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	<title>Frank Roebers &#187; Lesen für Kohle</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>gelesen: Milliardär per Zufall, Die Gründung von Facebook &#8211; Ben Mezrich</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Facebook ist eine der spektakulärsten Gründungen des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert. Noch nie ist ein Unternehmenswert so schnell gewachsen wie bei Facebook. 12 Monate nach Gründung war das Unternehmen nach Ansicht von Investoren bereits über 100 Mio. Dollar wert, nach wenigen weiteren Monaten bereits über eine Milliarde bevor die Bewertung 2007 weniger als 4 Jahre nach Gründung auf den bisherigen Höhepunkt von 13 Mrd. Dollar gestiegen ist. Auch wenn die Bewertung mittlerweile wieder auf 4-7 Mrd Dollar gesunken ist, bleibt es einfach der Wahnsinn. In 2010 wird Facebook das erste Mal schwarze Zahlen schreiben und über 500 Mio. registrierte Nutzer.</p>
	<p>In diesem Buch wird die Gründungsgeschichte beschrieben. 2 echte Hardcore Nerds, welche alle Vorurteile bestätigen gründen in einem Havard Studentenwohnheim Facebook, um endlich an Frauen heranzukommen. Der eigentlich Kopf war von Anfang an Mark Zuckerberg. Er schrieb die Software, hatte die wesentlichen Ideen, die Facebook aus dem schon damals existierenden Meer der Social Networks herausragen ließ.</p>
	<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam, der Untertitel: &#8220;Eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft, und Betrug&#8221; beschreibt ganz gut, was einen erwartet. Es hebt sich damit sehr wohltuend von den anderen Bücher dieses Metiers heraus, die versuchen, Lehren aus der Geschichte von Facebook zu ziehen. Man lernt dort nicht, was man tun muss, um selber so etwas wie Facebook zu erfinden und erfolgreich werden zu lassen.</p>
	<p>Es ist einfach hervorragend gemachte Wirtschaftsunterhaltung.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=3868812172" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Die Fahndung nach dem Ich &#8211; Georg Northoff</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 17:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen. Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Neurophilosophie ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches versucht, die philosophischen Konzepte mit den neuesten neurobiologischen Erkenntnisse der Hirnforschung in Einklang zu bringen.</p>
	<p>Der Autor ist ein renommierter Wissenschaftler mit einem eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik an der Universität in Ottawa. Dieses ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch und es ist ihm meiner Meinung nach nicht vollständig gelungen. Er bettet diese doch sehr anspruchsvolle Materie in ein völlig misslungenes Krimikonstrukt, welches immer wieder sehr bemüht wirkt und dem Buch wirklich kein Stück weiter hilft. Glücklicherweise macht der &#8220;Krimiteil&#8221; max 5% des Buches aus, der Rest ist dann ein eher normales Sachbuch.</p>
	<p>Northoff fordert seinen Lesern deutlich mehr Konzentration und Aufmerksamkeit ab, als seine amerikanischen Kollegen. Das Buch ist streckenweise sehr anstrengend.</p>
	<p>Letztlich finde ich das allerdings Buch sehr gelungen. Es führt einen durch den Stand der aktuellen Forschung zum Thema Gehirn und Bewusstsein und macht eine Tour durch die für diesen Forschungsgegenstand relevanten Wissenschaftsgebiete wie: Neuro-Pychologie, Immunologie, Psychoanalyse, Psychiatrie, Kognitionspsychologie, Kulturanthropologie u.a.</p>
	<p>Für mich war das Buch eine Vertiefung des Stoffes aus  <a href="http://www.frank-roebers.de/2007/11/13/wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele-precht/">&#8220;Wer bin ich und wenn ja, wie viele&#8221; von Precht</a> und hat sich deswegen für mich gelohnt.</p>
