auszuführen, die er von anderen Aktivisten verlangt. Er stellt Aktivisten, die bereit sind Attentate zu verüben und dabei ihr Leben lassen auch noch auf eine Stufe mit Stauffenberg.<br />
Das Ganze Buch ist Propanda zum Übel werden. Das Ziel ist es, wieder auf das Niveau der Steinzeit zurückzukehren, da alle danach erfolgten technischen und kulturellen Errungenschaften nicht nachhaltig sind. Dafür würde er mehrere Hundert Millionen Tote in Kauf nehmen. Als Stilmittel verwendet er alles was die religiöse und politische Propaganda hergibt:<br />
<ul><br />
<li> Schützenswerte hilflose Opfer: Die Natur, indigene Völker (Indianer und andere &#8220;Naturvölker&#8221;), die Landbasis</li><br />
<li> Schlimme Verbrecher, die den Tod verdienen: Politiker und CEOs</li><br />
<li> Böse Verbrechen: Die Verbrecher vergiften uns, vernichten die Natur, rotten andere Völker aus</li><br />
<li> Romantische Geschichten: rauschende Große Bäume, Lachse, die Flüsse hochschwimmen, friedliebende Indianer, die sich weise Dinge am Lagerfeuer erzählen</li><br />
</ul><br />
Manchmal kann man gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte. Natürlich diskutiert er die ganzen Widersprüche seiner Argumente zu wichtigen Fakten nicht einmal. Wenn es nicht so traurig und auch gefährlich wäre, könnte man über ihn lachen. Es stimmt einfach nicht, dass vorkulturelle Völker im Einklang mit der Natur gelebt haben. Dass tun die wenigen Stämme, die heute noch in der ursprünglichen Form leben übrigens auch nicht. Wenn uns die CEO´s und Politiker so intensiv vergiften, wie Jensen es behauptet: Warum werden die Menschen dann immer älter?</p>
	<p>Das Schlimme daran ist, dass es durchaus eine Menge zu kritisieren und zu verändern gäbe. Die Resourcen der Erde reichen für das Konsumniveau der westlichen Industrieländer nicht mehr lange aus. Die völlige Fokussierung auf fossile Brennstoffe ist gefährlich. Wenn die aufstrebenden Nationen unser Niveu erreichen, dürfte es noch schneller sehr eng werden. Eine Rückkehr in die Steinzeit kann es nicht geben.</p>
	<p>Jensen ist ein gefährlicher radikaler Fundamentalist mit enormen propagandistischen Fähigkeiten. Er macht keinen Hehl daraus, dass er andere zu Gewalttaten motivieren möchte.</p>
	<p>Mich wundert, dass er so frei publizieren und herumreisen kann.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=386612192X&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-0-0.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-5" title="stars-0-0.gif" src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-0-0.gif" alt="" width="64" height="12" /></a></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2008/11/17/endgame-jensen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Omnisophie, Dueck</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2008/10/06/omnisophie-dueck/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2008/10/06/omnisophie-dueck/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 19:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lese-raum.de/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist ein bedeutendes Buch. Es stellt den ersten Teil einer Trilogie dar. Die beiden Folgebücher werde ich in den nächsten Wochen lesen und renzensieren. Wobei ich zwischendurch immer mal wieder leichtere Kost dazwischenschieben werde, um das jeweils Gelesene besser verarbeiten zu können. Es ist erstaunlich, wenn sich ein Mathematik-Professor, der heute bei IBM arbeitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dies ist ein bedeutendes Buch. Es stellt den ersten Teil einer Trilogie dar. Die beiden Folgebücher werde ich in den nächsten Wochen lesen und renzensieren. Wobei ich zwischendurch immer mal wieder leichtere Kost dazwischenschieben werde, um das jeweils Gelesene besser verarbeiten zu können.<br />
