<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frank Roebers &#187; Enterprise 2.0</title>
	<atom:link href="http://www.frank-roebers.de/category/enterprise-2-0/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.frank-roebers.de</link>
	<description>mein digitales Leben</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Jan 2012 08:42:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>gelesen: Tribal Leadership: Leveraging Natural Groups to Build a Thriving Organization &#8211; Logan, King</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2011/04/11/gelesen-tribal-leadership-leveraging-natural-groups-to-build-a-thriving-organization-logan-king/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2011/04/11/gelesen-tribal-leadership-leveraging-natural-groups-to-build-a-thriving-organization-logan-king/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 06:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlose Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=1173</guid>
		<description><![CDATA[Das ist eins der Bücher, um die ich normalerweise einen Bogen gemacht hätte. Sowohl der Titel als auch die Klappentexte klingen zu sehr nach einem weiteren völlig beliebigen Managementmodell, was einen nicht wirklich weiterbringt. Meistens geht das schief, wenn sich Autoren auf die Suche nach Erfolgsfaktoren von Unternehmen machen. Was mich dann doch neugierig gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das ist eins der Bücher, um die ich normalerweise einen Bogen gemacht hätte. Sowohl der Titel als auch die Klappentexte klingen zu sehr nach einem weiteren völlig beliebigen Managementmodell, was einen nicht wirklich weiterbringt. Meistens geht das schief, wenn sich Autoren auf die Suche nach Erfolgsfaktoren von Unternehmen machen.</p>
	<p>Was mich dann doch neugierig gemacht hat, ist die mehrfache Erwähnung in <a href="http://www.frank-roebers.de/2011/03/24/gelesen-delivering-happiness-a-path-to-profits-passion-and-purpose-hsieh/">Zappos &#8211; Delivering Happiness</a> und eine dringende Empfehlung von <a href="http://www.e-ffectivity.biz/?page_id=76">Martin Weiß</a>, der mich zurzeit bei der Überarbeitung des SYNAXON Leitbildes unterstützt. Bevor ich dann das Buch gekauft habe, hatte ich mir einen Kurzvortrag von David Logan zu seinem 5 Stufen Modell der Führung angesehen. </p>
	<p><object width="334" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param> <param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DavidLogan_2009-medium.flv&#38;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DavidLogan-2009.embed_thumbnail.jpg&#38;vw=320&#38;vh=240&#38;ap=0&#38;ti=651&#38;lang=eng&#38;introDuration=15330&#38;adDuration=4000&#38;postAdDuration=830&#38;adKeys=talk=david_logan_on_tribal_leadership;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=the_rise_of_collaboration;event=The+Rise+of+Collaboration;tag=Business;tag=Culture;tag=communication;tag=leadership;tag=society;&#38;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="334" height="326" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DavidLogan_2009-medium.flv&#38;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DavidLogan-2009.embed_thumbnail.jpg&#38;vw=320&#38;vh=240&#38;ap=0&#38;ti=651&#38;lang=eng&#38;introDuration=15330&#38;adDuration=4000&#38;postAdDuration=830&#38;adKeys=talk=david_logan_on_tribal_leadership;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=the_rise_of_collaboration;event=The+Rise+of+Collaboration;tag=Business;tag=Culture;tag=communication;tag=leadership;tag=society;"></embed></object></p>
	<p>Ich war sofort angefixt. Das Modell deckt sich mit meinen eigenen Beobachtungen und scheint auf Anhieb geeignet, um eine Organisation weiter zu entwickeln.</p>
	<p>Ich finde das Buch insgesamt etwas zu langatmig. Das ändert aber nichts daran, dass ich das 5 Stufen Modell der beiden für das Beste zur Zeit Verfügbare halte.</p>
	<p>Neben vielen Geschichten zu Unternehmen und Menschen in den einzelnen Stufen findet man in dem Buch eine Menge praktischer Hilfen, was es möglich macht, ohne weitere Quellen mit dem Modell zu arbeiten.</p>