	<p>Bewertung:***</p>

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		<title>gelesen: Shakespeare, wie ich ihn sehe &#8211; Bill Bryson</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir hatte bereits &#8220;Eine kurze Geschichte von fast allem&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mir hatte bereits &#8220;<a href="http://www.frank-roebers.de/2005/10/12/eine-kurze-geschichte-von-fast-allem-gebundene-ausgabe/">Eine kurze Geschichte von fast allem</a>&#8221; von Bryson sehr gut gefallen. Bryson ist ein genialer Sachbuchautor, der auch sehr trockene Inhalte unterhaltsam und lehrreich beschreiben kann. </p>
	<p>Shakespeare hat mich im Laufe der Jahre immer mal wieder fasziniert. Es gibt einige sehr gute Verfilmungen seiner Stoffe, die ich teilweise mehrfach gesehen habe. Vor allem die heftig umstrittene Verfilmung von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PP?ie=UTF8&#038;tag=frankroebers-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00004S5PP">&#8220;Romeo und Julia&#8221; mit Leonardo di Caprio</a> hatte es mir angetan.</p>
	<p>Ich hatte immer mal wieder am Rande mitbekommen, dass es eine Diskussion darüber gibt, ob es William Shakespeare wirklich gegeben hat. Da trifft es sich gut, dass einer meiner Lieblingsautoren sich dieses Themas angenommen hat.</p>
	<p>Ich finde das Buch richtig gut. Man wird auf den aktuellen Stand der Shakespeare Forschung gebracht. Es ist erstaunlich, wie wenig man über diesen Schauspieler und Schriftsteller weiß, dessen Werke bis heute eine so herausragende Rolle spielen. Es gibt kein einziges sicheres Portrait von ihm, man kennt nicht seinen genauen Geburtstag. Ausgerechnet über seine kreativste Schaffensperiode weiß man weder, wo er war, was er ansonsten so getrieben hat. Trotzdem ist heute sicherer wissenschaftlicher Stand, dass es ihn gegeben hat und dass er sicher der Autor der ihm zugerechneten Werke ist.</p>
	<p>Bryson zeichnet nebenbei ein sehr plakatives Bild der Elisabethanischen englischen Epoche und des Londoner Lebens zu dieser Zeit.</p>
	<p>So kann auch humanistische Bildung Spaß machen.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#38;asins=344247275X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>gelesen: Der dunkle Wächter &#8211; Carlos Ruiz Zafón</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich mal reingefallen. Ich dachte, es handelt sich bei diesem Buch um das neueste Werk von Zafón, dessen Bücher Spiel des Engels und Schatten des Windes ich richtig gut fand. Sollte es einen Hinweis auf dem Buch gegeben haben, dass es sich um eine Zweitvermarktung eines Frühwerkes des Autors handelt, welches sich eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da bin ich mal reingefallen. Ich dachte, es handelt sich bei diesem Buch um das neueste Werk von Zafón, dessen Bücher<a href="http://www.frank-roebers.de/2009/03/16/das-spiel-des-engels-zafon/"> Spiel des Engels</a> und Schatten des Windes ich richtig gut fand. Sollte es einen Hinweis auf dem Buch gegeben haben, dass es sich um eine Zweitvermarktung eines Frühwerkes des Autors handelt, welches sich eher in der Kategorie naives Jugendbuch einsortieren lässt, habe ich ihn jedenfalls übersehen.</p>
	<p>Dieses Buch kommt nicht mal ansatzweise an seine späteren Werke heran. Auch das gerade erschienene Buch von Zafón &#8220;Fürst des Nebels&#8221; ist ein Frühwerk und kein aktueller Titel von ihm. Ich warte dann jetzt mal lieber auf einen echten neuen Zafón.</p>

