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	<title>Kommentare zu: Mein Vorschlag zur Novellierung des Urheberrechts</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 Nov 2011 15:32:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Frank Roebers</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3264</link>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 08:35:47 +0000</pubDate>
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		<description>@jamasi: deswegen lautet mein Vorschlag ja auch freiwillige kollektive Lizenz. Das ist was deutlich anderes als die oft diskutierte Kulturflatrate. Ich würde die nutzen und auch bezahlen. In diese Richtung geht die von mir heute genutzte Napster Flatrate. Ich finde es aber richtig bescheuert, dass ich hier bezahle und dann mit einem schwachsinnigen DRM rumkämpfen muss. Ich bin auch für freie Kopierbarkeit (in Stufe 2, die meinetwegen auch sehr schnell eintreten kann), aber eben nur zu Privatzwecken. Sobald jemand selber mit fremden Werken Geld verdienen will, soll er wieder eingeschränkt und zur Kasse gebeten werden dürfen. Aber auch hier muss ein anderer Weg gefunden werden als der heute praktizierte. Ich plädiere hier ebenfalls für eine deutliche Einschränkung der Urheberrechte in Richtung: Zahlungspflicht ja, aber dann freie Verwendung. Im Gegensatz zur privaten Nutzung als Pflicht und nicht als freiwillige Lizenz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jamasi: deswegen lautet mein Vorschlag ja auch freiwillige kollektive Lizenz. Das ist was deutlich anderes als die oft diskutierte Kulturflatrate. Ich würde die nutzen und auch bezahlen. In diese Richtung geht die von mir heute genutzte Napster Flatrate. Ich finde es aber richtig bescheuert, dass ich hier bezahle und dann mit einem schwachsinnigen DRM rumkämpfen muss. Ich bin auch für freie Kopierbarkeit (in Stufe 2, die meinetwegen auch sehr schnell eintreten kann), aber eben nur zu Privatzwecken. Sobald jemand selber mit fremden Werken Geld verdienen will, soll er wieder eingeschränkt und zur Kasse gebeten werden dürfen. Aber auch hier muss ein anderer Weg gefunden werden als der heute praktizierte. Ich plädiere hier ebenfalls für eine deutliche Einschränkung der Urheberrechte in Richtung: Zahlungspflicht ja, aber dann freie Verwendung. Im Gegensatz zur privaten Nutzung als Pflicht und nicht als freiwillige Lizenz.</p>
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	<item>
		<title>Von: jamasi</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3262</link>
		<dc:creator>jamasi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 22:18:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank: Super, wenn du Kommerz magst. Es wird dich keiner daran hindern die von die favourisierten Künstler z.B. durch Spenden oder das Kaufen von Produkten zu unterstützen. Ich sehe allerdings nicht ein, weswegen die Netzgemeinschaft dies als Kollektiv tun sollte als Entschädigung für nie da gewesene mögliche Gewinne.

Gerade ein radikaler Schnitt wäre da aus meiner Sicht ehrlich. Digitale Güter sind per se zum Nullkostenpreis reproduzierbar. Jede weitere Wertzuweisung kann darüber hinaus aus meiner Sicht nur freiwillig erfolgen. Hier sollte der Staat aktiv werden und z.B. eine Alternative zu Paypal für Micropayment schaffen, die 100% der Spenden beim Künstler ankommen läßt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank: Super, wenn du Kommerz magst. Es wird dich keiner daran hindern die von die favourisierten Künstler z.B. durch Spenden oder das Kaufen von Produkten zu unterstützen. Ich sehe allerdings nicht ein, weswegen die Netzgemeinschaft dies als Kollektiv tun sollte als Entschädigung für nie da gewesene mögliche Gewinne.</p>
<p>Gerade ein radikaler Schnitt wäre da aus meiner Sicht ehrlich. Digitale Güter sind per se zum Nullkostenpreis reproduzierbar. Jede weitere Wertzuweisung kann darüber hinaus aus meiner Sicht nur freiwillig erfolgen. Hier sollte der Staat aktiv werden und z.B. eine Alternative zu Paypal für Micropayment schaffen, die 100% der Spenden beim Künstler ankommen läßt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3260</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:12:30 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;NICHT kommerziell&quot; soll nicht durchgestrichen sein. Keine Ahnung warum er das gemacht hat!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;NICHT kommerziell&#8221; soll nicht durchgestrichen sein. Keine Ahnung warum er das gemacht hat!</p>
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		<title>Von: Hans</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3259</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:09:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Jan Also erstmal habe ich die Private Kopie ohne Weitergabe an dritte überhaupt nicht berührt. Die soll völlig frei mögliche sein! Selbstverständlich! Aber danke für den Hinweis ;)

