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	<title>Kommentare zu: Ökonomics, Tim Hartford</title>
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	<description>mein digitales Leben</description>
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		<title>Von: Alex Möller</title>
		<link>http://www.frank-roebers.de/2006/11/05/okonimics-tim-hartford/comment-page-1/#comment-2706</link>
		<dc:creator>Alex Möller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:26:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Allerdings wenn Sie nur ansatzweise so gestrickt sind wie ich, dann haben Sie es (das Buch) noch gar nicht gekauft.&quot; - das ist der zweite Satz des Vorwortes. Klingt in meinen Ohren sehr arrogant. Ich habe das Buch gar nicht gekauft, sondern mir ausgeliehen - das ist noch billiger und damit noch geschickter.

Der Autor gibt sich selber als &quot;Querdenker&quot; aus - wovon dann im Buch wenig zu spüren ist. Der Autor greift vor allem auf die klassischen Modelle wie die von Ricardo zurück, eine analytische oder gar kritische Auseinandersetzung mit diesen Thesen findet jedoch nicht statt. Ricardo war ein erfolgreicher Geschäftsmann - das muß als Autoritätsbeweis für die Richtigkeit seiner Thesen genügen.

Und so wird das Buch zu dem üblichen Geschwätz, wie man es aus der Wirtschaftspolitik kennt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da der Autor genau diesem Kreis entspringt. Und so kam dann bei mir sehr schnell Langeweile auf. Das Buch richtet sich an alle, die hören wollen, wer Schuld ist - das scheint gut verkäuflich zu sein. Und so bleibt dem Leser weder die Beamtenschelte noch die These vom zu bequemen Kunden erspart, die sich nicht markwirtschaftlich verhalten.

Dem Autor fehlt vor allem eines: Bildung! Sonst wäre ihm vielleicht aufgefallen, daß die meisten seiner Thesen bereits im antiken Athen populär waren. Und bei solch alten Zöpfen kann man das Buch getrost mit &quot;alter Wein in neuen Schläuchen&quot; kategorisieren. Es handelt sich um BWL-lastiges Managergeschwätz, was zeigt wie wenig der Autor die Volkswirtschaft verstanden hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Allerdings wenn Sie nur ansatzweise so gestrickt sind wie ich, dann haben Sie es (das Buch) noch gar nicht gekauft.&#8221; &#8211; das ist der zweite Satz des Vorwortes. Klingt in meinen Ohren sehr arrogant. Ich habe das Buch gar nicht gekauft, sondern mir ausgeliehen &#8211; das ist noch billiger und damit noch geschickter.</p>
<p>Der Autor gibt sich selber als &#8220;Querdenker&#8221; aus &#8211; wovon dann im Buch wenig zu spüren ist. Der Autor greift vor allem auf die klassischen Modelle wie die von Ricardo zurück, eine analytische oder gar kritische Auseinandersetzung mit diesen Thesen findet jedoch nicht statt. Ricardo war ein erfolgreicher Geschäftsmann &#8211; das muß als Autoritätsbeweis für die Richtigkeit seiner Thesen genügen.</p>
<p>Und so wird das Buch zu dem üblichen Geschwätz, wie man es aus der Wirtschaftspolitik kennt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da der Autor genau diesem Kreis entspringt. Und so kam dann bei mir sehr schnell Langeweile auf. Das Buch richtet sich an alle, die hören wollen, wer Schuld ist &#8211; das scheint gut verkäuflich zu sein. Und so bleibt dem Leser weder die Beamtenschelte noch die These vom zu bequemen Kunden erspart, die sich nicht markwirtschaftlich verhalten.</p>
<p>Dem Autor fehlt vor allem eines: Bildung! Sonst wäre ihm vielleicht aufgefallen, daß die meisten seiner Thesen bereits im antiken Athen populär waren. Und bei solch alten Zöpfen kann man das Buch getrost mit &#8220;alter Wein in neuen Schläuchen&#8221; kategorisieren. Es handelt sich um BWL-lastiges Managergeschwätz, was zeigt wie wenig der Autor die Volkswirtschaft verstanden hat.</p>
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