	<p>MIr gefällt besonders, dass die Autoren, ihre Methode der zugrundeliegenden Studie detailliert beschreiben und auch mal eine P-Wert einer Signifikanzanalyse bringen. Das ist für Six Sigma Fans natürlich großartig.</p>
	<p>Bewertung: *****</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#38;bc1=000000&#38;IS2=1&#38;bg1=FFFFFF&#38;fc1=000000&#38;lc1=0000FF&#38;t=frankroebers-21&#38;o=3&#38;p=8&#38;l=as4&#38;m=amazon&#38;f=ifr&#38;ref=ss_til&#38;asins=0061251305" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2011/04/11/gelesen-tribal-leadership-leveraging-natural-groups-to-build-a-thriving-organization-logan-king/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Free &#8211; Chris Anderson, meine Eindrücke</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/10/04/free-chris-anderson-meine-eindrucke/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/10/04/free-chris-anderson-meine-eindrucke/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen für Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=930</guid>
		<description><![CDATA[Sein Vorgängerbuch &#8220;The Longtail&#8221; gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war. Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sein Vorgängerbuch <a href="http://www.frank-roebers.de/2006/11/04/the-long-tail-chris-anderson/">&#8220;The Longtail&#8221;</a> gehört meiner Meinung nach zu den Klassikern der Bücher über das Internetgeschäft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk &#8220;Free&#8221;. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, &#8220;Free&#8221; ist nicht so stark und bahnbrechend, wie es &#8220;The Longtail&#8221; war.</p>
	<p>Er befasst sich wieder mit den Auswirkungen abnehmender Grenzkosten in der digitalen Welt. Eine Wertschöpfungskette nach der anderen wird durch die Digitalisierung zerstört. Die Frage ist, ob und welche neuen Möglichkeiten sich ergeben, trotzdem auch in Zukunft mit digitalen Inhalten Geld zu verdienen. Man liest in dem Buch nichts wirklich Neues. Die von ihm beschriebenen Strategien, wie man auch in den neuen &#8220;Freeconomics&#8221; Geld verdienen kann, konnte man an vielen anderen Stellen schon nachlesen, nicht zuletzt auch im Piratenwiki.</p>
	<p>Das Buch ist höchstens für die Leser noch interessant, die sich noch nie mit diesem Thema befasst haben.</p>
	<p>Als Fazit bleibt, dass es zunehmend schwerer werden wird, mit Bits&#038;Bytes allein Geld zu verdienen. Die Wertschöpfung wird sich immer stärker in Richtung der aus den Werken abgeleiteten Dienstleistungen bewegen. Ansonsten wird man auf Freemium Modelle oder Quersubventionen aus Werbeeinnahmen ausweichen müssen.</p>
	<p>Das ist allerdings kein Grund zum Pessimismus. Dieser neue Markt ist schon heute riesig und er wird noch weiter wachsen. Bereits heute dürften beispielsweise im deutschen IT-Mittelstand Umsätze aus Lizenzeinnahmen für digitale Güter deutlich kleiner sein, als die Einnahmen die sich aus der Individualisierung, der Wartung und laufenden Betreuung von Software bewegen.</p>
	<p>Richtig hart wird es wohl nur für die großen Unternehmen werden, die sich einfach nicht auf diese neuen Herausforderungen einlassen wollen und statt dessen nach dem Gesetzgeber rufen. Da sind Anderson und ich einer Meinung: Selbst die hartnäckigsten Kriminalisierungsbestrebungen werden den Trend nicht aufhalten können, dass die meisten digitalen Güter kostenlos im Netz verfügbar sein werden.</p>
	<p>Bewertung: ***</p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=frankroebers-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3593390884&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/10/04/free-chris-anderson-meine-eindrucke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist Twitter die Geriatrie Abteilung des Internets? Ergebnis meiner kleinen Laienempirie</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/06/23/ist-twitter-die-geriatrie-abteilung-des-internets-ergebnis-meiner-kleine-laienempirie/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/06/23/ist-twitter-die-geriatrie-abteilung-des-internets-ergebnis-meiner-kleine-laienempirie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensorganisation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=397</guid>