Ich sehe da keinerlei Bürokratie, wenn ich als Verteiler die Datei selbst unberührt lass und angebe, von wem ich meine Datei habe. Selbst die Creative Commons verlangt häufig, den Urheber eines Werkes anzugeben. So viel Verantwortung wird ein Filesharer noch aufbringen können! Um aber nochmal darauf Aufmerksam zu machen was ich meinte: Ich beziehe mich dabei alleine auf die freie unbeschränkte Zugänglichkeit über das Internet! Das Teilen auf Schulhöfen über Handy, das Brennen von CDs und deren Weitergabe soll gar nicht davon betroffen sein. Wenn der Urheber allerdings fragt, voher du ein Werk hast musst du das zurückverfolgbar machen können. Denn das ist das gute Recht eines Urhebers, zu wissen welche Wege SEINE Werke gehen! Und sei es nur zu Marktforschungszwecken. Aber so viele Rechte muss man dem Urheber einfach eingestehen.
Bei der Creative Commons ist es auch nicht wesentlich anders gedacht.

Ich bleibe dabei. Eine zentrale Verwaltung des Urheberrechts ist unnötig, da ich als Urheber ohnehin verpflichtet werden soll mir Gedanken über die Lizensierung zu machen. Über den Vertriebsweg, und sei es in der Datei selbst als Meta-Tag, ist es ein leichtes diese Lizenz mitzuliefern. Und auch hier ergibt dann das unverändert lassen der Datei wiederum einen Sinn.

Das Weitergeben von Dateien ohne Lizenzangabe über das Internet soll nicht erlaubt sein! Da ich als Verbraucher davon ausgehen soll, dass eine Datei ohne Lizenzangabe auch Lizenzfrei ist! Die Verantwortung muss also beim Sharer liegen, und das ist wirklich nicht zu viel verlangt.

Bei Weitergabe auf Schulhöfen, bzw die weitergabe Offline soll allerdings so formlos wie möglich sein. Daher muss man hier als Verbraucher generell davon ausgehen, dass eine Datei nicht lizenzfrei ist.


Nochmal auf den Punkt:
Als Urheber: Lizenz muss mit, ansonsten gilt Lizenzfreiheit, d.h. die Datei darf -NICHT kommerziell- frei weiterverarbeitet und weiterverbreitet werden.

Als Verteiler: Lizenz des Urhebers muss mit, ansonsten illegal, da der Verbraucher von Lizenzfreiheit ausgehen soll, wenn keine Lizenz beiliegt. Für -NICHT kommerzielle- Weiterverbreitung und Verarbeitung haftet der Verteiler.

Soll das Werk kommerziell verwendet werden gilt generell die Rücksprachepflicht mit dem Urheber.


Der Unterschied zwischen Offline- und Onlineweitergabe ergibt bei genauerer Betrachtung keinen sinn.

Man sollte unterscheiden zwischen

&quot;für jedermann zugänglich, ohne direkt Rücksprachemöglichkeit&quot;: Beispielsweise Online, oder aber auch eventuell auf Lanpartys wo eine Festplatte frei herum gereicht wird: Die Lizenz des Urhebers muss mit mitgegeben werden. Ich agiere als Verteiler (s.o)!


&quot;direkte Weitergabe mit direkter Rücksprachemöglichkeit&quot;: Beispielsweise Mündlich oder schriftlich mit direktem Ansprechen (Vor und Zuname) des Empfängers. Generell geht man davon aus, dass Vor- und Zuname voneinander Bekannt sind (Freundschaftsvermutung), daher ist eine explizite Nennung beim tausch nicht nötig. Das ganze geschieht also Formlos. Als Empfänger muss ich jedoch IMMER wissen, wie meine Quelle heißt und diese bei Anfrage des Urhebers auch nennen können!