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		<title>gelesen: Schrecklich amüsant- aber in Zukunft ohne mich; David Foster Wallace</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin durch Felix Schwenzel in wirres.net auf das Buch aufmerksam geworden. Ich hatte letztes Jahr  &#8220;Unendlicher Spaß&#8221; von David Foster Wallace angefangen und musste nach 1.300 von 1.800 Seiten kapitulieren. So viel genialen Wahnsinn habe ich dann letztlich doch nicht ertragen. Ich kenne viele, die das Buch ebenfalls angefangen haben, ich habe aber noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin durch <a href="http://wirres.net/article/articleview/5573/1/6/">Felix Schwenzel in wirres.net</a> auf das Buch aufmerksam geworden. Ich hatte letztes Jahr  &#8220;Unendlicher Spaß&#8221; von David Foster Wallace angefangen und musste nach 1.300 von 1.800 Seiten kapitulieren. So viel genialen Wahnsinn habe ich dann letztlich doch nicht ertragen. Ich kenne viele, die das Buch ebenfalls angefangen haben, ich habe aber noch niemanden getroffen, der es bis zum Ende geschafft hat. Vielleicht kann sich ja hier mal jemand melden, der hart genug gegen sich selber war und hier beschreiben, wie der Schluss des Buches so war und was es aus ihm gemacht hat.</p>
	<p>Felix Schwenzels Beschreibung klang sehr danach, dass dieses Buch hier deutlich lesbarer sein soll und so bin ich wieder mal der Versuchung für diesen Autor erlegen.</p>
	<p>Es handelt sich um eines der Frühwerke von Foster Wallace, wo sein Wahnsinn noch nicht so weit fortgeschritten war, der ihn letztlich in den Selbstmord trieb. Die Handlung ist sehr einfach. Foster-Wallace macht als Reisejournalist eine Fahrt auf einem Kreuzschiff in der Karibik und schreibt darüber.</p>
	<p>Mein Vorstandskollege <a href="http://andreaswenninger.blogspot.com/">Andreas Wenniger</a> hat direkt nach der Schule eine Zeit lang auf so einem Schiff gearbeitet, so dass mich aufgrund seiner Erzählungen nicht mehr vieles überraschen konnte, was in dem Buch beschrieben wird.</p>
	<p>Foster Wallace hat eine schon fast übersteigerte Wahrnehmungsfähigkeit für menschliche Eigenarten und Schwächen, die er gekonnt niederschreibt. Er macht die Absurdität dieser Tourismusart sehr greifbar und schildert die unmöglichen Arbeitsbedingungen des Personals auf Kreuzfahrten. Dies geschieht allerdings auf eine eher subtile Art.</p>
	<p>Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht und ich habe mir mal gleich zwei weitere Bücher von Foster Wallace besorgt.</p>
	<p>Bewertung ****</p>

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		<title>gelesen: Feindesland &#8211; Oliver Uschmann</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/06/04/gelesen-feindesland-oliver-uschmann/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch hat es mir beim Lesen nicht leicht gemacht. Einerseits habe ich es ausdrücklich als leichte Urlaubslektüre gekauft, andererseits verflacht es doch an einigen Stellen so sehr, dass man unangenehm an die Seichtigkeit der Werke Tommy Jauds (u.a. Resturlaub, Vollidiot, Millionär) erinnert wird. Eigentlich ist es eine sehr düstere Vision, die allerdings durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieses Buch hat es mir beim Lesen nicht leicht gemacht. Einerseits habe ich es ausdrücklich als leichte Urlaubslektüre gekauft, andererseits verflacht es doch an einigen Stellen so sehr, dass man unangenehm an die Seichtigkeit der Werke Tommy Jauds (u.a. Resturlaub, Vollidiot, Millionär) erinnert wird.</p>
	<p>Eigentlich ist es eine sehr düstere Vision, die allerdings durch den speziellen Humor von Uschmann eine sehr eigenartige Stimmung erzeugt, die erst zum Schluss richtig ins Finstere abrutscht. Ich werde hier den Schluss nicht verraten. Mich jedenfalls hat er sehr überrascht.</p>