		<description><![CDATA[Ich bekomme immer zu hören, dass meine Generation (die ich jetzt mal willkürlich als die 35-45 jährigen definiere) im Gegensatz zu den sogenannten Digital Natives total rückständig bei der Nutzung von Web 2.0 sei. Diese jungen Menschen sind schließlich im Gegensatz zu uns mit dem Internet aufgewachsen und hätten deswegen einen total intuitiven und genialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bekomme immer zu hören, dass meine Generation (die ich jetzt mal willkürlich als die 35-45 jährigen definiere) im Gegensatz zu den sogenannten Digital Natives total rückständig bei der Nutzung von Web 2.0 sei. Diese jungen Menschen sind schließlich im Gegensatz zu uns mit dem Internet aufgewachsen und hätten deswegen einen total intuitiven und genialen Umgang mit den im Internet zur Verüfgung stehenden Werkzeugen.</p>
	<p>Die ersten Zweifel schlichen sich bei mir ein, als ich ein wenig die Rap-Kapelle meines Cousins &#8220;<a href="http://premiumleague.ning.com/">Premium League</a>&#8221; unterstützt und beraten habe. Die Jungs sind zwischen 20-25 Jahre alt. Ich war schon nach kurzer Zeit ein wenig irritiert. Als ich vorgeschlagen habe, eine Bandseite gleich als Social Network bei ning einzurichten, erntete ich ziemliche Ratlosigkeit. Das Thema bloggen saß auch nicht so recht und ich konnte sie bis heute nicht so recht motivieren, dass als festes Kommunikationswerkzeug mit den Fans zu nutzen. Das ging immer genau so lange gut, wie ich druckvoll an die Segnungen der Bloggerei erinnert habe. Wenn ich auch nur 2 Wochen nix sage, wird auch nicht mehr gebloggt. Twitter habe ich einmal angesprochen und den erwiderten Gesichtsausdruck zum Anlass genommen, dass Thema nicht noch mal anzusprechen.</p>
	<p><span id="more-397"></span>Die Fans sind da übrigens nicht deutlich anders. Die sind überwiegend noch jünger als die Band, nutzen aber nur widerwillig die Segnungen des Web 2.0.</p>
	<p>Kurze Zeit später hatte ich die Ehre als Gastdozent an der FHM Bielefeld eine 9 stündige Vorlesungsreihe zum Thema Web 2.0 Enterprise 2.0 halten zu dürfen. Da saßen immer so um die 100 Studenten und ca. 20 Mitarbeiter der SYNAXON. Bei den Studenten handelt es sich ausschließlich un diese Digital Natives.</p>
	<p>In der Vorlesung habe ich eine Menge Web 2.0 Werkzeuge vorgestellt, <a href="http://prezi.com/32451/">wie man hier sehen kann</a>. Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich die Studenten damit wahnsinnig langweilen würde und spätestens bei last.fm der Hinweis kommt: Ist schon gut, Meister, erzähl mal was Neues!</p>
	<p>Ich habe dann bei jedem Werkzeug gefragt, wer das aktiv oder passiv nutzt. Die Ergebnisse sind erhellend (hier sind unsere Mitarbeiter jetzt wieder herausgerechnet, die kannten nämlich tatsächlich schon das Meiste). Hier ist eine kleine Stichprobe:<br />
<ul><br />
<li>Wer hat schon mal einen Artikel bei Wikipedia editiert? Antwort: 3 Studenten</li><br />
<li>Wer kennt last.fm? (niemand)</li><br />
<li>Wer bloggt? (4 Studenten)</li><br />
<li>Wer nutzt Twitter (5 Studenten)</li><br />
</ul><br />
Nun kann man natürlich sagen, die Stichproben sind zu klein. Aber spätestens seit dem letzten Wochenende habe ich brauchbarere Stichprobengrößen. Ich war zusammen mit <a href="http://twitter.com/DirkRoebers">meinem Bruder</a> (über 35 Jahre alt) und dem Meistermikroblogger <a href="http://twitter.com/LeSven">LeSven</a> (über 30 Jahre) auf dem Hurricane Festival in Scheeßel.</p>
	<p>Dort waren 70.000 Besucher. Meine Schätzung der Altersverteilung:<br />
<ul><br />
<li>Durchschnitt: 23 Jahre</li><br />
<li>Besucher über 30 Jahre :10%</li><br />
<li>Besucher über 40 Jahre: 5%</li><br />
</ul><br />
Da hatte ich gedacht, da wird gebloggt und getwittert, bis die nicht weit entfernte Heide wackelt. Aber: Fehlanzeige!</p>
	<p>Die einzigen, die dort gewtittert haben waren LeSven und ich. Und wir haben mehrfach erfolglos Twitter abgesucht, weil wir dachten, da könnte man ja gleich ein fröhliches Twittertreffen spontan organisieren. Das hatte sich aber zügig erledigt.</p>
	<p>Die zahlreich erschienene Jugend hatte dort deutlich Wichtigeres zu erledigen: Sex, Drugs &#038; RocknRoll. Da musste Twitter zurückstecken. Ich habe übrigens auch keine Zuschauerblogbeiträge gefunden.</p>