Das ganze ist sicher noch eine riesige Baustelle, das ist mir klar ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jan Also erstmal habe ich die Private Kopie ohne Weitergabe an dritte überhaupt nicht berührt. Die soll völlig frei mögliche sein! Selbstverständlich! Aber danke für den Hinweis <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich sehe da keinerlei Bürokratie, wenn ich als Verteiler die Datei selbst unberührt lass und angebe, von wem ich meine Datei habe. Selbst die Creative Commons verlangt häufig, den Urheber eines Werkes anzugeben. So viel Verantwortung wird ein Filesharer noch aufbringen können! Um aber nochmal darauf Aufmerksam zu machen was ich meinte: Ich beziehe mich dabei alleine auf die freie unbeschränkte Zugänglichkeit über das Internet! Das Teilen auf Schulhöfen über Handy, das Brennen von CDs und deren Weitergabe soll gar nicht davon betroffen sein. Wenn der Urheber allerdings fragt, voher du ein Werk hast musst du das zurückverfolgbar machen können. Denn das ist das gute Recht eines Urhebers, zu wissen welche Wege SEINE Werke gehen! Und sei es nur zu Marktforschungszwecken. Aber so viele Rechte muss man dem Urheber einfach eingestehen.<br />
Bei der Creative Commons ist es auch nicht wesentlich anders gedacht.</p>
<p>Ich bleibe dabei. Eine zentrale Verwaltung des Urheberrechts ist unnötig, da ich als Urheber ohnehin verpflichtet werden soll mir Gedanken über die Lizensierung zu machen. Über den Vertriebsweg, und sei es in der Datei selbst als Meta-Tag, ist es ein leichtes diese Lizenz mitzuliefern. Und auch hier ergibt dann das unverändert lassen der Datei wiederum einen Sinn.</p>
<p>Das Weitergeben von Dateien ohne Lizenzangabe über das Internet soll nicht erlaubt sein! Da ich als Verbraucher davon ausgehen soll, dass eine Datei ohne Lizenzangabe auch Lizenzfrei ist! Die Verantwortung muss also beim Sharer liegen, und das ist wirklich nicht zu viel verlangt.</p>
<p>Bei Weitergabe auf Schulhöfen, bzw die weitergabe Offline soll allerdings so formlos wie möglich sein. Daher muss man hier als Verbraucher generell davon ausgehen, dass eine Datei nicht lizenzfrei ist.</p>
<p>Nochmal auf den Punkt:<br />
Als Urheber: Lizenz muss mit, ansonsten gilt Lizenzfreiheit, d.h. die Datei darf <del>NICHT kommerziell</del> frei weiterverarbeitet und weiterverbreitet werden.</p>
<p>Als Verteiler: Lizenz des Urhebers muss mit, ansonsten illegal, da der Verbraucher von Lizenzfreiheit ausgehen soll, wenn keine Lizenz beiliegt. Für <del>NICHT kommerzielle</del> Weiterverbreitung und Verarbeitung haftet der Verteiler.</p>
<p>Soll das Werk kommerziell verwendet werden gilt generell die Rücksprachepflicht mit dem Urheber.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Offline- und Onlineweitergabe ergibt bei genauerer Betrachtung keinen sinn.</p>
<p>Man sollte unterscheiden zwischen</p>
<p>&#8220;für jedermann zugänglich, ohne direkt Rücksprachemöglichkeit&#8221;: Beispielsweise Online, oder aber auch eventuell auf Lanpartys wo eine Festplatte frei herum gereicht wird: Die Lizenz des Urhebers muss mit mitgegeben werden. Ich agiere als Verteiler (s.o)!</p>
<p>&#8220;direkte Weitergabe mit direkter Rücksprachemöglichkeit&#8221;: Beispielsweise Mündlich oder schriftlich mit direktem Ansprechen (Vor und Zuname) des Empfängers. Generell geht man davon aus, dass Vor- und Zuname voneinander Bekannt sind (Freundschaftsvermutung), daher ist eine explizite Nennung beim tausch nicht nötig. Das ganze geschieht also Formlos. Als Empfänger muss ich jedoch IMMER wissen, wie meine Quelle heißt und diese bei Anfrage des Urhebers auch nennen können!</p>
<p>Das ganze ist sicher noch eine riesige Baustelle, das ist mir klar <img src='http://www.frank-roebers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Roebers</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3257</link>