	<p>Es geht um eine Mischung aus heute bereits realem Berlin und einer nur kurz in die Zukunft gesprungenen Fiktion. 4 akademisch geprägte Lebenskünstler kommen ziemlich pleite in Berlin an und versuchen Arbeit zu finden. Die aktuelle Regierung ist plötzlich schnell im Inkraftsetzen von erstmal völlig absurd klingenden Gesetzen geworden. Man versucht Nachhaltigeit, gesunde Lebensweise, Moral und Antidiskriminierung endlich in den Griff zu bekommen und greift nicht nur per Gesetz, sondern gleich mit Ausweitung der Exekutive durch. Wenn man genau hinsieht, merkt man allerdings, dass diese fiktiven Gesetze nur eine klitzekleine Steigerung des heute bereits bestehenden Rechts darstellen. Ich habe mich schon länger über die Qualität der aktuellen Gesetzgebeung geärgert. Hier wird dieser Wahnsinn der Show-Gesetzgebung literarisch verarbeitet.</p>
	<p>Während man in diesem teilfiktivem Berlin einerseits massiv um die o.g. hehren Werte kümmert, ist man weiter tatenlos gegenüber der Abdankung des Rechtsstaates in ganzen Statdtteilen, die von mafiösen Organisation regiert werden und von allen Einwohnern Schutzgeld erpressen.</p>
	<p>Es entsteht u.a. ein neuer Wirtschaftszweig von Agenturen, welche den auflagengeschüttelten Unternehmen die nun geforderten Quotenmarxisten, Homosexuellen und einarmige Mitarbeiter vermitteln. Wer die aktuellen Erweiterungsgesetze zum Antidiskriminierungsgesetz und die damit verbundene Diskussion in den Unternehmen vor allem zum Thema Pflichtdiversität mitverfolgt, bekommt spätestens beim Lesen dieses Buches eine Gänsehaut.</p>
	<p>Die Unlust Mitarbeitern anständige Gehälter zu zahlen bekommt ebenso ihr Fett weg, wie Werbeagenturen u.v.m.<br />
Es gibt auch eine schöne Beschreibung der Berliner Bloggerszene, in welcher Sascha Lobo beschrieben wird, ohne seinen Namen zu nennen. Er ist trotzdem gut erkennbar. Ohne diese Szene genau zu kennen, kann ich mir vorstellen, dass die Beschreibung einige Treffer enthält.</p>
	<p>Letztlich ist das Buch eine Beschreibung einer dümmlichen faschistoiden Gutmenschendiktatur und zeigt die Folgen auf, wenn Demokratie auf versagende Bildungssysteme trifft.</p>
	<p>Insgesamt finde ich das Buch ziemlich lesenswert.</p>
	<p>Bewertung: ****</p>

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		<title>Buchrezension: Limit &#8211; Frank Schätzing</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/03/21/buchrezension-limit-frank-schatzing/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Rezensionen, die ich mir über das aktuelle Buch von Frank Schätzing vor dem Kauf durchgelesen habe, fielen sehr gemischt aus. Einigen war das Buch zu langatmig. Vor allem die ausführlichen Beschreibungen der naturwissenschaftlichen Grundlagen seien zu lang ausgefallen. Gerade das hatte mich gereizt und so habe ich mich an die 1300 nicht allzu groß bedruckten Seiten gemacht.</p>
	<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich finde dieses Buch großartig. Es ist der beste Science Fiction Roman den ich bislang gelesen habe. Schätzing verbindet hier auf einmalige Weise eine relative komplexe Geschichte mit mehreren parallelen Handlungssträngen, einen sehr gelungenen Spannungsaufbau und eine Beschreibung der Zukunft, die nicht unrealistisch erscheint. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und es komt gerade zum Schluss noch eine Wendung, die zumindest ich garnicht mehr erwartet hätte. Man legt dieses Buch nur sehr ungern zwischendurch wieder aus der Hand.</p>
	<p>Er mischt reale Personen, wie David Bowie mit fiktiven Fuguren, deren reale Vorbilder allerdings deutlich erkennbar sind. So ist z.B. Richard Branson deutlich als Vorbild in der Figur Julian Orley zu erkennen.</p>