	<p>Twitter scheint, wie viele andere Web 2.0 Werkzeuge ein Refugium für rüstig gebliebene Mittelalte zu sein. Ich finde das ürbigens gar nicht schlecht. Irgendwas im Netz müssen wir auch besser können, als die Kiddies finde ich. Ees reicht schon, wenn die uns bei Counterstrike oder Battlefield immer schon nach 3/100 Sekunden raushauen.</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/06/23/ist-twitter-die-geriatrie-abteilung-des-internets-ergebnis-meiner-kleine-laienempirie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Knol und Wikipedia &#8211; ein Selbstversuch</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/05/28/knol-und-wikipedia-ein-selbstversuch/</link>
		<comments>http://www.frank-roebers.de/2009/05/28/knol-und-wikipedia-ein-selbstversuch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[Seit einigen Monaten betreibt Google mit Knol eine Wettbewerbsplattform zu Wikipedia vorerst noch im Beta-Stadium. Die beiden Projekte haben durchaus ähnliche Ziele und deswegen lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Gemeinsamkeiten, die Unterschiede und vor allem auf die Vor- und Nachteile zu werfen. Was sofort auffällt, ist dass Knol nicht mal ansatzweise so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Seit einigen Monaten betreibt Google mit Knol eine Wettbewerbsplattform zu Wikipedia vorerst noch im Beta-Stadium. Die beiden Projekte haben durchaus ähnliche Ziele und deswegen lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Gemeinsamkeiten, die Unterschiede und vor allem auf die Vor- und Nachteile zu werfen.</p>
	<p>Was sofort auffällt, ist dass Knol nicht mal ansatzweise so transparent ist, wie Wikipedia. Man kann nicht so ohne Weiteres einfach mal nachschauen, wieviele Nutzer Knol hat, was die letzten Bearbeitungen waren und wie viele Artikel es überhaupt auf Knol gibt. Beim Einstieg über die Themenportale findet man nur sehr fragementarisch Inhalte. Es scheint überhaupt so zu sein, dass eine systematische Einordnung des dort gespeicherten Wissens nicht so eine herausragende Rolle spielt.</p>
	<p>Wikipedia hingegen ist sehr transparent. Über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Statistik">Spezialseite &#8220;Statistik&#8221;</a> und über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Letzte_%C3%84nderungen">&#8220;Letze Änderungen&#8221;</a>, sowie zahlreiche andere Seiten kann man sehr deutlich sehen, wie aktiv und dynamisch Wikipedia ist. Ich nehme mal an, dass Knol hier bei einem direktem Vergleich der Zahlen so schlecht abschneiden würde, dass man das lieber nicht veröffentlicht sehen möchte.</p>
	<p><span id="more-5"></span></p>
	<p>Im Gegensatz zu Wikipedia ist Knol sehr viel stärker auf die Autoren ausgerichtet. Diese bekommen nicht nur umfangreichere Möglichkeiten, sich darzustellen, sondern sie bekommen vor allem das Recht zu entscheiden, ob irgendjemand an dem Artikel mitarbeiten darf. Man wirbt hier wohl vor allem um Experten, die selber die Qualitätssicherung in die Hand nehmen möchten, als der Wikipedia-Gemeinde die Kontrolle zu übergeben. Das sind die Steuerungsmöglichkeiten der Autoren bei Knol, man kann wählen:<br />
<ul><br />
<li>unter welcher Lizenz man den Artikel stellen möchte. Hierbei stehen alle Varianten der <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons Lizenz</a> zur Verfügung, man kann sich aber auch auf das Urheberrecht (Copyright) zurückziehen. Das dürfte vor allem für Buchautoren interessant sein, die von ihren Werken leben möchten.</li><br />
<li>man kann gleich Adsense zu seinen Artikel schalten lassen</li><br />
<li>ob der Artikel wie bei Wikipedia offen durch jeden zu barbeiten ist oder nur moderiert oder gar nicht durch Dritte</li><br />
<li>für ganz Ängstliche besteht sogar die Möglichkeit, Kommentare moderieren zu lassen.</li><br />
<li>Kommentare können gelöscht, gesperrt, oder gemeldet werden</li><br />
<li>sogar Kommentatoren kann man einzeln sperren</li><br />
</ul><br />
Knol gibt also seine Autoren eine Kontrolle, die man von Wikipedia nicht zugesprochen bekommt.</p>