		<dc:creator>Frank Roebers</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 06:55:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hans: Ich würde die Beantragung des Urheberrechts so formlos und automatisiert, wie möglich machen. Es soll keine Prüfungen geben, ob es sich überhaupt um ein schutzfähiges Werk handelt. Aber in der Tat, vielleicht würde es auch ausreichen, wenn der Urheber nur selber kennzeichnet, wenn er Schutz haben möchte. Mein Vorschlag würde aufgrund der Gebühr nur dafür sorgen, dass noch zusätzlich ein Entscheidungsprozesss abverlangt wird, ob sich ein Schutz wirtschaftlich lohnt. Ich habe nicht verstanden, an welcher Stelle in bezug auf Filesharing unvollständidg ist. Ich habe die Regeln beschrieben. Was fehlt Dir hier? Ansonsten teile ich vor allem Deine Ausführungen in der Antwort zu jamasi. 
@jamasi: Ich liebe kommerzielle Kunst. Sie ist sehr oft in der Qualität der nicht kommerziellen Kunst überlegen, weil sie Berufskünstler möglich macht, die sich auf ihre Kunst konzentrieren können. Und ich glaube, dass Verwertungsgesellschaften, wie Musiklabels durchaus ihre Berechtigung haben, nur nicht in der Form, in der sie heute wahrgenommen wird. Selbst wenn man als Künstler im Internet die Vermarktung selber in die Hand nehmen kann: Nicht jeder kann und will das. Außerdem ist die Vorfinanzierungsfuntion der Labels nicht zu unterschätzen. Viele Künstler wären gar nicht in der Lage aufwändige Produktionen zu finanzieren. Das die Labels in der heutige Verfassung völlig neben der Spur sind, sehe ich aber auch so. Es wird aber wahrscheinlich immer Unternehmen geben, die sich mit einzelnen Funktionen der Verwertung und Finanzierung von Kunst befassen werden und ich würde das begrüßen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans: Ich würde die Beantragung des Urheberrechts so formlos und automatisiert, wie möglich machen. Es soll keine Prüfungen geben, ob es sich überhaupt um ein schutzfähiges Werk handelt. Aber in der Tat, vielleicht würde es auch ausreichen, wenn der Urheber nur selber kennzeichnet, wenn er Schutz haben möchte. Mein Vorschlag würde aufgrund der Gebühr nur dafür sorgen, dass noch zusätzlich ein Entscheidungsprozesss abverlangt wird, ob sich ein Schutz wirtschaftlich lohnt. Ich habe nicht verstanden, an welcher Stelle in bezug auf Filesharing unvollständidg ist. Ich habe die Regeln beschrieben. Was fehlt Dir hier? Ansonsten teile ich vor allem Deine Ausführungen in der Antwort zu jamasi. <br />
@jamasi: Ich liebe kommerzielle Kunst. Sie ist sehr oft in der Qualität der nicht kommerziellen Kunst überlegen, weil sie Berufskünstler möglich macht, die sich auf ihre Kunst konzentrieren können. Und ich glaube, dass Verwertungsgesellschaften, wie Musiklabels durchaus ihre Berechtigung haben, nur nicht in der Form, in der sie heute wahrgenommen wird. Selbst wenn man als Künstler im Internet die Vermarktung selber in die Hand nehmen kann: Nicht jeder kann und will das. Außerdem ist die Vorfinanzierungsfuntion der Labels nicht zu unterschätzen. Viele Künstler wären gar nicht in der Lage aufwändige Produktionen zu finanzieren. Das die Labels in der heutige Verfassung völlig neben der Spur sind, sehe ich aber auch so. Es wird aber wahrscheinlich immer Unternehmen geben, die sich mit einzelnen Funktionen der Verwertung und Finanzierung von Kunst befassen werden und ich würde das begrüßen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Huwald</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3256</link>
		<dc:creator>Jan Huwald</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 06:51:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank: die Filesharing-Katze ist aus dem Sack. Bereits heute kann sie nur wegen Spezialgesetzen, wie dem zivilrechtlichen Auskunftsanspruch verfolgt werden. Willst du wirklich ein derart datenschutzfeindliches Gesetz tolerieren, das jedem Hans-Wurst Zugriff auf deine persönlichen Daten erlaubt, sobald er eine IP-Adresse von dir kennt (rät)? Heißt du die widerrechtlichen, nur durch richtleriche Inkompetenz wirksamen Screenshot-Beweisführung für ein rechtsstaatlich akzeptables Mittel?