	<p>So weit ich das beurteilen kann, ist das Buch hervorragend recherchiert. In den Danksagungen am Schluss bekommt man einen kleinen Eindruck, welche Quellen er genutzt hat hat, um möglichst viel Sachkunde in die Geschichte zu bekommen. Da kommen Astronauten, Physiker, Sinologen, Vorstände von Energieerzeugungsunternehmen, Informatiker, Kriminalisten u.v.m. vor.</p>
	<p>Schätzing geht das Risiko ein, eine relativ nahe Zukunft zu beschreiben. Das macht die Geschichte einerseits fassbarer, andererseits, dürften die meisten seiner Leser den beschriebenen Zeitraum  (2025) noch erleben und damit seine Visionen einer Überprüfung unterziehen können. Aber es ist ja keine Prognose, sondern eine wissenschaftliche Fiktion.</p>
	<p>Das Buch handelt von einem Großunternehmen (welches Orley gehört) , welches mithilfe von geostationären Raumstationen die Idee der Weltraumaufzüge realisiert hat und damit die wirtschaftliche Nutzung von Helium 3 Reserven auf dem Mond ermöglicht. Nebenbei hat das Unternehmen noch einen Fusionsreaktor für Helium 3 entwickelt und damit die Energieprobleme der Menscheit für die nächsten 400 Jahre gelöst. Das hat enorme Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und natürlich auf die Ölindustrie.</p>
	<p>Orley ist mit einer Gruppe von Milliardären und Meinungsmachern auf dem Weg zum Mond, um sie als Investoren zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, dass irgendeine Katastrophe aufzieht.</p>
	<p>Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich an dem Buch gestört haben. Schätzing kann hervorragend konfliktgeladene Dialoge schreiben. Solange aber noch alles in Ordnung ist, haben die Dialoge Rosamunde Pilcher Niveau und schmerzen ein wenig. Glücklicherweise ist nur die ersten 50 Seiten noch alles in Ordnung <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Und ich finde, etwas weniger Gewalt hätte der Geschichte eher genutzt als geschadet.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3462037048&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<item>
		<title>Buchbesprechung: AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen &#8211; Dueck</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2010/02/21/buchbesprechung-aufbrechen-warum-wir-eine-exzellenzgesellschaft-werden-mussen-dueck/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gunter Dueck hat einen neuen Job bei IBM. Er ist jetzt u.a. für Infrastrukturthemen zuständig. Da wundert es wenig, dass Infrastrukturen in seinem neuesten Buch eine wichtige Rolle spielen.</p><br />
<p>Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, was es für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn durch die Automatisierung von Dienstleistungen durch Software in diesem Segement genausos viele Arbeitsplätze wegfallen, wie schon vorher in der Landwirtschaft und dann in der Industrie. Er bietet einen Ausweg aus der drohenden Massenverelendung: Alle müssen Abitur machen und alle müssen studieren!</p><br />
<p>Wir haben schon heute zu wenig Fachkräfte bei Mathematikern, Informatikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Dieser Engpass wird sich weiter verschärfen, wenn nicht bald etwas geschieht. Schließlich müssen noch so viele höchst anspruchsvolle Aufgaben erledigt  werden und das geht nur mit top ausgebildetem Personal.</p><br />
<p>Das Ganze muss noch begleitet werden mit einem massiven flächendeckendem Ausbau der dafür wichtigsten Infrastruktur: dem Breitbandinternet. 1GB/s müssen es mindestens werden.</p><br />
<p>Im Laufe des Buches bekommt man immer mehr Lust auf die Zukunft und verspürt den Drang, diese in dem dort beschriebenen Sinne mit zu gestalten. Ich musste es jedenfalls beim Lesen immer mal wieder weglegen, weil es mich zu neuen Ideen für unser Geschäft inspiriert hat, die ich mir dann erst dringend aufschreiben musste.</p><br />