Es ist erstaunlich, wenn sich ein Mathematik-Professor, der heute bei IBM arbeitet, so ausführlich und vor allem so brilliant mit Philosphie beschäftigt. Dueck reiht sich damit meiner Meinung nach in eine neue Reihe von Philosophen ein, die sich nicht mehr ausschließlich mit der Diskussion jahrhunderter alter Theorien konzentrieren und dabei moderne Erkenntnisse aus der Hinforschung, der Mathematik und den klassischen Naturwissenschaften einfach ausblenden. Es gehört deswegen in die gleiche Gruppe von Büchern, wie &#8220;<a href="http://www.lese-raum.de/?p=136" target="_blank">Wer bin ich und wenn ja wie viele</a>&#8221;, welches ja erfreulicherweise monatelang die Bestsellerlisten anführte,<br />
Erstaunlich ist auch das ganze Buch geworden. Dueck führt basierend auf den griechischen Philosophen Platon, Aristoteles und man staune Epikur eine neue Einteilung der Menschen in wahre, richtige und natürliche Menschen ein. Damit modifiziert er sein eigenes in Wild Duck verwendetes Modell erheblich, in dem er eine neue dritte Hauptgruppe neben die intuitiven und rationalen Menschen einführt: Die natürlichen Menschen.<br />
Diese Ergänzung wurde seiner Meinung nach nötig, weil sich eine Menge Menschen bei den vom ihm verwendeten Tests einfach nicht so recht einsortieren ließen. Die Drei Hauptgruppen heißen nun bei ihm: die richtigen, die wahren und die natürlichen Menschen.<br />
Er zählt sich selbst zu den wahren Menschen, was auch eine Erklärung dafür sein könnte, dass die richtigen Menschen nicht gut bei ihm wegkommen. Ganz grob vereinfacht, bedeuten die Einteilungen: die richtigen Menschen richten sich nach Systemen, die wahren nach Ideen und die natürlichen nach ihren körperlichen Grundbedürfnissen.<br />
Auch hier ist es wieder erstaunlich, wie weit sein einfaches Modell trägt. Es erklärt dermaßen viele menschliche Phänomene, dass es schon fast ein bisschen unheimlich wirkt (weil das Modell eigentlich so grob ist).<br />
Unter Zugrundelegung von Ockhams Rasiermesser spricht einiges dafür, dass ihm hier ein großer Wurf gelungen ist, der merkwürdig wenig beachtet wird (Wahrscheinlich weil Dueck weder gelernter Philosoph, noch Gehirnwissenschaftler, noch Psychologe ist. Wo kämen wir denn da hin&#8230;).</p>
	<p>Richtig spannend wird es, wenn er das menschliche Gehirn analog zu einem Computer in 3 wesentliche Grundoperationsarten zerlegt. Die Intuition wird beispielsweise mathematisch mit dem Modell des Neuronenrechners erklärt. Er erklärt es auf eine Art und Weise, die jeder sofort verstehen kann. Dabei wird einem als Leser klar, warum man so oft mühe hat, intuitiv getroffene Entscheidungen vernünftig in Worte zu fassen und vor allem so zu begründen, dass man daraus ableitbare Maßnahmen ergreifen kann. Unser Neuronenrechner liefert uns zwar das Ergebnis aber leider nicht den Weg, auf er dahin gekommen ist.<br />
Im weiteren Verlauf geht es auf einen Rundkurs mit Achterbahnelementen durch das menschliche Leben. Wie es sich für ein philosophisches Werk gehört, werden sehr viele wichtige Bereiche behandelt (Bildung, Wirtschaft, Staatswesen, richtige Lebensführung, Wissenschaft, Glauben, Unternehmensführung, uvm).<br />
Es ist ein Buch für die eher wachen Momente des Lebens, aber deutlich verdaulicher als Kant.</p>
	<p>Ich halte einige seiner Schlussfolgerungen aus seinem eigenem Modell allerdings für falsch. Ich werde in den nächsten Tagen hier mich noch in einem gesonderten Beitrag damit kritisch auseinandersetzen. Dieses ändert aber an meine Gesamtbewertung gar nichts. Bücher die einen so intensiv zum Nachdenken anregen sind wirklich selten.</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3540209255&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
	<p>lese-raum Bewertung Frank Roebers: <a href="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" title="stars-5-0.gif"><img src="http://www.frank-roebers.de/wp-content/uploads/2006/08/stars-5-0.gif" alt="stars-5-0.gif" /></a></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2008/10/06/omnisophie-dueck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