@Hans: du schreibst, dass ein Werk zu registrieren zu viel brükoratischer Aufwand ist, willst dann aber das:
* &quot;Bezugsquelle muss mit angegeben werden&quot;
* &quot;Die Dateien müssen im Bezug zur Quelle unverändert sein (Format, Qualität, ID3-Tags, Dateiname)&quot;

Das ist Größenordnungen bürokratischer und umständlicher. Abgesehen davon, dass du damit selbst heute legale Nutzungsweisen verbietest (CD fürs Auto brennen, anyone?).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank: die Filesharing-Katze ist aus dem Sack. Bereits heute kann sie nur wegen Spezialgesetzen, wie dem zivilrechtlichen Auskunftsanspruch verfolgt werden. Willst du wirklich ein derart datenschutzfeindliches Gesetz tolerieren, das jedem Hans-Wurst Zugriff auf deine persönlichen Daten erlaubt, sobald er eine IP-Adresse von dir kennt (rät)? Heißt du die widerrechtlichen, nur durch richtleriche Inkompetenz wirksamen Screenshot-Beweisführung für ein rechtsstaatlich akzeptables Mittel?</p>
<p>@Hans: du schreibst, dass ein Werk zu registrieren zu viel brükoratischer Aufwand ist, willst dann aber das:</p>
<ul>
<li>&#8220;Bezugsquelle muss mit angegeben werden&#8221;</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Die Dateien müssen im Bezug zur Quelle unverändert sein (Format, Qualität, ID3-Tags, Dateiname)&#8221;</li>
</ul>
<p>Das ist Größenordnungen bürokratischer und umständlicher. Abgesehen davon, dass du damit selbst heute legale Nutzungsweisen verbietest (CD fürs Auto brennen, anyone?).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3255</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 05:58:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=880#comment-3255</guid>
		<description>Wenn du ernsthaft über das Thema diskutieren willst musst du realistischen bleiben. Du kannst nicht einfach sämtliche Strukturen vernichten ohne zu wissen wie es wirklich weitergehen soll. Ihr tut so als ob ein Künstler heute keine Wahl hätte. Die hat er aber! Und viele Künstler gehen den Weg ohne fettes Label, dass sie ausbeutet.
Die Labels werden auf Dauer also selbst aussterben. Die Politik kann diesen Vorgang beschleunigen/begünstigen, aber nicht ohne großen und unüberwindbaren Widerstand einfach auf einen Schlag herbeiführen. Denn selbst viele Künstler wissen gar nicht, was sie ohne Verwerter machen sollen.
Das ist ein Aufklärungsprozess.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du ernsthaft über das Thema diskutieren willst musst du realistischen bleiben. Du kannst nicht einfach sämtliche Strukturen vernichten ohne zu wissen wie es wirklich weitergehen soll. Ihr tut so als ob ein Künstler heute keine Wahl hätte. Die hat er aber! Und viele Künstler gehen den Weg ohne fettes Label, dass sie ausbeutet.<br />
Die Labels werden auf Dauer also selbst aussterben. Die Politik kann diesen Vorgang beschleunigen/begünstigen, aber nicht ohne großen und unüberwindbaren Widerstand einfach auf einen Schlag herbeiführen. Denn selbst viele Künstler wissen gar nicht, was sie ohne Verwerter machen sollen.<br />
Das ist ein Aufklärungsprozess.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jamasi</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3253</link>
		<dc:creator>jamasi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 02:14:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=880#comment-3253</guid>
		<description>Du fängst bereits hier an den Verwertern Zugeständnisse zu machen. Die Verwertungsindustrie soll endlich sterben und Kreative und Konsumenten in Ruhe lassen.