<p>Bewertung *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3821865148&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft &#8211; Levitin</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Musik spielt bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle. Fast jedes wichtige Ereignis wird irgendwie durch den Einsatz von Musik emotional verstärkt. Nicht einmal im Krieg wird auf Musik verzichtet. Ganze Heere zogen mit Musik in die todbringende Schlacht, heute haben Panzerbesatzungen im Irak iPods dabei, um sich in Kampfstimmung zu bringen. Was ist Musik und warum wirkt sie so stark auf uns?</p>
	<p>Levitin geht auf viele wissenschaftliche Disziplinen ein, die sich mit diesen Fragen befassen. Der Leser erfährt einiges über die physikalischen Grundlagen, mathematische Zusammenhänge, Kognitionspsychologie, neuronale Aspekte, Genetik u.v.m. </p>
	<p>Der Autor ist selber Wissenschaftler und Musiker. Ihm gelingt eine sehr verständliche aber trotzdem nicht zu oberflächliche Bearbeitung des Themas. </p>
	<p>Bewertung: ****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3827420784&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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		<title>Buchrezension: Von Menschen und Ratten &#8211; Lauren Slater</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern. Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Lauren Slater beschreibt in diesem Buch die aus ihrer Sicht wichtigsten Experimente der Psychologie. Sie macht das auf eine ganz besondere Art. Sie beschreibt einerseits die Experimente wie in Filmdrehbüchern.</p>
	<p>Man hat den Eindruck selber dabei zu sein, als beispielsweise das berühmte Milgram Experiment läuft. Damals ging es darum herauszufinden, wie leicht Menschen dazu zu bringen sind, jemanden zu Tode zu quälen. Über 60 Prozent der Probanden haben damals einen vermeindlich schlechten Schüler bei falschen Antworten bis zu einer tödlichen Stromstärke bestraft. Sie wussten nicht, dass der Schüler ein Schauspieler war und dass sie in Wirklichkeit gar keine Stromschläge bekommen haben. Slater beschreibt das mit einer erzählerischen Dichte, dass man beim Lesen körperlich gestresst wird. Natürlich fragt man sich sofort, wie man selber reagiert hätte und hofft insgeheim, dass man zu der Minderheit zählt, die sich letztlich weigert.</p>
	<p>Neben der Dichte der Erzählung macht sie sich immer noch zusätzlich auf die Suche nach den Menschen, die sich diese Experimente ausgedacht haben und zeichnet ein detailliertes Charakterbild, bei dem nicht alle der Berühmtheiten gut weg kommen. Schließlich lässt sie dann noch die Gegner der Experimente und der daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Wort kommen und bringt die vermeintliche Gewissheit dann wieder ins Wanken. Letztlich überlässt sie dem Leser die Entscheidung, was man aus dem Gelesenen für Schlüsse zieht.</p>
	<p>Es werden Experimente zur Autoritätshörigkeit, Sucht, Hilfsverhalten, Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen, Liebe und Psychochirurgie beschrieben.</p>
	<p>Diese Buch ist meiner Meiunung nach völlig zu Recht 2005 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt worden und hat zahlreiche weitere Preise gewonnen. Slater gehört in die Liga der besten lebenden populärwissenschaftlichen Schriftsteller der Welt, die viel dazu beitragen, dass wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Bevölkerung finden.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as1&#38;asins=3407221878&#38;fc1=000000&#38;IS2=1&#38;lt1=_blank&#38;m=amazon&#38;lc1=0000FF&#38;bc1=000000&#38;bg1=FFFFFF&#38;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


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