	<p>Es gibt einen weiteren ganz wesentlichen Unterschied. Man hat bei Knol deutlich weniger Einschränkungen, was die zu publizierenden Inhalte angeht. Natürlich ist auch auf knol strafrechtlich Relevantes ausgeschlossen. Aber Werbung für Unternehmen und Dienstleistungen sind ausdrücklich erlaubt. In den <a href="http://knol.google.com/k/-/-/si57lahl1w25/13_de#">Inhaltsrichtlinien </a>heißt es u.a:<br />
<p style="text-align: left;"><strong>KOMMERZIELLE AKTIVITÄTEN:</strong><strong><span> Sie können Knol-Artikel verwenden, um Artikel für Ihr Unternehmen zu erstellen oder in Artikeln für legale Produkte oder Dienstleistungen zu werben, die nicht anderweitig gegen unsere Inhaltsrichtlinien oder Nutzungsbedingungen verstoßen.<br />
</span></strong></p>
	<p>Zitatende</p>
	<p>Es kommen dann zwar noch einige schon fast selbstverständliche Einschränkungen, aber im Wesentlichen gibt es hier eine Werbeerlaubnis. Während bei Wikipedia schon mit schon fast religiös anmutendem Eifer um die Relevanzkriterien gerungen wird (siehe u.a. auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:WikipediaMaster/L%C3%B6schmafia">Nutzerseite des Wikipedianers Wikipediamaster</a>), herrscht in diesem Punkt bei Knol weitgehende Freiheit.</p>
	<p>Nach meiner ersten Einschätzung führt dies überwiegend zu deutlich schlechterer Qualität. Die Autoren unterwerfen sich zum großen Teil nicht der Qualitätssicherung der großen Nutzergemeinde, sondern schützen ihre Werke vor Veränderungen. Und damit verhindern sie etwas, was bei Wikipedia zu außerordentlicher Qualität führt. Es hat kaum noch jemand Lust, um Erlaubnis zu fragen, bevor man Änderungen durchführen darf. Es unterbleibt dann einfach. Ich werde jetzt hier nicht auf einzelen Autoren oder Artikeln herumhacken, aber man sieht sehr schnell, dass es ein großer Teil der Artikel bei Knol so nicht bei Wikipedia geben würde. Und das ist ausdrücklich nicht als Vorteil gemeint. Bei vergleichbaren Themen schneiden die Inhalte bei Knol meiner Meinung nach deutlich schlechter ab. Es gibt natürlich schillernde Ausnahmen. Die <a href="http://knol.google.com/k/mario-fischer/-/3dxpg444ao0ss/0#knols">Inhalte von Mario Fischer </a>beispielsweise sind von gewohnter Qualität.</p>
	<p>Ich würde deswegen behaupten, dass der Wettbewerb hinsichtlich der Qualität für Informationssuchende aufgrund dieser mechanischen Unterschiede für immer zu Gunsten Wikipedia entschieden sein dürfte.</p>
	<p>Ich komme deswegen zu dem Ergebnis, dass man Knol nicht so sehr als Wettbewerber, sondern eher als personenfokussierte Ergänzug zu Wikipedia sehen sollte. Und als solche spielt Knol einige Stärken aus. Manchmal interesiert einen ja tatsächlich explizit die Meinung eines bestimmten Autors oder Autorenteams zu einem Thema und da ist Knol wirklich stark.</p>
	<p>Was einem als Autor sehr viel Freude macht, ist der Editor. Der ist einfach Top. Auch wenn es für Wikipedia mittlerweile  WYSIWYG Editoren gibt, die sind der reinste Murks gegen das was Knol zu bieten hat.</p>
	<p>Knol bietet einem eine sehr komfortable Schutzzone, in der man zwar öffentlich, aber nicht gleich dem manchmal rauen  Wind der Wikipedia-Gemeinde ausgesetzt, Meinungen, Modelle und Theorien ausprobieren kann. Ich habe Knol mit <a href="http://knol.google.com/k/frank-roebers/enterprise-20/3rhwkpqeejpso/1#view">einem Artikel zu Enterprise 2.0</a> ausprobiert. Bevor ich die doch sehr stark von den gängigen Definitionen abweichende Meinung in Wikipedia poste, kann ich hier erstmal in einem kleineren und von mir angestoßenen Kreis moderiert arbeiten. Das Ergebnis kann dann später immer noch bei Wikipedia in die Diskussion geworfen werden.</p>
	<p><strong>Fazit</strong>:</p>
	<p>Knol ist für Autoren besser geeignet, sich selber darzustellen und sehr stark die Ergebnisse ihrer Arbeit zu kontrollieren. Für Informationssuchende ist Wikipedia meiner Meinung nach das deutlich bessere Werkzeug, es sei denn man interessiert sich explizit für die Arbeiten eines bestimmten Autors und nicht so sehr für abgesichertes Wissen. Ich war und bleibe ein Riesenfreund von Wikipedia, Knol hat mich aber auch begeistert und ich werde es gelegentlich weiter verwenden.</p></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.frank-roebers.de/2009/05/28/knol-und-wikipedia-ein-selbstversuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