Nur unkommerzielle Kunst ist wirklich frei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du fängst bereits hier an den Verwertern Zugeständnisse zu machen. Die Verwertungsindustrie soll endlich sterben und Kreative und Konsumenten in Ruhe lassen.</p>
<p>Nur unkommerzielle Kunst ist wirklich frei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3251</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 22:23:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=880#comment-3251</guid>
		<description>so was blödes. E-Mail vergessen und der Text ist weg. Na was solls ich meld mich in der AG wieder. Nur soviel: Reglementierung und Überwachung des nicht kommerziellen tauschens wird nicht funktionieren. Der Schlüssel liegt im kommerziellen nicht im privaten. Das will die MI nicht hören weil sie weiß das sie davon nichts abbekommt. Tja dann ist das halt so. Die Künstler wirds freuen..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so was blödes. E-Mail vergessen und der Text ist weg. Na was solls ich meld mich in der AG wieder. Nur soviel: Reglementierung und Überwachung des nicht kommerziellen tauschens wird nicht funktionieren. Der Schlüssel liegt im kommerziellen nicht im privaten. Das will die MI nicht hören weil sie weiß das sie davon nichts abbekommt. Tja dann ist das halt so. Die Künstler wirds freuen..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2009/08/16/mein-vorschlag-zur-novellierung-des-urheberrechts/comment-page-1/#comment-3248</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:33:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frank-roebers.de/?p=880#comment-3248</guid>
		<description>Sehe ich alles sehr Kritisch. Die Beantragung eines Urheberrechts bedeutet einen riesengroßen Verwaltungsaufwand. Und ist dabei völlig unnötig. Die einfachste Möglichkeit wäre, dass zu einer Veröffentlichung der eigenen Werke eine Lizenz mitgegeben werden muss, sei es direkt beim Downloadlink, pauschal auf der Webseite, beim Werk selbst oder mit Hinweis auf eine kommerzielle Verwertungsgesellschaft. Wird diese nicht beigelegt gilt grundsätzlich Lizenzfreiheit. Auch hier muss sich der Autor über seine Lizenzen bewusst sein, auch ohne aufwendige Anträge. Eine zentrale Verwaltung der Urheberrechte ist nicht nötig.

Die allgemeine Legalisierung von Filesharing halte ich für Problematisch. Mein Vorschlag: Bezugsquelle muss mit angegeben werden (beispielsweise iTunes), verweis auf den Urheber oder Verwerter. Die Dateien müssen im Bezug zur Quelle unverändert sein (Format, Qualität, ID3-Tags, Dateiname) und dürfen nach Bezug aus der privaten (filesharing) Quelle nicht erneut weiterverbreitet werden.

Der Vorschlag ist unvollständig, ich denke aber, man sollte erstmal eher in diese Richtung gehen. Filesharing mit klaren Regeln die eingehalten werden müssen! Das würde auch als Test fungieren ob ein geregeltes Filesharing mit gerechten Vergütungen überhaupt möglich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich alles sehr Kritisch. Die Beantragung eines Urheberrechts bedeutet einen riesengroßen Verwaltungsaufwand. Und ist dabei völlig unnötig. Die einfachste Möglichkeit wäre, dass zu einer Veröffentlichung der eigenen Werke eine Lizenz mitgegeben werden muss, sei es direkt beim Downloadlink, pauschal auf der Webseite, beim Werk selbst oder mit Hinweis auf eine kommerzielle Verwertungsgesellschaft. Wird diese nicht beigelegt gilt grundsätzlich Lizenzfreiheit. Auch hier muss sich der Autor über seine Lizenzen bewusst sein, auch ohne aufwendige Anträge. Eine zentrale Verwaltung der Urheberrechte ist nicht nötig.</p>
<p>Die allgemeine Legalisierung von Filesharing halte ich für Problematisch. Mein Vorschlag: Bezugsquelle muss mit angegeben werden (beispielsweise iTunes), verweis auf den Urheber oder Verwerter. Die Dateien müssen im Bezug zur Quelle unverändert sein (Format, Qualität, ID3-Tags, Dateiname) und dürfen nach Bezug aus der privaten (filesharing) Quelle nicht erneut weiterverbreitet werden.</p>
<p>Der Vorschlag ist unvollständig, ich denke aber, man sollte erstmal eher in diese Richtung gehen. Filesharing mit klaren Regeln die eingehalten werden müssen! Das würde auch als Test fungieren ob ein geregeltes Filesharing mit gerechten Vergütungen überhaupt möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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